18 | 12 | 2017
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  • 20 Uhr: Melsungen und Lemgo rehabilitieren sich

    Stefan Just

    Nach Titelverteidiger SC Magdeburg, Frisch Auf Göppingen und dem VfL Gummersbach wahrte auch der ThSV Eisenach seine weiße Weste beim Sparkassen-Handballcup. In deutlich besserer Verfassung als bei den gestrigen Auftaktniederlagen präsentierten sich die MT Melsungen und der TBV Lemgo, die damit weiterhin Chancen auf den Halbfinaleinzug haben.

  • 18 Uhr: Zweitligisten verpassen zweiten Coup

    Marcel Schiller

    Die Favoriten setzten sich am zweiten Spieltag durch. Sowohl Titelverteidiger SC Magdeburg, wie auch Frisch Auf Göppingen und der VfL Gummersbach konnten jeweils gegen Zweitligisten ihre zweiten Siege einfahren und haben nun große Chancen auf den Halbfinaleinzug.

  • TSV Korbach überzeugt als örtlicher Ausrichter - Lob für alle Standorte

    Nach dem ersten Spieltag waren die Mannschaften voll des Lobes über die Unterbringung und Betreuung in den jeweiligen Hotels und auch von der Organsiation in den Spielhallen Korbach, Bad Hersfeld und Eisenach. Während der Standort Eisenach bereits eine lange Tradition hat und die Organsiation des Sparkassen-Handballcups bereits Routine ist, fungiert der TV Hersfeld zum zweiten Mal als Standort einer Vorrunde. Im vergangenen Jahr hatte sich der Verein durch seine engagierte Arbeit für eine weitere Ausrichtung empfohlen. Auch in diesem Jahr ist in der Geistalhalle eine gute Arbeit gemacht worden. Mit der Erfahrung des letzten Jahres liefen die Vorbereitungen ebenfalls bereits mir einer gewissen Routine.
    Neu im Kreise der örtlichen Ausrichter ist der TSV Korbach und stand damit unter einer besonderen Beobachtung. Der erste Spieltag zeigte aber bereits, dass man vor Ort bereits über gute Erfahrung in der Organsiation von Großveranstaltungen verfügt. Flexibel konnten noch kleiner Änderungswünsche des Veranstalters umgesetzt werden, sodass ein reibungsloser Ablauf mit großen Engagement gewährleistet werden konnte. Ein besonderes Lobgeht auch an die Stadt Korbach, die alle Spitzensportler mit einem Gastgeschenk in der Kabine begrüßte.
    Die Veranstaltungsgemeinschaft Sparkassen-Handballcup kann sich freuen, drei hervorragende örtliche Ausrichter in die Großveranstaltung eingebunden zu haben.

  • 20 Uhr: Zweite Überraschung durch Coburg

     

    Der erste Spieltag des Sparkassen-Handballcups hält eine weitere Überraschung parat. Nach dem TV Emsdetten konnte auch der Zweitligaaufsteiger HSC Coburg beim 33:29 über die MT Melsungen einen Erstligisten schlagen. Achtbar schlug sich auch der GSV Eintracht Baunatal, der dem VfL Gummersbach nur knapp mit 28:29 unterlag. Souverän löste der ThSV Eisenach den ligainternen Vergleich und setzte sich gegen den SC DHfK Leipzig mit 29:25 durch.

  • 18 Uhr: Emsdetten sorgt für Überraschung

    Bogdan Criciotoiu

    Unterschiedlicher hätten die Auftaktpartien des Sparkassen-Handballcups nicht verlaufen können. Während der SC Magdeburg im Derby gegen EHV Aue deutlich mit 37:23 triumphierte, musste sich Frisch Auf Göppingen beim 29:25-Sieg über die TSG Friesenheim mächtig strecken. Für die erste Überraschung sorgte dann der TV Emsdetten, der den TBV Lemgo mit 28:26 bezwang.

  • Eintrittskarten an der Tageskasse

    Liebe Sportfreunde,
    die postalische Zusendung der Eintrittskarten wird mit dem heutigen Tag schwierig. Wir können Ihnen aber mitteilen, dass es an allen Tageskassen der einzelnen Spielorte auch noch Karten geben wird. Sie können also einfach in Eisenach, Korbach oder Bad Hersfeld sowie in Melsungen und Rotenburg zur Spielhalle kommen und erhalten vor Ort die entsprechenden Tickets an der Tageskasse.

  • TV Emsdetten steht vor einem kompletten Neuanfang

    (Vorrundengruppe 3 in Korbach)
    Großer Umbruch beim TV Emsdetten. Die Münsterländer müssen nach dem Abenteuer 1. Liga in der kommenden Spielzeit praktisch eine komplett neue Mannschaft inklusive einem neuen Coach ins Rennen schicken. „Wir wollen in der neuen Saison in der 2. Handball-Bundesliga einen Neuanfang starten. Und da passt der Trainer nicht mehr in unser Konzept“, so der Sportliche Leiter Frank Thünemann. Und so wird nach der Trennung von Gennadij Chalepo nun der ehemalige Melsunger Abwehrchef Daniel Kubes das Kommando an der Seitenlinie haben.
    Der Tscheche muss ein neues Team formen, gerade einmal acht Spieler blieben aus dem letztjährigen Erstligakader erhalten. „Wir werden in Emsdetten künftig eine sehr junge Mannschaft mit vielen hungrigen Spielern haben. Ich finde, das ist eine klasse Ausgangs-Position“, so Kubes, der insgesamt sieben Neuzugänge auf dem Parkett zu integrieren hat. Gleich dreimal schlugen die Münsterländer auf dem Transfermarkt in Norwegen zu. Der norwegische Linksaußen Stian Brevik (Oslo), der schwedische Halblinke Tobias Rivesjö (Sandefjord) und der niederländische Halbrechte Iso Sluijters (Elverum) spielten in der vergangenen Saison ebenso in Skandinavien, wie der isländische Spielmacher Anton Runarsson, der vom dänischen Erstligisten Nordsjaelland kommt.
    Den linken Rückraum verstärkt auch noch der Niederländer Jasper Adams (Volendam) und mit Andre Kropp (TUSEM Essen) holte der TVE den besten Kreisläufer des Unterhauses. Komplettiert wird das Septett der Neuzugänge noch durch Stefan Nippes, der schon für den Bergischen HC und TUSEM Essen spielte und zuletzt bei Eintracht Hagen das Tor hütete. Weil sich Thünemann auch „eine engere Zusammenarbeit mit der eigenen TVE Jugend erhofft“ komplettieren Rechtsaußen Yannick Terhaer und Torhüter Dominik Schnetgöke das Team.

  • EHV Aue will sich im Mittelfeld etablieren

    (Vorrundengruppe 2 Eisenach)
    Die Mission Klassenerhalt hatte der EHV Aue frühzeitig geschafft. In ernsthafter Abstiegsgefahr waren die Sachsen im letzten Jahr praktisch nur an den ersten drei Spieltagen, wo man zwar achtbare Ergebnisse, aber noch ohne Punkte geblieben war. Der deutliche 30:18-Erfolg über den TVV Hüttenberg löste damals den Knoten, Aue orientierte sich schnell ins gesicherte Mittelfeld und blieb dort auch bis zum Saisonende.  
    Als einzigen Neuzugang muss Trainer Runar Sigtryggsson Adam Mazur integrieren. Der Slowake, der aus der Schmiede von Serienmeister Tatran Presov stammt und letzte Saison noch mit Sporta Hlohovec im EHF-Pokal für Furore sorgte, soll im linken Rückraum den Abgang von David Hansen (TUSEM Essen) kompensieren. Die Personalplanungen sind aber derzeit noch nicht abgeschlossen, gesucht wird noch ein Kreisläufer. „Männer mit der nötigen Qualität sind zu teuer für uns, und die kostengünstigen helfen uns nicht weiter“, beschreibt der isländische Coach das Dilemma für den EHV.
    Ein Problem, was sich auch durch den Hallenstreit verschärfte. Mit einem Minus von derzeit 17.000 Euro beziffert Manager Rüdiger Jurke die neuen Rahmenbedingungen. Da Stadt und Verein aber buchhalterisch andere Stichtage haben, könnte sich dieser Verlust für 2014 sogar auf 42.000 (17.000 + 25.000 Euro) erhöhen. "Eine Summe, die uns bei der Suche nach einem neuen Kreisläufer fehlen könnte", so Jurke, dem auch das Lizenztheather um den HSV Hamburg und den nachträglichen Klassenerhalt der HG Saarlouis einen Strich durch die Rechnung machte.

  • FrischAuf! Göppingen mit neuem Trainer der viel Arbeit vor sich hat

    (Vorrundengruppe 1 in Bad Hersfeld)
    Eine enttäuschende Spielzeit liegt hinter Frisch Auf! Göppingen. Der Verein trennte sich nach vielen Jahren von Velimir Petkovic und Interimstrainer Aleksandar Knezevic konnte das Team immerhin noch auf den zwölften Rang führen. Seit Juli hat Magnus Andersson das Kommando unter dem Hohenstaufen übernommen.
    Der Kader wurde nur punktuell verändert. Auf der rechten Angriffsseite sollen der Franzose Alix Kevynn Nyokas (Chambery) und der Schwede Anton Halen (Halmstad) für frischen Schwung sorgen, dem stehen die Abgänge von Mitar Markez und Michael Thiede (beide Ziel unbekannt)  gegenüber. Ein Wiedersehen in der Gruppenphase gibt es in Bad Hersfeld mit Momir Rnic. Der Serbe, der in der letzten Saison mit 179/47 Treffern Toptorjäger der Schwaben war, spielt nun bei der MT Melsungen. Seinen Part soll nun sein Landsmann Zarko Sesum übernehmen, der mit den Rhein-Neckar Löwen nur knapp die Deutsche Meisterschaft verpasste.
    „Ich möchte so viel wie möglich für die Mannschaft tun. Für eine erfolgreiche Saison müssen wir uns gut kennen lernen und viel arbeiten. Das hat aber zumindest bis jetzt unter dem neuen Trainer gut angefangen, so dass ich im Moment optimistisch bin“, so der 28-Jährige. Und Trainer Andersson gibt als Marschroute in der Vorbereitung aus: „Wir möchten in der Defensive zwei Systeme spielen können, eine 6:0-Abwehr und eine offensivere Formation. Im Angriff habe ich klare Vorstellungen, das System muss ich aber auch an die Qualitäten der Spieler anpassen.“

  • Leipzig will in den kommenden zwei Jahren aufsteigen

    (Vorrundengruppe 2 in Eisenach)
    In den Personalplanungen hatte der SC DHfK Leipzig bereits frühzeitig die Weichen gestellt. Obwohl man noch mitten im Aufstiegskampf war, hatten die Sachsen ihre Transfertätigkeiten fast schon beendet. Philipp Pöter (TUSEM Essen), Michael Qvist (Eintracht Hildesheim), Felix Storbeck (ASV Hamm-Westfalen) und Marc Pechstein (TV Hüttenberg) sollen der nächste Baustein sein, um den Traum von Liga 1 zu verwirklichen. „Die Verpflichtungen sind ligaunabhängig gemacht worden“, betont Trainer Christian Prokop, „denn es ist genauso schwierig aufzusteigen, wie drin zu bleiben. Bei der Dichte der Liga ist es eine große Aufgabe aufzusteigen.“
    „Meine Philosophie ist es von jeder Position Torgefahr zu besitzen, um schwer auszurechnen zu sein“, stellt Prokop heraus und setzt vor allem auf eine geschlossene Mannschaftsleistung: „Die individuelle Klasse ist in der 1. Liga vielleicht höher einzuschätzen, aber mit Ausgeglichenheit und Teamgeist ist viel möglich.“ „Von Anfang an lossprinten und dann ins Ziel kommen“, blickt der neue Spielmacher Philipp Pöter auf die neue Spielzeit.
    „Natürlich wollen wir uns weiter unter den Topteams der 2. Bundesliga etablieren, der Aufstieg ist allerdings keine Pflicht“, so Coach Prokop. Der 35-Jährige erklärt, dass es innerhalb der nächsten zwei Jahre klappen soll: „Ich habe einen Drei-Jahres-Vertrag. Nun beginne ich meine zweite Saison. Die Ziele sind mit dem Verein klar abgesprochen. Während meiner Amtszeit soll der Sprung in die 1. Bundesliga gelingen.“ 

  • VfL Gummersbach will positive Entwicklung fortsetzen

    (Vorrundengruppe 2 in Korbach)
    Den Klassenerhalt hat sich der VfL Gummersbach in dieser Saison frühzeitiger gesichert, als in der Vorsaison und der neue Co-Trainer Jörg Lützelberger ist nach seinem Karriereende als Bundesligaspieler optimistisch, dass man in der kommenden Spielzeit einen weiteren Schritt nach oben machen kann. „Die Entwicklung als Verein ist positiv, die Mannschaft ist menschlich super“, stellt Lützelberger fest und streicht heraus: „Wir haben eine Situation, das aus der letztjährigen Startformation uns nur ein Spieler verlassen hat.“
    Gemeint ist Barna Putics, der Ungar hat sich für einen Wechsel nach Frankreich entschieden und spielt dort künftig für Tremblay en France. Doch im Rückraum stellen sich die Oberberger künftig breiter auf, über internationale Erfahrung verfügen der Isländer Gunnar Steinn Jonsson (HBC Nantes) und der schwedische Linkshänder Magnus Persson (Halmstad). Hoffnungsvolle Talente sind hingegen Julius Kühn (TUSEM Essen) und Simon Ernst (Bayer Dormagen).
    Fünfter Neuzugang ist Alexander Becker. Der Kreisläufer, zuletzt in Diensten des TV Neuhausen, wird die Lücke schließen, die durch das Karriereende Lützelbergers sowie den Abschied von Michal Kopco entstanden ist. „Ich freue mich richtig auf die kommenden Wochen“, so Trainer Emir Kurtagic beim Trainingsauftakt und verriet: „Die Stärkung der Deckung ist ein primäres Ziel.“ Den Verein verlassen haben auch der dritte Torhüter Lucas Puhl (TuS Ferndorf) und Spielmacher Fredrik Larsson (Ziel unbekannt).

  • HSC 2000 Coburg geht mit Elan an die neue Aufgabe in der 2. Bundesliga

    (Vorrundengruppe 1 in Bad Hersfeld)
    Es ist geschafft. Der HSC 2000 Coburg hat nach einer furiosen Aufholjagd am Ende doch noch die Meisterschaft in der 3. Liga Süd und damit auch die Rückkehr in die 2. Bundesliga geschafft. Die Franken fingen dank einer Serie von 13 Siegen in Serie ab Anfang Februar doch noch den HSC Bad Neustadt ab und wandelten den Rückstand von acht Punkten noch in einen kleinen Vorsprung. „Wir mussten bis zum Schluss zittern. Es dann zu schaffen, ist sehr emotional“, so Ronny Göhl, der schon 2007 beim ersten Aufstieg zum Team gehörte.
    Der Aufstiegskader wurde nur noch punktuell verstärkt. Trainer Jan Gorr konnte gleich zwei erstligaerprobte Neuzugänge in seinem Team begrüßen. Auf der rechten Außenbahn wird Florian Billek (HBW Balingen-Weilstetten) für mächtig Wirbel sorgen. Auch der vom SC DHfK Leipzig kommende Rückraumshooter Matthias Gerlich spielte schon unter Gorr in der DKB Handball-Bundesliga. „Die Neuzugänge haben sich schon gut eingefügt. Wir müssen zwar noch an den Abläufen arbeiten, dennoch sieht man ihre individuellen Stärken, mit denen sie uns weiterhelfen können: Florian Billek beim Konterspiel und Matthias Gerlich als gefährlicher Schütze aus dem Rückraum“, so Jan Gorr in einer ersten Bilanz.
    Torwart-Talent Jonas Faber (eigene Jugend) sowie der frühere Eisenacher Konstantin Singwald (zuletzt Erlangen) runden die Personalplanungen für die neue Spielklasse ab. „20 Mannschaften, viele Teams mit gleichen oder sogar besseren Ressourcen als wir, das beansprucht auf Äußerste. Ich habe das ja schon mitgemacht“, blickt Coach Gorr auf die kommende „Mammutsaison“ in der 2. Liga voraus.

  • TSG Friesenheim freut sich auf das Abenteuer 1. Liga

    (Vorrundengruppe 1 in Bad Hersfeld)
    Die TSG Ludwigshafen-Friesenheim hat eine herausragende Spielzeit absolviert und diese nicht nur mit der Meisterschaft in der 2. Liga und der damit verbundenen Rückkehr in die DKB Handball-Bundesliga gekrönt. Auch persönliche Ehrungen wurden den Eulen zuteil. Spielmacher Andrej Kogut sicherte sich die Auszeichnung als „bester Spieler“, Kevin Klier wurde „bester Torhüter“ der letzten Zweitligasaison. „Das ist schon eine Ehre und eine tolle Geschichte, gerade in einer Mannschaftssportart. Ich gebe die Auszeichnung gerne an die Mannschaft weiter, denn ohne sie wäre das nicht möglich gewesen“, kommentierte Klier die Ehrung.
    51 Zähler reichten am Ende zu Platz 1 und Klier kennt die Faktoren des Erfolgs: „Eine große Stärke des Teams war, dass es sehr konstant gepunktet hat, 25 Zähler in der Hinserie und 26 in Rückrunde belegen das. Unsere Abwehr wurde wesentlich stabiler, wir sind größtenteils verletzungsfrei geblieben und viele junge Spieler haben sich weiterentwickelt. Auch das Mannschaftsgefüge stimmte und passte.“
    Bei der Mission Klassenerhalt sollen insgesamt vier Neuzugänge helfen. Erfahrung in der Beletage haben Kreisläufer Oliver Tesch, der letzte Saison noch in Essen spielte und Rückraumshooter Nico Büdel, der vom TV Neuhausen in die Pfalz kommt. Mit Bogdan Andrei Criciotoiu vom rumänischen Meister HCM Constanta konnte zudem ein Linkshänder von internationalem Format für den rechten Rückraum gewonnen werden. Dazu rückt aus dem eigenen Nachwuchs noch der talentierte Spielmacher Philipp Bauer auf.

  • ThSV Eisenach will in der 2. Liga wieder angreifen

    Vorrundengruppe 2 in Eisenach
    Die Rückkehr in die 1. Bundesliga war nur ein kurzes Unterfangen für den ThSV Eisenach. Mit 13:55 Punkten mussten die Wartburgstädter als Tabellensiebzehnter wieder in die zweite Liga absteigen.  Eine Mischung aus erfahrenen Haudegen, gereiften Mittzwanzigern und jungen Perspektivspielern soll nun dafür sorgen, dass man in der neuen Spielklasse zumindest zum „oberen Drittel“ zählt, das Wort vom sofortigen Wiederaufstieg nimmt offiziell keiner in den Mund. „Wir haben Respekt vor den Konkurrenten in der 2. Liga. Wir werden keinen unterschätzen. In den nächsten zwei Jahren wollen wir allerdings aufsteigen“, erklärt Trainer Adalsteinn Eyjolfsson.
    Mit Peter Pucelj, Faruk Vrazalic und Mike Aguirrezabalaga Garcia haben drei internationale Stars die Thüringer verlassen, Regisseur Tomas Sklenak und Top-Shooter Dener Jaanimaa fehlen derzeit noch aufgrund von Kreuzbandrissen, auch Benjamin Trautvetter musste sich einem Eingriff am Knie unterziehen und fällt die gesamte Vorbereitung aus. „Andere müssen in die Bresche springen, erhalten dadurch die Chance auf  mehr eigene Einsatzzeiten. Sie müssen versuchen, die Ausfälle zu kompensieren“, fordert Manager Karsten Wöhler.
    Stratege Hannes Jon Jonsson bekam zur Unterstützung bei der Spiellenkung Neuzugang Marcel Schliedermann (23 Jahre, vom VfL Bad Schwartau) zur Seite. Den rechten Rückraum wird Jan Forstbauer (22 Jahre) per Zweitspielrecht von der MT Melsungen verstärken und vom LHC Cottbus kommt Tom Seifert für die rechte Außenbahn. Darüber hinaus rücken mit Linksaußen Moritz Rahn, Jonas Richardt und Philipp Hempel drei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in den erweiterten Kader der ersten Mannschaft.

  • TBV Lemgo will gute Saison bestätigen – ohne Florian Kehrmann

    Vorrundengruppe Korbach:
    Der TBV Lemgo war eine der Überraschungsmannschaften der vergangenen Saison. Von einigen Experten als Abstiegskandidat gehandelt beendeten die Lipper in der Premierensaison unter dem neuen Coach Niels Pfannenschmidt die Saison als Tabellenneunter in der oberen Tabellenhälfte.  Diese Leistung gilt es nun im kommenden Spieljahr zu bestätigen. „Die Saisonleistung aus dem letzten Jahr zu bestätigen, wird eine große Herausforderung. Da ist es sehr wichtig, dass wir früh in ruhiges Fahrwasser und verletzungsfrei durch die Saison kommen“, so Der TBV-Coach.
    In der neuen Saison gilt es vor allem den Abgang von Florian Kehrmann zu ersetzen. Der Weltmeister beendete seine aktive Karriere nach 15 Jahren, wird dem Verein aber als Trainer der Drittligamannschaft erhalten bleiben. „Das Team ist dieses Jahr noch jünger. Ohne Flo muss sich erst eine neue Hierarchie herausbilden“, mahnt Pfannenschmidt. Tim Hornke kam vom SC Magdeburg und wird mit Arjan Haenen die rechte Außenbahn beackern.
    Ein weiterer Neuzugang ist der dritte Torhüter. Ebenfalls aus Magdeburg kam Felix Hendrich, um hinter dem Österreicher Thomas Bauer und Nils Dresrüsse an höhere Aufgaben herangeführt werden. Fest in den Profikader rückte zudem Max Höning auf, der schon halbrechte Rückraumspieler hatte allerdings schon letzte Saison in der zweiten Mannschaft gespielt und teilweise mit dem Bundesligateam trainiert.

  • MT Melsungen will Erfolgsgeschichte fortsetzen

    Vorrundengruppe Bad Hersfeld:
    Die neunte Saison in der höchsten deutschen Spielklasse war für die MT Melsungen die erfolgreichste ihrer Vereinsgeschichte. Mit Rang sechs konnte sich das Team von Trainer Michael Roth direkt hinter den Top-Five der Liga platzieren und zudem erstmalig für die Teilnahme am Europapokal qualifizieren.
    Für das bevorstehende Spieljahr hat sich die MT vorgenommen, die sehr erfreulichen Entwicklungen zu bestätigen. Personell sind die Weichen gestellt.  Mit den beiden europapokalerfahrenen Spielern Momir Rnic (Frisch Auf Göppingen, Rückraum links) und Marino Maric (RK Zagreb/Maribor Branik, Kreis) sowie dem pfeilschnellen Jeffrey Boomhouwer (Emsdetten, Linksaußen) erfährt der Kader eine weitere sportliche Aufwertung.
    Bisherige Leistungsträger, wie z.B. die aktuellen deutschen Nationalspieler Felix Danner, Johannes Sellin und Michael Allendorf oder die beiden schwedischen Auswahlakteure Patrik Fahlgren oder Mikael Appelgren, konnten gehalten werden.
    Der Sparkassen Handball Cup ist das sportliche Highlight im Rahmen der sechswöchigen Saisonvorbereitung, die am 12. Juli mit einem Trainingslager im österreichischen Kleinarl begann und mit dem ersten Saisonspiel am 23. August beim TSV Hannover-Burgdorf endet.

  • Eintracht Baunatal

    Eintracht Baunatal (Vorrundengruppe Korbach)

    Souverän und seit dem 2. Spieltag an der Tabellenspitze liegend hat der GSV Eintracht Baunatal die Meisterschaft in der 3. Liga Ost sichergestellt. Die Hessen haben den Aufstieg in die 2. Liga vor allem durch ein cleveres Scouting innerhalb der Region zu verdanken. „Ralf Horstmann hat den richtigen Riecher für Sportler und Menschen, die zusammen passen. Er hat dem Team einen Geist und ein Ideal gegeben“, würdigt Ex-Coach Arnd Kauffeld die Leistung seines Nachfolgers. Und dieser erklärt selbst: „Ich bin kein Handball-Trainer, sondern Trainer dieser einen, sensationellen Mannschaft. Und danach wird es für mich keine andere Mannschaft mehr geben, außer vielleicht in der Jugendarbeit.“

    Auch in der kommenden Spielzeit setzt man bei der Eintracht vor allem auf junge deutsche Spieler. Maximilian Kroll kommt als Torwart von der Drittligamannschaft der Füchse Berlin, der den früheren Melsunger Colin Räbiger ersetzen wird. Auf dem rechten Flügel wird Philipp Botzenhardt (Wallau) das Team verstärken und den Abgang von Konstantin König (Rosdorf/Grone) kompensieren. Zudem wirbelt am Kreis künftig Marius Fuchs (Kirchzell) anstelle von Marek Werner.

    Zu ersetzen gilt es in der Defensive aber auch noch Florian Ochmann. Der Kapitän hängt nach sieben Jahren die Schuhe noch nicht ganz an den Nagel, sondern wird Spielertrainer bei seinem Heimatverein TSV Korbach. „Fabian Struif und Phil Räbiger könnten meine Position in der Abwehr übernehmen“, meint der Routinier: „Aber vielleicht ist ja auch die Umstellung auf eine 5:1-Deckung eine neue, gute Perspektive zur Steigerung des Tempospiels. Wenn keiner mehr da ist wie der alte Ochmann, der immer erst zum Wechseln zur Bank schlurfen musste.“

  • SC Magdeburg

    SC Magdeburg (Titelverteidiger) Vorrundengruppe Eisenach:

    Hauchdünn hat der SC Magdeburg die Rückkehr auf das internationale Parkett in der letzten Saison verpasst. Trotz der sensationellen Heimerfolg über den Champions-League-Sieger SG Flensburg-Handewitt und den späteren Meister THW Kiel fehlte am Ende ein Zähler, um sich noch an der MT Melsungen vorbeizuschieben. Der Altmeister hatte vor allem in der Hinrunde mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen, umso bemerkenswert war damals das 34:31 über den Deutschen Rekordmeister.

    Bereits im Januar hatten die Bördestädter die erste Weichenstellung für die kommende Saison vorgenommen. Nach der Demission von Frank Carstens hatte zunächst Uwe Jungandreas das Training übernommen, seit Juli ist der Isländer Geir Sveinsson aus Bregenz weggelotst. „Geir steht für die attraktive skandinavische Handballphilosophie, das Erreichen ambitionierter Ziele, aber auch für die Entwicklung junger Nachwuchsspieler“, charakterisiert Sportdirektor Steffen Stiebler den neuen Coach.

    Die Handschrift des neuen Coaches zeigt sich schon bei der diesjährigen Transferpolitik. Mit dem Gewinn der französischen Meisterschaft wird der Norweger Espen Lie Hansen (US Dunkerque) die Nachfolge von Nationalspieler Stefan Kneer (Rhein-Neckar Löwen) antreten. Im Tor und am Kreis setzt man künftig auf dänische Nationalspieler. Jannick Green Krejberg (Bjerringbro-Silkeborg) wird im Tor Gerrie Eijlers (Minden) ersetzen, am Kreis kommt Jacob Bagersted vom dänischen Vizemeister Aalborg als Ersatz für Kjell Landsberg (Karriereende) und Marco Oneto (Minden). Komplettiert wird der Kader mit Eigengewächs Andre Czech, der auf der rechten Außenbahn Tim Hornke (Lemgo) ersetzt.

  • Teams und Gruppeneinteilung auf Pressekonferenz vorgestellt


    Die Premiere des vergangenen Jahres mit einem auf 12 Teams reduzierten Teilnehmerfeld hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. Somit wird der Veranstalter auch in diesem Jahr mit einem 12er Feld an den Start gehen und in drei Vorrundengruppen die Halbfinalisten ermitteln. Insgesamt werden sechs Erstligisten und sechs Zweitligisten versuchen, den Sparkassen-Handballcup zu gewinnen. Darunter ist neben Titelverteidiger SC Magdeburg auch die heimische MT Melsungen, die endlich einmal das Turnier vor der eigenen Haustür gewinnen möchte. Eintracht Baunatal als Aufsteiger in die 2. Bundesliga wird erstmalig an diesem großen Vorbereitungsturnier teilnehmen.

    Es ist gute Tradition beim Sparkassen-Handballcup, dass die Mischung aus der 1. Bundesliga für hochklassige Leistungsvergleiche unter Wettkampfbedingungen herangezogen werden kann und dass ambiti-onierte Vereine aus der 2. Liga ihre Chance nutzen wollen. In diesem Jahr werden vom 30. Juli bis 03. August in insgesamt 21 Partien die „Stars des Handballs“ hautnah zu bestaunen und zu erleben sein.

    Die Organisatoren freuen sich auf die Teilnahme der Zweitligisten aus Eisenach, Coburg, Baunatal, Leipzig, Aue und Emsdetten. Emsdetten und Eisenach mussten leider in der abgelaufenen Saison den Abstieg aus der 1. Bundesliga verkraften. Als Erstligisten können die Zuschauer die MT Melsungen, den VfL Gummersbach, TBV Lemgo, den SC Magdeburg, FischAuf! Göppingen und die Aufsteiger der TSG Friesenheim begrüßen.
    Insgesamt 21 hoffentlich spannende und hochwertige Begegnungen stehen in den fünf Arenen in Bad Hersfeld (Gruppe 1: Göppingen, Melsungen, Friesenheim, Coburg,), Eisenach (Gruppe 2: Eisenach, Leipzig, Magdeburg, Aue), Korbach (Gruppe 3: Lemgo, Gummersbach, Emsdetten, Baunatal), Melsungen (Halbfinalpartien) und in Rotenburg an der Fulda (Finale) vom 30. Juli bis 3. August auf dem Programm des Mammutturniers.

    Die Vorrundenspiele beginnen jeweils um 18.00 und 20.00 Uhr, die beiden Halbfinalspiele am Samstag werden um 17.30 und um 19.30 Uhr und das Finale am Sonntag um 17.00 Uhr angepfiffen.
    Unser ganz besonderer Dank gilt der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen gemeinsam mit den Sparkassen vor Ort als Titelsponsor sowie den Co-Sponsoren Göbel Hotels, RhönSprudel und Salming ohne deren Engagement die Durchführung des Traditionsturniers in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. Ein ganz großes Dankeschön auch den vielen ehrenamtlichen Helfern in den Reihen der örtlichen Ausrichter. Wir freuen uns auf packende Spiele beim 18. Sparkassen-Handballcup 2014.

    Eintrittskarten sind zum Preis von 28,- Euro (Dauerkarte Erwachsene), 13,- Euro (Dauerkarte Jugendliche) und 13,- Euro (Tageskarte Erwachsene) sowie 6,- Euro (Tageskarte Jugendliche) erhältlich. Die VIP-Karte für das Finale kostet 55,- Euro.
    Neben den bekannten nachstehend aufgeführten regionalen Vorverkaufs-stellen sind die Tickets ab dem 4. Juli auch online über die Internetseite www.sparkassenhandballcup.de sowie telefonisch unter 06677 / 9180199 zu erwerben.

    Die Veranstalter, Ausrichter und Sponsoren wünschen allen teilnehmenden Mannschaften erfolgreiche Spiele und eine verletzungsfreie Saisonvorbereitung in Hessen und Thüringen. Und den Fans natürlich begeisternden Handballsport und viele Tore der Extraklasse.

    Vorverkaufsstellen:


    Eisenach:
    • Geschäftsstelle des ThSV Eisenach, Sportpark 1, 99817 Eisenach
    Telefon: 03691 / 72 36 – 0

    • HEM Tankstelle Eisenach
    Adresse: Langensalzaer Str, 99817 Eisenach

    Bad Hersfeld:

    • Brillenschmiede, Johannesstraße 18, 36251 Bad Hersfeld, Tel.06621/ 919205

    • Modezentrum Sauer - Sportabteilung -, Breitenstraße 9, 36251 Bad Hersfeld

    Melsungen:

    • Geschäftsstelle der MT Melsungen, Mühlenstraße 14, 34212 Melsungen
    Tel: 05661 / 9260–0

    Felsberg:

    - Geschäftsstelle der Stadtsparkasse Felsberg

    Korbach:

    • Intersport Kettschau , Arolser Landstr. 36a, 34497 Korbach, 05631-97180

    • Buchhandel Schreiber, Prof.-Bier Str. 3, 34497 Korbach, 05631-97480

    Rotenburg:

    • Göbel's Hotel Rodenberg, Heinz-Meise-Str. 98, 36199 Rotenburg a.d. Fulda
    Tel. 06623 / 88-1100

    Kassel:

    • Reisebüro Stöter GmbH, Poststraße 1, 34117 Kassel, Tel.: 05 61 / 10 27 45

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