18 | 12 | 2017
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  • Valiullin droht Verlust der Torjägerkanone

    Azat ValiullinAzat Valiullin hat seine Führung in der Wertung der Torschützenwertung des Sparkassen-Handballcups behauptet, doch der russische Neuzugang des ThSV Eisenach muss trotz seiner 25 Treffer um seine Pole-Position noch bangen.

  • Spieltag 3, Zusammenfassung 20 Uhr

    Bogdan CriciotouiNach dem HSC Coburg sind die Erstligisten MT Melsungen, TSV Hannover-Burgdorf und TBV Lemgo ins Halbfinale des Sparkassen-Handballcups eingezogen. Am morgigen Samstag fordert zunächst der HSC Coburg den TBV Lemgo (Anwurf 17.30 Uhr). Im Anschluss stehen sich die MT Melsungen und die TSV Hannover-Burgdorf (ab 19.30 Uhr) gegenüber. Die Tageskassen öffnen ab 16.30 Uhr.

     

  • Spieltag 3, Zusammenfassung 18 Uhr

    Zuschauer in GensungenDer HSC Coburg hat sich das erste Halbfinalticket beim Sparkassen-Handballcup gesichert. In den anderen beiden Gruppen wurde hingegen zunächst der dritte Platz ausgespielt, die Zweitligisten TUSEM Essen und ASV Hamm-Westfalen feierten einen versöhnlichen Abschluss.

  • Maßgenommen bei Ägyptens Handballern

    MyValeBesonderes Highlight für die ägyptische Nationalmannschaft am Rande des Sparkassen-Handballcups. Denn bei den Nordafrikanern wurde einmal ganz genau Maß genommen. Alle Spieler des Teams wurden vor der Auftaktpartie in Gensungen gegen den TBV Lemgo am Fuß vermessen und erhielten anschließend die maßgeschneiderten Fußsandalen von MyVale.

  • Die Lage vor dem letzten Spieltag

    Eisenach benötigt wohl Schützenhilfe von CheljabinskFünf Mannschaften sind beim Sparkassen-Handballcup noch verlustpunktfrei und während es somit in den Gruppen 1 und 3 zu einem echten Endspiel um den Gruppensieg kommt, könnte die Gruppe 2 schon nach dem ersten Spiel entschieden sein.

  • Wechsel an der Spitze der Torjägerliste

    Azat ValiullinWechsel an der Spitze der Torschützenliste des Sparkassen-Handballcups. Weil der Lemgoer Patrick Zieker am gestrigen Tage ohne Torerfolg blieb, fiel er vom ersten auf den vierten Rang zurück. Auf Platz eins stehen nun gemeinsam der aus Cheljabinsk gekommene Neu-Eisenacher Azat Valiullin und das Recken-Urgestein Lars Lehnhoff. Auf Rang drei liegt Cheljabinsks Spielmacher Andrei Bespalov.

  • Spieltag 2 Zusammenfassung 20 Uhr

    Nicolai HansenBeim Sparkassen-Handballcup gibt es in den Gruppen 1 und 3 jeweils ein direktes Duell um den Gruppensieg. Sowohl Melsungen und Lemgo wie uch Lübbecke und Hannover sind noch mit weißer Weste im bisherigen Turnier und stehen sich jeweils um 20 Uhrdirekt gegenüber. In der Gruppe 2 könnte der HSC Coburg hingegen mit einem Punktgewinn über Schlusslicht Cheljabinsk (Anwurf 18 Uhr) als erste Mannschaft das Halbfinalticket lösen.

  • Spieltag 2 Zusammenfassung 18 Uhr

    Zuschauer in Wutha-FarnrodaDie MT Melsungen, der TuS N-Lübbecke und der HSC Coburg haben ihre weiße Weste beim Sparkassen-Handballcup gewahrt und führen zunächst ihre Gruppen an. Für den EHV Aue setzte es hingegen die erste Niederlage im bisherigen Turnierverlauf, Ägypten und Emsdetten bleiben weiter sieglos.

     

  • Torschützen des 1. Spieltags

    Azat Valiullin Der TBV Lemgo hat nach dem klaren 33:22-Erfolg über Ägypten gleich zwei Spieler unter den besten Torschützen des ersten Spieltages beim Sparkassen-Handballcup. Bei den Lippern konnte sich gegen die Nordafrikaner vor allem die Flügelzange mit Patrick Zieker (13) und Arjan Haenen (8) auszeichnen.

  • Spieltag 1, Zusammenfassung 20 Uhr

    Spielszene Eisenach - CoburgVorjahresfinalist MT Melsungen ist mit einem Kantersieg in den Sparkassen-Handballcup gestartet, die TSV Hannover-Burgdorf hingegen musste kämpfen, ehe der Auftakterfolg über den TV Emsdetten feststand.Eine überraschende Auftaktniederlage musste hingegen der ThSV Eisenach gegen den HSC Coburg hinnehmen.

  • Spieltag 1, Zusammenfassung 18 Uhr

    Zuschauer in Wutha-FarnrodaMit letztlich deutlichen Auftaktsiegen an den Spielorten Gensungen, Wutha-Farnroda und Korbach ist der Sparkassen-Handballcup gestartet. Während der TBV Lemgo schon früh für klare Verhältnisse sorgte, taten sich der TuS N-Lübbecke und der EHV Aue zunächst schwer.


    Ägyptische Nationalmannschaft – TBV Lemgo 22:33 (6:18)

    Gelungener Turnierstart für den TBV Lemgo. Das Team von Trainer Florian Kehrmann besiegte zum Auftakt in Gensungen die ägyptische Nationalmannschaft mit 33:22 (6:18).

  • Einstelliger Tabellenplatz wird angestrebt

    Frischer Wind bei der TSV HannoverBurgdorf. Nach einer enttäuschenden letzten Spielzeit, die man auch bedingt durch zahlreiche Verletzungssorgen mit 29 Pluspunkten auf dem dreizehnten Platz abschloss, übernimmt nun ein neuer Coach die Geschicke der Recken. „Die TSV Hannover-Burgdorf hat dem Wunsch von Christopher Nordmeyer nach einer Beendigung des laufenden Vertragsverhältnisses entsprochen. Auf Initiative des Recken-Trainers einigten sich die Beteiligten darauf, die Zusammenarbeit zum Ende der laufenden Saison 2014/15 zu beenden“, so der Verein Mitte Mai, in der der bisherige Trainer „die Frage, ob ich noch der richtige Trainer für diesen Verein, dem ich seit 40 Jahren emotional verbunden bin, nicht mehr eindeutig mit Ja beantworten“ konnte.
    Für den aus Rimpar verpflichteten Jens Bürkle, der zuvor auch andere Angebote ausschlug, waren vor allem „zwei Punkte“ ausschlaggebend. „Zum einen wollte ich die Mannschaft in Rimpar in einem Zustand übergeben, in der ich sie mit ruhigem Gewissen verlassen kann. Zum anderen wollte ich zu einem Verein wechseln, der strukturell sehr gut aufgestellt ist, gut geführt wird und über ein gewisses Potential verfügt. Diese Punkte sehe ich bei den Recken als gegeben an“, so der Coach, der beim Kader auf eine praktisch eingespielte Truppe bauen kann.

    Als Ersatz für den nach Wetzlar abgewanderten  Nikolai Weber kehrt Malte Semisch nach zwei Jahren beim TuS N-Lübbecke wieder an die Leine zurück. Auch Spielmacher Morten Olsen trug schon einmal für drei Spielzeiten das Recken-Jersey und spielte die letzten beiden Jahre in Frankreich für Saint Raphael. Der Däne soll die Lücke schließen, die durch den Abgang von Vasko Sevaljevic (Toulouse) und des nachverpflichteten Filip Mirkulovski (Wetzlar) entstanden ist. Einziger echter Neuzugang im Teamgefüge ist dementsprechend Nationalspieler Erik Schmidt, der von TSG Friesenheim kommt und am Kreis die Nachfolge des Spaniers Juan Andreu (Aix en Provence) antritt.

  • Essen verjüngt sich und will nach Oben

    Nach einem großen personellen Umbruch und geprägt durch eine Vielzahl von Verletzungen musste der TUSEM in der letzten Saison lange um den Klassenverbleib kämpfen. Vor allem in der heimischen Arena legten die Margarethenhöher die Grundlage, um am Ende mit 31 Zählern auf Rang 15 einzulaufen. Rotiert wurde vor allem in der sportlichen Ebene, wo der ehemalige Nationalspieler Stephan Krebietke neuer Cheftrainer wurde und in die Fußstapfen von Mark Dragunski tritt, der dem Verein aber als Nachwuchstrainer und Jugendkoordinator erhalten bleibt. Auf dem Parkett musste man insgesamt fünf Abgänge verkraften. Mit Marcus Bouali (Neusser HV) René Zobel (HBW Balingen-Weilstetten II), Hannes Lindt (HC Elbflorenz) und David Hansen (Leichlinger TV) gab man gleich vier davon in die dritte Liga ab, zudem entschied sich Rechtsaußen Peter Hornyak zur Rückkehr in seine ungarische Heimat und läuft künftig für den Erstligisten Csurgo auf.

    Bei der Suche nach neuen Kräften musste man keine weiten Wege zurücklegen, „der TUSEM geht seinen Weg der Jugendförderung kontinuierlich weiter und führt auch in der Saison 2015/16 wieder Nachwuchsspieler aus der eigenen Talentschmiede an den Profibereich heran“. Neben Noah Beyer und Björn Heissenberg, die schon in der letzten Spielzeit vermehrt im Kader des Zweitligisten mit trainierten und spielten, werden fortan auch Malte Seidel und Steffen Hahn Teil der ersten TUSEM Mannschaft sein.

    Für die rechte Angriffsseite verstärkte man sich zudem mit dem 20-jährigen Srdjan Predragovic, der letzte Saison vor allem in der Gummersbacher Reserve zum Einsatz kam und dort 108 Tore erzielte, aber auch schon fünf Erstliga-Partien bestritt. Für den linken Rückraum hingegen wurde man im Lipperland fündig. Der 21-jährige Georg Pöhle, ebenfalls schon mit neun Erstliga-Einsätzen und 109 Saisontoren in der 3. Liga West, kommt per Zweitspielrecht aus Lemgo ins Ruhrgebiet.

  • Cheljabinsk will in den Europapokal

    Ambitioniert ist der russische Erstligist Lokomitive Cheljabinsk. Obwohl man mit Azat Valiullin einen Leistungsträger an den ThSV Eisenach verlor, will man das Ergebnis der Vorsaison steigern. Dort reichte es am Ende zu einem sechsten Platz, die angestrebte Qualifikation für den Europapokal wurde aber knapp verpasst. Nachdem man in der Meisterrunde schon früh den Anschluss verloren hatte, begann man schon mit der Vorbereitung auf die neue Saison. So kam es auch, dass der Verein insgesamt 29 Spieler in der abgelaufenen Saison eingesetzt hatte. Die meisten Tore erzielte Stanislav Pshenichnikov (143), der aber wie Valiullin, Jan Kovalev sowie die Torhüter Igor Chuprina und Andrey Golubev und nicht mehr zur Verfügung steht.
    Dafür kann man wohl weiter auf Kreisläufer Dimitri Shalgina (120), den Halbrechten Roman Chichikalo (89), Rechtsaußen Ivan Ratnikov (81) und Linksaußen Maxim Strushinsky (74) zählen. Die Abwehr halten auch weiterhin Andrei Frolov und Fedor Nikiforov zusammen, die gemeinsam die teaminterne Blockstatistik deutlich anführen und insgesamt 59 Torversuche vereitelten.
    Letzterer war auch schon beim letzten internationalen Auftritt der Lokomotive mit an Bord, als man 2007 im europäischen Challenge-Cup das Halbfinale erreicht hatte, sich dort dann aber Drammen HK geschlagen geben musste. Den größten internationalen Erfolg hatte man 1995, als man im Finale des EHF-Pokals gegen BM Granollers verlor. Auch national lagen die Glanzzeiten des 1976 gegründeten Vereins vor allem in den Neunziger Jahren, als man dreimal Vizemeister und zweimal Dritter wurde.

  • MT Melsungen will wieder angreifen

    Die MT-Handballer zeigten in ihrer Jubiläumssaison, sprich der zehnten in der höchsten deutschen Spielklasse, dass der im letzten Jahr erklommene 6. Tabellenplatz keine Eintagsfliege war. Wieder ging die Mannschaft von Trainer Michael Roth direkt hinter den Top-Five durchs Ziel –  trotz einiger widriger Umstände. Ebenfalls für Furore sorgten die Rotweißen auf der erstmalig erklommenen internationalen Bühne. Bei der Premiere im Europapokal schrammte die MT nämlich nur knapp am Einzug ins FinalFour vorbei. Nur ein einziges Tor fehlte, dann wären die Nordhessen ins Endrundenturnier eingezogen.
    Dass man sich bei der MT auf diesen Erfolgen nicht ausruhen will, wird anhand der Personalentscheidungen deutlich. Die Profis zogen mit den beiden Keepern Johan Sjöstrand (THW Kiel, für Mikael Appelgren) und René Villadsen (ThSV Eisenach, für Per Sandström) sowie mit Rückraum-Allrounder Timm Schneider (TBV Lemgo) drei Spieler an Land, die nach Einschätzung der Verantwortlichen das Leistungsniveau des Teams insgesamt verbessern werden. Darüber hinaus soll Youngster Jan Forstbauer, der letzte Saison noch ein Doppelspielrecht in Eisenach besaß, stärker eingebaut werden.
    Michael Roth will den eingeschlagenen Weg konsequent weiter verfolgen. “Wir haben eine gute Besetzung beisammen, die in der kommenden Saison noch etwas eingespielter sein wird und in der einzelne Spieler ganz sicher auch noch zulegen werden. Ich gehe davon aus, dass zum Beispiel Momir Rnic und Marino Maric, die dann im zweiten Jahr bei uns spielen, ihr Potenzial noch besser einbringen können und in ihren Leistungen konstanter werden. Alles in allem also keine schlechte Ausgangssituation, um erneut zum Sprung unter die Top-Five in der stärksten Liga der Welt anzusetzen.

  • TV Emsdetten mit jungen, deutschen Spielern

    Der TV Emsdetten verjüngt seinen Kader mit jungen deutschen Spielern. Als neuer Spielmacher für den nach Eisenach gewechselten Ólafur Bjarki Ragnarsson konnte man Merten Krings vom Ligakonkurrenten Saarlouis ins Saarland locken. „Merten Krings gilt als dynamischer Rechtshänder, der durch seine Spielintelligenz auffällt“, ist man beim TVE von den Qualitäten des Rückraumspielers überzeugt, der am Auftakttag des Sparkassen-Handballcups seinen 26. Geburtstag feiert.
    Für die norwegische Flügelzange mit Steffen Berg Løkkebø und Stian Brevik, die in Emsdetten zu Nationalspielern reiften, sicherte man sich nun die Dienste der aus Minden stammenden Artjom Antonewitsch und Nick Steffen. Antonewitsch, dessen Vater Andrej mit Russland 1993 Weltmeister und 1994 EM-Zweiter war, kann bereits auf Erstligaeinsätze mit GWD verweisen und wird für Yannick Terhaer (Abitur) ins Team rücken. Der 18-jährige Steffen hingegen war zuletzt in der A-Jugend-Bundesliga für den HC Bremen aktiv und hat noch den Isländer Oddur Gretarsson vor sich.
    Aus dem Stadtstaat stößt auch Kreisläufer Tilman Pröhl ins Münsterland. „Ich glaube, dass ich hier beim TVE von Trainer Daniel Kubes und meinen künftigen Kollegen sehr viel lernen kann und will mich weiterentwickeln“, so der 18-Jährige, der hinter Routinier Andre Kropp reifen soll. „Tilman ist für einen 18-Jährigen körperlich schon sehr weit“, freut sich Coach Daniel Kubes, dem klar ist, dass er den nach Schaffhausen wechselnden Johan Koch noch nicht ersetzen kann. „Es wird eine Zeit lang dauern, bis Tilman uns richtig helfen kann“, betont Kubes.
    Vor allem zwischen den Pfosten bestand nach den Abgängen von Stefan Nippes zum Drittligisten Krefeld und Dominik Schnetgöke (Abitur) Handlungsbedarf und man konnte Maurice Behrens, letzte Saison auch im Kader des ASV Hamm-Westfalen, als Gespannpartner für Nils Babin präsentieren. „Maurice war bei uns im Probe-Training. Er ist noch ein sehr junger Torhüter, aber er hat unter all den Kandidaten, die wir getestet haben, einen sehr guten Eindruck hinterlassen“, so Kubes. Die Personalplanungen sind beim TVE, der Ende Juni Holger Kaiser als neuen Geschäftsführer vorstelle, damit  abgeschlossen.

  • Klassenerhalten für Eisenach als Zielvorgabe

    Nach dem Abstieg aus der DKB Handball-Bundesliga hatte der ThSV Eisenach deutliche Startprobleme in der 2. Liga. Velimir Petkovic übernahm den Traditionsverein Mitte Oktober mit negativer Punktebilanz auf Platz zwölf und führte die Thüringer am Ende noch zur Vizemeisterschaft hinter dem SC DHfK Leipzig. Mit den Sachsen kämpft man derzeit noch um die Dienste von Rückraumspieler Aivis Jurdzs, das Arbeitsgericht muss entscheiden, ob der Lette weiterhin für den ThSV auflaufen muss oder wechseln darf.
    Doch auf den Abgang des linken Rückraumspielers scheint man gut vorbereitet zu sein. Die Wartburgstädter nahmen bei den Distanztorschützen fast einen Komplettaustausch vor, denn aus dem Vorjahreskader lediglich zwei Akteure erhalten. Auf halbrechts werden zukünftig die erstligaerfahrenen Bogdan Criciotoui (Friesenheim) und Patri Hruscak (Rostock) agieren. Im zentralen Rückraum wird neben Marcel Schliedermann auch der Isländer Olafur Bjarki Ragnarsson die Fäden ziehen und auf halblinks wird neben Daniel Luther auch der Bosnier Dusko Celica, letzte Spielzeit beim Champions-League-Teilnehmer Zagreb, für die Tore aus der Distanz sorgen. Auf beiden Rechtshänderpositionen im Rückraum soll hingegen zusätzlich noch Azut Valiullin agieren, der letzte Saison bei Lokomotive Cheljabinsk spielte und im Juni in der russischen Nationalmannschaft debütierte.
    Neu aufgestellt hat sich der ThSV auch bei den Torhütern, wo es Rene Villadsen nach Melsungen und Stanislaw Gorobtschuk nach Bietigheim zog. Künftig sollen Eigengewächs Marcus Römer, Jan-Steffen Redwtz (Neuhausen) und Routinier Svetislav Verkic (Presov) die Bälle parieren. Bedarf gab es auch auf den Flügeln, wo Dirk Holzner die Nachfolger von Toptorjäger Bjarki Mar Elisson auf Linksaußen antritt und der Slowake Tomas Urban auf Rechtsaußen für Torgefahr sorgen soll.

  • ASV Hamm-Westfallen mit Pfannenschmidt als neuem Coach

    Nur punktuell verändert hat sich das Gesicht des ASV Hamm-Westfalen. Allen voran auf der Trainerbank, wo der frühere Lemgoer Niels Pfannenschmidt die Nachfolge von Vereinsikone Kay Rothenpieler als Chefcoach antritt.
    Der Kader, der in der letzten Spielzeit den neunten Rang in der 2. Liga erreichte, muss vor allem am Kreis die Abgänge von Routinier Björn Wiegers sowie des Argentiniers Martin Ariel Doldan verkraften. Dafür kehrte unter anderem Jakob Macke nach einem halbjährigen Aufenthalt bei der SG Flensburg-Handewitt als frisch gebackener DHB-Pokalsieger zurück.
    Am Kreis agieren kann auch Allrounder Stephan Just, der gebürtige Eisenacher war zuletzt beim Erstligisten Friesenheim aktiv und soll auch beim ASV im Rückraum die Fäden ziehen. Mit seiner Erfahrung soll er gemeinsam mit Ondrej Zdrahala dafür sorgen, dass auch die Talente Björn Zintel (Zweibrücken) und Savvas Savvas (Hildesheim) sich schnell integrieren.
    „Kay Rothenpieler hat eine super Basis geschaffen. Mein System wird darauf aufbauen. Es muss zu dieser jungen, wilden Mannschaft passen und kreativ sein. Unsere Deckung wird etwas offener sein, aber vor allem wollen wir überraschen. Der ASV Hamm muss schwierig zu spielen sein“, so die Zielsetzung von Niels Pfannenschmidt. Das Vorhaben sei anspruchsvoll, aber er sei sich sicher, dass „die Spieler das umsetzen können“, so der Trainer weiter. Sicher werde es aber länger als nur die Zeit der Vorbereitung dauern, bis alle Abläufe funktionierten.  

  • Ägypten bereitet sich auf Afrikameisterschaften vor

    Kurzfristig stehen 2016 die Afrikameisterschaft im eigenen Land und dann natürlich auch die Qualifikation für die Olympischen Spiele von Rio de Janeiro im Blickfeld der ägyptischen Nationalmannschaft. Die Nordafrikaner müssen aber auch schon den Fokus ein wenig in die nähere Zukunft richten, denn 2021 hofft man erneut auf die Ausrichtung einer Weltmeisterschaft.
    Die Chancen stehen gut, zuletzt fand 2005 eine WM auf dem afrikanischen Kontinent statt, das letzte interkontinentale Großturnier im Land von IHF-Präsident Hassan Moustapha wurde 1999 ausgetragen. Die Spielergeneration von heute wurde damals geprägt, die Routiniers von heute waren damals zwischen 6 und 15 Jahren alt.
    Gegenüber der jüngsten WM hat sich der Kader der Ägypter kaum verändert. Insgesamt zwölf  Akteure waren beim letzten Großturnier im Scheichtum dabei und überraschten damals mit einem Sieg über Tschechien und einem Remis gegen Schweden. Auch gegen Frankreich und Island schlug man sich damals wacker, im Achtelfinale war dann aber Deutschland eine Nummer zu groß und am Ende sprang so nur der 14. Platz heraus.
    Trainer Marwan Ragab greift im Tor auf den starken Rückhalt Karim Hendawy bauen und hat auf dem rechten Flügel mit Mahmoud Radwan und Mohamed Amer ein starkes Duo zur Verfügung. Im Rückraum können sich vor allem der letztjährige Flensburger Ahmed El Ahmar, der sich auf halbrechts die Einsatzzeit mit Mamdouh Abouebaid  teilt sowie der mit auffallendem Haarschopf spielende Mohamed Aly beweisen. Gekonnt in Szene gesetzt  werden diese immer wieder durch die Spielmacher Mohamed Hashem und Mohamed El Basyouni.
    Die körperliche Unterlegenheit (Durchschnittsgröße 1,85 m) gleicht man mit einer aggressiven Abwehr aus, die die Mannschaft bei der WM ans Ende der Fairplay-Wertung brachte. Daraus ergaben sich allerdings auch gute Gegenstoßchancen, die die Ägypter konsequent  nutzten.

  • TBV Lemgo steht vor einem großen Umbruch

    (Vorrundengruppe 1 – Gensungen)

    Großer Umbruch beim TBV Lemgo. Nach einer schwierigen Saison im Abstiegskampf stehen die Lipper nun vor einem großen Neuanfang. Ende des letzten Jahres hatte Florian Kehrmann bereits das Traineramt von Niels Pfannenschmidt übernommen und den Altmeister zum Ligaerhalt geführt.

    Nun muss der Weltmeister von 2007 allerdings zahlreiche Leistungsträger ersetzen.  Acht Neuzugängen stehen insgesamt neun Abgänge gegenüber. Im Tor soll der ehemalige Juniorennationalspieler Jonas Maier die Nachfolge des Österreichers Thomas Bauer und dem zum Jahreswechsel nachverpflichteten Routiniers Dan Beutler einnehmen. Davor soll vor allem Gustav Rydergaard der Abwehr die nötige Stabilität verleihen und damit den Verlust von Kasper Nielsen kompensieren.

    Rydergaard wird offensiv gemeinsam mit dem ehemaligen Melsunger Anton Mansson dafür sorgen, dass der Abgang von Nationalspieler Hendrik Pekeler zu den Rhein-Neckar Löwen nicht allzu sehr ins Gewicht fällt. Auf der linken Außenbahn dürfte Patrick Zieker nach dem Abgang von Jens Bechtloff mehr in die Verantwortung rücken, als neuer Backup wurde Tom Skroblien aus der Nachwuchsschmiede der Füchse Berlin unter Vertrag genommen.

    Doch vor allem auf den Rechtshänderpositionen im Rückraum hat der TBV mehr oder weniger einen Komplettaustausch vorgenommen. Lediglich zwei Youngster sind gegenüber der Vorsaison geblieben, die Stammkräfte Timm Schneider, Finn Lemke, Benjamin Herth und Tim Suton zog es zur Konkurrenz. Dafür sollen nun Andrej Kogut, Erwin Feuchtmann-Perez, Arne Niemeyer und Jonathan Stenbäcken für die nötige Gefahr aus der Distanz sorgen. Konstanz hingegen herrscht beim TBV nur auf den Linkshänderpositionen, wo das Quartett aus dem Vorjahr komplett erhalten blieb.

  • EHV Aue blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück und will daran anknüpfen

    (Vorrundengruppe 2 – Wutha-Farnroda)

    Der EHV Aue kann auf eine erfolgreiche letzte Saison zurückblicken. Am Ende sprang für die heimstarken Sachsen gar der sechste Tabellenplatz heraus. Für das Team aus dem Erzgebirge war es das beste Resultat in 25 Jahren Zweitliga-Zugehörigkeit und vor allem in den fremden Hallen konnte der EHV seine bislang immer dürftige Bilanz deutlich aufpolieren. „In erster Linie durch die Abwehrarbeit, die deutlich besser war als in der Vergangenheit“, sieht Trainer Runar Sigtrygsson den Schlüssel für die um sechs Plätze verbesserte Platzierung, doch der Isländer betont auch: „Der Angriff war variabler, vor allem disziplinierter.“

    Doch die torgefährliche Flügelzange wurde gesprengt, Toptorjäger Marvin Sommer rückte mit 179 Treffern ins Blickfeld von Zweitligameister SC DHfK Leipzig geraten und wagt den Sprung in die 1. Liga. Verzichten müssen die Sachsen zukünftig auf ihren Abwehrchef Hördur Sigthorsson, der in seine Wahlheimat Färöer zurückkehrt sowie den Halbrechten Felix Kempe, der nach insgesamt sechs Jahren und zwei Kreuzbandrissen in Aue künftig beim Drittligisten Bad Blankenburg auflaufen wird.

    Einziger Zugang für die kommende Spielzeit ist hingegen Bengt Bornhorn. Der Kreisläufer stammt aus der Nachwuchsschmiede der Füchse Berlin und spielte mit der Reservemannschaft des EHF-Pokal-Siegers auch eine Saison in der 2. Liga. Der 26-Jährige kam dann über den westfälischen Oberligisten LIT Handball NSM sowie die Drittligisten Oranienburg und Potsdam nun zum EHV.

  • Wutha-Farnroda wird neuer Spielort in Thüringen

    Der 19. Sparkassen-Handballcup wartet ab dem 29. Juli mit einer notwendig gewordenen Neuerung auf. Durch die kurzfristig anberaumte Erweiterung der Werner-Assmann-Halle in Eisenach, mussten die Veranstalter des Sparkassen Handballcups auf die Suche nach einer neuen Spielstätte für die Vorrundengruppe mit dem ThSV Eisenach, EHV Aue, HSC Coburg und dem russischen Erstligisten Lokomotiv Chelyabinsk gehen.
    Mit der Hörselberghalle in Wutha-Farnroda in Verbindung mit dem nun neuen örtlichen Ausrichter SV Petkus Wutha-Farnroda e.V. konnte innerhalb weniger Tage eine Einigung über die Organisation erzielt werden.
    „Wir sind sehr froh, dass wir so kurzfristig einen so engagierten Verein wie den SV Petkus Wutha-Farnroda e.V.“ finden konnten, der sich trotz der Kurzfristigkeit und der bevorstehenden Urlaubszeit dazu bereiterklärt hat, als örtlicher Ausrichter zu fungieren.  Mit Martin Valley sind wir auf einen sehr offenen 1. Vorsitzenden getroffen, der sich sehr verlässlich und motiviert an die Klärung aller wichtigen Fragen gemacht hat“ so Heide Aust, von der Veranstaltungsagentur Sparkassen Handballcup.
    Die handballbegeisterten Thüringer müssen nun nicht auf das große Handballvorbereitungsturnier verzichten und können vor der Haustür Eisenachs in Wutha-Farnroda weiterhin den Spitzenhandball genießen und sich auf die neuen Handballsaison freuen. „Wir sehen dieser Veranstaltung sehr positiv entgegen und freuen uns, dass wir als Standort ausgewählt worden sind. Trotz der Kurzfristigkeit werden wir ein guter Gastgeber für die 4 tollen Teams sein und hoffen auf viele Zuschauer“, freut sich Martin Valley auf die bevorstehende Aufgabe.
    Mit dem Wechsel des örtlichen Ausrichters wird auch eine neue Vorverkaufsstelle für den Sparkassen-Handballcup eingerichtet. Tickets sind ab dem kommenden Montag in der Sparkassen-Filiale in Eisenach, Rennbahn 6 erhältlich.
    Die Vorrundenspiele beginnen jeweils um 18.00 und 20.00 Uhr. Tickets sind zum Preis von 28 Euro (Dauerkarte Erwachsene), 13 Euro (Dauerkarte Jugendliche) und 13 Euro (Tageskarte Erwachsene) und 6 Euro (Tageskarte Jugendliche) erhältlich. Die VIP-Karte kostet für das Finale 55 Euro. Neben den bekannten regionalen Vorverkaufsstellen sind die Tickets auch über die Internetseite www.sparkassenhandballcup.de zu erwerben. Die Veranstalter, Ausrichter und Sponsoren wünschen allen teilnehmenden Mannschaften erfolgreiche Spiele und eine verletzungsfreie Saisonvorbereitung in Hessen und Thüringen.

Testimonial 2017