21 | 10 | 2017
FFH - Sparkassen-Handballcup 2017

Funkspot Sparkassen Handballcup 2017

02.08.2017, Zusammenfassung 18 Uhr

Kenji Hövels

Die ersten Partien des Sparkassen-Handballcups sind gespielt. Die Erstligisten TBV Lemgo und TuS N-Lübbecke konnten am Ende ebenso über einen Sieg jubeln wie der Zweitligaaufsteiger HC Elbflorenz Dresden. 

TBV Lemgo – Die Eulen Ludwigshafen 28:25 (14:12)

TuS N-Lübbecke – GSV Eintracht Baunatal 29:22 (16:15)

Dynamo Cheljabinsk – HC Elbflorenz Dresden 26:37 (10:16)

 

Gruppe A, Bad Hersfeld:

TBV Lemgo – Die Eulen Ludwigshafen 28:25 (14:12)

Es war das erste Duell zweier Erstligisten beim Sparkassen-Handballcup und der Aufsteiger aus Ludwigshafen-Friesenheim präsentierte sich stark und gefährlich. Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel, bei dem aber Lemgo seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Vor allem aus einer guten Abwehr heraus mit schnellen Gegenstößen wurden die Eulen überrascht. Gerade die Flügelzange mit Patrick Zieker und Tim Hornke war hier sehr erfolgreich. Auch wenn sich Lemgo immer wieder absetzte, die Ludwigshafener zeigten Biss und blieben dran. Vor allem Patrick Weber auf der Königsposition im linken Rückraum war in guter Form und überzeugte im Zusammenspiel mit dem Kreis. Beim 22:22 war sogar nochmals der Ausgleich hergestellt, doch Piotr Wyszomirski im Lemgoer Tor sicherte den Lippern der Sieg. Auch bekamen die Eulen den TBV-Kreisläufer Christoph Theuerkauf nicht in Griff, so dass am Ende beim 28:25 die Punkte an die Lemgoer gingen.

Lemgo: Wyszomirski, Kogut 3, Guardiola 2, Ebner, van Olphen 1, Theuerkauf 4, Hornke 7/4, Hübscher, Suton 1, Johannesson, Bartok 3, Valiullin, Klimek, Zieker 7

Ludwigshafen: Klier, Peribonio, Stüber, Dietrich 5, Scholz, Haider, Heß 2, Feld 2, Falk, Durak 3/1, Bührer 3, Djozic, Weber 4, Dippe 3, Schmidt 3

Gruppe B, Gensungen:

TuS N-Lübbecke – GSV Eintracht Baunatal 29:22 (16:15)

Baunatal erwischte den besseren Start und führt schnell 3:0 (5.) und 6:3 (10.). Dabei überzeugte vor allem Linksaußen Felix Geßner und Torwart Constantin Paar sorgte mit seinen Paraden für die knappe Führung. Lübbecke fand erst nach einer Auszeit besser ins Spiel, wobei sich vor allem die Hereinnahme von Kenji Hövels auf die Spielmacherposition auszahlte. Beim 13:12 (25.) übernahm der Erstligist erstmals die Führung und nahm diese beim 16:15 auch knapp in die Pause. Bis zum 23:21 (45.) hielt Baunatal die Partie offen. Dann gelang den Hessen dreizehn Minuten lang kein Treffer, während Lübecke auf 28:21 (58.) vorentscheidend davonzog.

Lübbecke: Genz 1, Kaleb 1, Bechtloff 5/1, Grabarczyk, Gierak 2, Tatai, Bagaric 4, Gruszka 5/1, Wesemann, Torbrügge 2, M. Schade 2, Zetterman, Birlehm, Hövels 5, Remer 2

Baunatal: Weiß, Gbur 1, Rulff 1, Plümacher 2, Horn, C. Schade 1, Vogel 2, Willrich, Räbiger 3, Paar, Geßner 5, Rehberg 2, Gabriel 3, Drönner 2, Faks

Gruppe C, Eisenach:

Dynamo Cheljabinsk – HC Elbflorenz Dresden 26:37 (10:16)

Der Auftakt ging an die russischen Gäste (5:2, 10.). Danach brillierten die Sachsen mit kombinationssicherem Handball, vielfach über Linksaußen abgeschlossen (6:8, 18.). Ein schnelles Umschaltspiel verschaffte Dresden schon zur Halbzeit eine Sechs-Tore-Führung. Nach dem Seitenwechsel blieb der HC Elbflorenz klar tonangebend. Cheljabinsk hatte es seinem Torhüter Stanislav Tretlynko (17 Paraden) zu verdanken, dass der Rückstand nicht noch eklatanter wurde. Bei Dresden netzte der Ex-Eisenacher Patrik Hruscak immer wieder aus dem rechten Rückraum ein und war maßgeblich daran beteiligt, dass der Vorsprung der Sachsen auf 11 Treffer anwuchs.

Cheljabinsk: Yargychov 3, Korgin, Salimgaleev 1, Korbar 2, Raev 1, Sibirev 2, Solovev, Demakov 3/2, Pavelev 7/5, Visloguzov, Ashikhmin 2, Tretynko, Mishin 5

Elbflorenz: Halfmann, Hruscak 7, Jurgeleit 4, Boese 6/4, Dierberg 4, Gugisch 1, Buschmann 1, Huhnstock, de Santis 3, Flödl 2, Hoffmann 3, Greß 2, Zele 3, Kammlodt, Becvar, Quade 1

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