18 | 12 | 2017
FFH - Sparkassen-Handballcup 2017

Funkspot Sparkassen Handballcup 2017

03.08.2017, Zusammenfassung 20 Uhr

Rene GruszkaFrisch Auf! Göppingen hat sich nach der gestrigen Auftaktniederlage eindrucksvoll zurückgemeldet und Die Eulen Ludwigshafen deutlich in die Schranken gewiesen. Auch der TuS N-Lübbecke feierte gegen Meble Wojcik Elblag einen deutlichen Sieg. Die erste Punkteteilung gab es hingegen zwischen den beiden Zweitligisten ThSV Eisenach und HC Elbflorenz Dresden.

FRISCH AUF! Göppingen – Die Eulen Ludwigshafen 36:20 (17:9)

TuS N-Lübbecke – Meble Wójcik Eblag 32:17 (17:6)

ThSV Eisenach – HC Elbflorenz Dresden 34:34 (18:17)

Gruppe A, Bad Hersfeld:

FRISCH AUF! Göppingen – Die Eulen Ludwigshafen 36:20 (17:9)

Nach der gestrigen Auftaktniederlage gegen den HSC 2000 Coburg zeigte Frisch Auf! Göppingen eine Trotzreaktion. Über die Abwehr im Verbund mit einem starken Torwart Primoz Prost kam die Flügelzange mit Anton Halen und Marcel Schiller ins Kontern. Vom 5:3 setzten sich die Württemberger zum 11:5 (19.) frühzeitig ab. Nach dem Seitenwechsel beim Stand von 17:9 konnte der EHF-Pokalsieger vor allem Nationalspieler Tim Kneule in Position bringen und sich zum 24:11 absetzen. Die Eulen Ludwigshafen hingegen fanden keine Mittel gegen die aggressive Göppinger Abwehr und Frisch Auf! setzte sich mit 36:20 durch. Das Team von Magnus Andersson wahrte somit die Chancen auf den Halbfinaleinzug, am morgigen Freitag genügt ein einfacher Sieg gegen den TBV Lemgo.

Göppingen: Rebmann, Prost, Kneule 4, Ritterbach 3, Damgaard 3, Bagersted 1, Sesum 2, Fontaine 3, Schiller 6/5, Pfahl 2, Halen 8, Schöngarth 2, Kozina 2

Ludwigshafen: Klier, Peribonio, Stüber 1, Dietrich 2, Scholz, Haider, Heß 1, Feld 2, Falk 2, Durak 4/1, Bührer 1, Djozic 1, Weber 4, Dippe, Schmidt 2



Tabelle Gruppe A nach dem 2. Spieltag

1. TBV Lemgo 4 Punkte + 10 Tore
2. Frisch Auf! Göppingen 2 Punkte + 12 Tore
3. HSC 2000 Coburg 2 Punkte - 3 Tore
4. Die Eulen Ludwigshafen 0 Punkte - 19 Tore



Gruppe B, Gensungen:

TuS N-Lübbecke – Meble Wójcik Eblag 32:17 (17:6)

Nachdem der Erstligaaufsteiger gestern noch schwer in die Partie gefunden hatte, konnte man diesmal schnell für klare Verhältnisse sorgen. Gestützt auf ein starkes Torhütergespann mit Peter Tatai und Joel Birlehm kamen die Ostwestfalen zu ihren Konterchancen, die Tim Remer und Rene Gruszka eiskalt abschließen konnten. Bei Elblag wusste einzig Kreisläufer Bartosz Janiszewski zu überzeugen, so dass schon beim Seitenwechsel (17:6) klare Verhältnisse herrschten. Auch in Halbzeit zwei stellte der TuS N-Lübbecke seine Favoritenstellung unter Beweis.  Nach dem 32:17-Sieg über den polnischen Erstligisten kommt es für das Team von Aaron Ziercke nun morgen gegen die MT Melsungen zum Showdown um den Gruppensieg.

Lübbecke: Genz 2, Kaleb 3, Bechtloff 5, Grabarczyk, Gierak 1, Tatai, Bagaric 2, Gruszka 8/1, Wesemann, Torbrügge 1, Schade 1, Zetterman 1, Birlehm, Hövels 3, Remer 5

Elblag: Fiodor, Malczewski, Spicha, Grzecgorek 2, Janiszewski 4, Nowakowski 2, Kiepulski, Olszewski 1, Adamczak 1, Moryn 5/1, Kupiec, Ram, Torz, Koper 2



Tabelle Gruppe B nach dem 2. Spieltag

1. MT Melsungen 4 Punkte + 32 Tore
2. TuS N-Lübbecke 4 Punkte + 22 Tore
3. GSV Eintracht Baunatal 0 Punkte - 17 Tore
4. Meble Wójcik Eblag 0 Punkte - 37 Tore



Gruppe C, Eisenach:

ThSV Eisenach – HC Elbflorenz Dresden 34:34 (18:17)

Es war ein rasantes und einsatzstarkes Handballspiel mit 24 Strafminuten und zwei roten Karten. Der erste Abschnitt ging in weiten Strecken an den ambitionierten Aufsteiger. Der Ex-Eisenacher Patrik Hruscak traf zum 7:11 (25.), musste aber kurz darauf nach einem harten Foulspiel vom Parkett. Sehenswerte Angriffszüge zu beiden Positionen mit Treffern von Adrian Wöhler und Tomas Urban ließen Eisenach mit einer knappen 18:17-Führung in die Pause gehen. Ein offener Schlagabtausch mit viel Rasse und Dramatik, sehr zur Freude der 520 Zuschauer prägte die zweite Halbzeit. Eisenachs Trainer Christoph Jauernik setzte nach dem 24:26 (43.) auf eine 5:1-Abwehrformation mit Matthias Gehrlich als vorgezogenen Deckungsspieler. Die Sachsen, die ab der 50. Minute auch auf ihren zweiten Linkshänder im rechten Rückraum aufgrund der dritten Zeitstrafe verzichten mussten, nutzten in dieser Phase sechs ihner zugesprochenen Siebenmeter, um knapp vorne zu bleiben. Dann war es Eisenachs Torjäger Matthias Gehrlich, der zur Schlussattacke blies und zum 33:33 (57.) und 34:33 (59.) einnetzte. Elbflorenz wahrte aber mit dem 34:34-Ausgleichstreffer vom Strich die Chancen auf den Halbfinaleinzug.

Eisenach: Gorobtschuk, Redwitz, Brand, Iffert, Bogatzki, Wöhler 6, Meoki, Gerlich 8/1, Miljak 1, Urban 8, Richard, Popa 2, Mürköster 1, Neimeyer 4, Weyhrauch 1, Saul 3, Bobe

Elbflorenz: Halfmann, Huhnstock, Hruscak 2, Jurgeleit 6/5, Boese 1, Dierberg 2, Gugisch, Buschmann 5, de Santis 4, Flödl, Hoffmann 1, Greß 2, Zele 6, Kammlodt 5, Becvar, Quade



Tabelle Gruppe C nach dem 2. Spieltag

1. ASV Hamm-Westfalen 4 Punkte + 17 Tore
2. HC Elbflorenz Dresden 3 Punkte + 11 Tore
3. ThSV Eisenach 1 Punkt - 3 Tore
4. Dynamo Chelyabinsk 0 Punkte - 25 Tore



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