22 | 09 | 2017
FFH - Sparkassen-Handballcup 2017

Funkspot Sparkassen Handballcup 2017

04.08.2017, Zusammenfassung 18 Uhr

Sven VogelDie ersten Partien des letzten Spieltags beim Sparkassen-Handballcup sind absolviert. In allen drei Spielorten gab es enge Duellen, zwischen Ludwigshafen und Coburg am Ende sogar eine Punkteteilung. 

Die Eulen Ludwigshafen – HSC 2000 Coburg 23:23 (11:13)

GSV Eintracht Baunatal – Meble Wójcik Elblag 27:29 (11:13)

ASV Hamm-Westfalen – HC Elbflorenz Dresden 28:29 (15:13)

Gruppe A, Bad Hersfeld:

Die Eulen Ludwigshafen – HSC 2000 Coburg 23:23 (11:13)

Der HSC 2000 Coburg war besser in die Partie gestartet, hatte er doch noch die Chance das Halbfinale zu erreichen. Vor allem Stefan Lex konnte sich im rechten Rückraum immer wieder erfolgreich durchsetzen und den Franken so das 5:3 (12.) bescheren. Über die Abwehr und erfolgreiche Gegenstöße zog der HSC wenig später gar auf fünf Tore weg, erst eine Auszeit von Ludwigshafens Trainer Benjamin Matschke brachte Die Eulen wieder in die Spur. Über eine aggressive 6:0-Formation und einen gut aufgelegten Kevin Klier zwischen den Pfosten gelingt dem Erstligist die Aufholjagd. Offensiv konnte vor allem Patrick Weber überzeugen, Coburg nahm noch ein knappes 11:9 in die Halbzeit. Die Eulen konnten nach dem Seitenwechsel zum 14:14 (40.) ausgleichen und es entwickelte sich ein enges Spiel auf Augenhöhe, wo am Ende ein leistungsgerechtes Remis zu Buche stand.

Ludwigshafen: Klier, Peribonio, Stüber 1, Dietrich 5, Scholz, Heß 1, Feld 2, Falk 1, Durak 2, Bührer, Djozic, P. Weber 7, Dippe 3, Schmidt 1

Coburg: Kulhanek, Barsties, Hagelin 1, Sproß 4, Kelm 1, Linhart, S. Weber, Lex 5, Kellner 2, Billek 5/3, Riehn 3, Krechel, Wetzel 2

Gruppe B, Gensungen:

GSV Eintracht Baunatal – Meble Wójcik Elblag 27:29 (11:13)

Baunatal konnte die starken Leistungen der letzten beiden Spiele in der ersten Halbzeit nicht bestätigen. Elblag präsentierte sich dagegen stärker und das GSV-Team von Trainer Mirko Jaissle geriet schnell mit 2:5 ins Hintertreffen. Anschließend fanden die Nordhessen ihren Rhythmus, konnten sogar mehrfach den Anschluss herstellen und zum 9:9 egalisieren. Dann aber gelangen den Polen fünf Treffer in Serie und beim Stand von 11:15 wurden die Seiten gewechselt. In Halbzeit zwei konnte Elblag gar auf sechs Tore (16:22) wegziehen. In den letzten zehn Minuten steigerte sich Baunatal und brachte den polnischen Erstligisten beim 24:25 noch einmal ins Wanken. Das Team von Jacek Bedzikowski behielt jedoch am Ende die Nerven und feierte einen knappen Sieg.

Baunatal: Weiß, Gbur 1, Rulff 1, Plümacher 1, Fuchs, Schade 2, Vogel 3, Willrich, Räbiger 9, Paar, Geßner 2, Rehberg 3, Gabriel 4/3, Drönner 1

Elblag: Fiodor, Spicha, Grzegorek 1, Janiszewski 6, Nowakowski 5/3, Kiepulski, Olszewski 1, Adamczak 4, Moryn 7, Ram, Torz, Koper 5

Gruppe C, Eisenach:

ASV Hamm-Westfalen – HC Elbflorenz Dresden 28:29 (15:13)

Der HC Elbflorenz Dresden sicherte sich ohne Niederlage, bei einem Remis gegen Eisenach, überraschend den Vorrunden-Sieg in der Wartburgstadt. Entscheidender Mann in der zweiten Halbzeit war Torhüter Mario Huhnstock, der mit 12 Paraden den Westfalen den Zahn zog. Von Beginn an setzten beide Teams auf schnellem Torabschluss, entsprechend viele Treffer bekamen die Zuschauer zu sehen. Der ASV Hamm-Westfalen hatte mit viel Kombinationsfluss in der ersten Halbzeit leichte Vorteile, zog vom 9:8 (21.) zum 14:10 (25.) weg und nahm ein verdientes 15:13 in die Pause. Das Blatt wendete sich nach dem Seitenwechsel, als die Sachsen nach Ballgewinnen zu erfolgreichen Tempogegenstößen ansetzten. Beim 19:18 (36.) lagen die Westfalen letztmalig vorne. Der Zweitliga-Aufsteiger brillierte nun fortan in Abwehr und Angriff, die Westfalen verloren ihre Linie. Norman Flödl versenkte von Rechtsaußen zum 22:25 (49.), kurz zuvor war HCE-Keeper Huhnstock Sieger im Siebenmeter-Duell gegen Vyron Papadopoulos. Der ASV Hamm-Westfalen scheiterte nun serienweise am Dresdner Schlussmann. Die Sachsen hingegen schlossen kaltblütig zum 25:29 (55.) ab. Hamms Schlussoffensive blieb letztendlich erfolglos. Beim Abpfiff jubelten die Sachsen in Thüringen über einen 29:28 Erfolg.

Hamm: Storbeck, Blohme 3, Huesmann 5, Brosch 6, Fuchs, Fridgeirsson 1,Wiencek, Krieg 5, Gudat, Voss-Fels, Papadopoulos 3/3, Richter 1, Saalmann, Possehl 2, Lorger, Neuhold 2

Elbflorenz: Halfmann, Huhnstock, Hruscak 1, Jurgeleit 4/2, Boese 4, Dierberg 2, Gugisch 2, Buschmann, de Santis 2, Flödl 4, Hoffmann, Greß 2, Zele 3, Kammlodt 3, Becvar 1, Quade 1

 

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