22 | 09 | 2017
FFH - Sparkassen-Handballcup 2017

Funkspot Sparkassen Handballcup 2017

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  • Valiullin droht Verlust der Torjägerkanone

    Azat ValiullinAzat Valiullin hat seine Führung in der Wertung der Torschützenwertung des Sparkassen-Handballcups behauptet, doch der russische Neuzugang des ThSV Eisenach muss trotz seiner 25 Treffer um seine Pole-Position noch bangen.

  • Spieltag 3, Zusammenfassung 20 Uhr

    Bogdan CriciotouiNach dem HSC Coburg sind die Erstligisten MT Melsungen, TSV Hannover-Burgdorf und TBV Lemgo ins Halbfinale des Sparkassen-Handballcups eingezogen. Am morgigen Samstag fordert zunächst der HSC Coburg den TBV Lemgo (Anwurf 17.30 Uhr). Im Anschluss stehen sich die MT Melsungen und die TSV Hannover-Burgdorf (ab 19.30 Uhr) gegenüber. Die Tageskassen öffnen ab 16.30 Uhr.

     

  • Spieltag 3, Zusammenfassung 18 Uhr

    Zuschauer in GensungenDer HSC Coburg hat sich das erste Halbfinalticket beim Sparkassen-Handballcup gesichert. In den anderen beiden Gruppen wurde hingegen zunächst der dritte Platz ausgespielt, die Zweitligisten TUSEM Essen und ASV Hamm-Westfalen feierten einen versöhnlichen Abschluss.

  • Maßgenommen bei Ägyptens Handballern

    MyValeBesonderes Highlight für die ägyptische Nationalmannschaft am Rande des Sparkassen-Handballcups. Denn bei den Nordafrikanern wurde einmal ganz genau Maß genommen. Alle Spieler des Teams wurden vor der Auftaktpartie in Gensungen gegen den TBV Lemgo am Fuß vermessen und erhielten anschließend die maßgeschneiderten Fußsandalen von MyVale.

  • Die Lage vor dem letzten Spieltag

    Eisenach benötigt wohl Schützenhilfe von CheljabinskFünf Mannschaften sind beim Sparkassen-Handballcup noch verlustpunktfrei und während es somit in den Gruppen 1 und 3 zu einem echten Endspiel um den Gruppensieg kommt, könnte die Gruppe 2 schon nach dem ersten Spiel entschieden sein.

  • Wechsel an der Spitze der Torjägerliste

    Azat ValiullinWechsel an der Spitze der Torschützenliste des Sparkassen-Handballcups. Weil der Lemgoer Patrick Zieker am gestrigen Tage ohne Torerfolg blieb, fiel er vom ersten auf den vierten Rang zurück. Auf Platz eins stehen nun gemeinsam der aus Cheljabinsk gekommene Neu-Eisenacher Azat Valiullin und das Recken-Urgestein Lars Lehnhoff. Auf Rang drei liegt Cheljabinsks Spielmacher Andrei Bespalov.

  • Spieltag 2 Zusammenfassung 20 Uhr

    Nicolai HansenBeim Sparkassen-Handballcup gibt es in den Gruppen 1 und 3 jeweils ein direktes Duell um den Gruppensieg. Sowohl Melsungen und Lemgo wie uch Lübbecke und Hannover sind noch mit weißer Weste im bisherigen Turnier und stehen sich jeweils um 20 Uhrdirekt gegenüber. In der Gruppe 2 könnte der HSC Coburg hingegen mit einem Punktgewinn über Schlusslicht Cheljabinsk (Anwurf 18 Uhr) als erste Mannschaft das Halbfinalticket lösen.

  • Spieltag 2 Zusammenfassung 18 Uhr

    Zuschauer in Wutha-FarnrodaDie MT Melsungen, der TuS N-Lübbecke und der HSC Coburg haben ihre weiße Weste beim Sparkassen-Handballcup gewahrt und führen zunächst ihre Gruppen an. Für den EHV Aue setzte es hingegen die erste Niederlage im bisherigen Turnierverlauf, Ägypten und Emsdetten bleiben weiter sieglos.

     

  • Torschützen des 1. Spieltags

    Azat Valiullin Der TBV Lemgo hat nach dem klaren 33:22-Erfolg über Ägypten gleich zwei Spieler unter den besten Torschützen des ersten Spieltages beim Sparkassen-Handballcup. Bei den Lippern konnte sich gegen die Nordafrikaner vor allem die Flügelzange mit Patrick Zieker (13) und Arjan Haenen (8) auszeichnen.

  • Spieltag 1, Zusammenfassung 20 Uhr

    Spielszene Eisenach - CoburgVorjahresfinalist MT Melsungen ist mit einem Kantersieg in den Sparkassen-Handballcup gestartet, die TSV Hannover-Burgdorf hingegen musste kämpfen, ehe der Auftakterfolg über den TV Emsdetten feststand.Eine überraschende Auftaktniederlage musste hingegen der ThSV Eisenach gegen den HSC Coburg hinnehmen.

  • Spieltag 1, Zusammenfassung 18 Uhr

    Zuschauer in Wutha-FarnrodaMit letztlich deutlichen Auftaktsiegen an den Spielorten Gensungen, Wutha-Farnroda und Korbach ist der Sparkassen-Handballcup gestartet. Während der TBV Lemgo schon früh für klare Verhältnisse sorgte, taten sich der TuS N-Lübbecke und der EHV Aue zunächst schwer.


    Ägyptische Nationalmannschaft – TBV Lemgo 22:33 (6:18)

    Gelungener Turnierstart für den TBV Lemgo. Das Team von Trainer Florian Kehrmann besiegte zum Auftakt in Gensungen die ägyptische Nationalmannschaft mit 33:22 (6:18).

  • Einstelliger Tabellenplatz wird angestrebt

    Frischer Wind bei der TSV HannoverBurgdorf. Nach einer enttäuschenden letzten Spielzeit, die man auch bedingt durch zahlreiche Verletzungssorgen mit 29 Pluspunkten auf dem dreizehnten Platz abschloss, übernimmt nun ein neuer Coach die Geschicke der Recken. „Die TSV Hannover-Burgdorf hat dem Wunsch von Christopher Nordmeyer nach einer Beendigung des laufenden Vertragsverhältnisses entsprochen. Auf Initiative des Recken-Trainers einigten sich die Beteiligten darauf, die Zusammenarbeit zum Ende der laufenden Saison 2014/15 zu beenden“, so der Verein Mitte Mai, in der der bisherige Trainer „die Frage, ob ich noch der richtige Trainer für diesen Verein, dem ich seit 40 Jahren emotional verbunden bin, nicht mehr eindeutig mit Ja beantworten“ konnte.
    Für den aus Rimpar verpflichteten Jens Bürkle, der zuvor auch andere Angebote ausschlug, waren vor allem „zwei Punkte“ ausschlaggebend. „Zum einen wollte ich die Mannschaft in Rimpar in einem Zustand übergeben, in der ich sie mit ruhigem Gewissen verlassen kann. Zum anderen wollte ich zu einem Verein wechseln, der strukturell sehr gut aufgestellt ist, gut geführt wird und über ein gewisses Potential verfügt. Diese Punkte sehe ich bei den Recken als gegeben an“, so der Coach, der beim Kader auf eine praktisch eingespielte Truppe bauen kann.

    Als Ersatz für den nach Wetzlar abgewanderten  Nikolai Weber kehrt Malte Semisch nach zwei Jahren beim TuS N-Lübbecke wieder an die Leine zurück. Auch Spielmacher Morten Olsen trug schon einmal für drei Spielzeiten das Recken-Jersey und spielte die letzten beiden Jahre in Frankreich für Saint Raphael. Der Däne soll die Lücke schließen, die durch den Abgang von Vasko Sevaljevic (Toulouse) und des nachverpflichteten Filip Mirkulovski (Wetzlar) entstanden ist. Einziger echter Neuzugang im Teamgefüge ist dementsprechend Nationalspieler Erik Schmidt, der von TSG Friesenheim kommt und am Kreis die Nachfolge des Spaniers Juan Andreu (Aix en Provence) antritt.

  • Essen verjüngt sich und will nach Oben

    Nach einem großen personellen Umbruch und geprägt durch eine Vielzahl von Verletzungen musste der TUSEM in der letzten Saison lange um den Klassenverbleib kämpfen. Vor allem in der heimischen Arena legten die Margarethenhöher die Grundlage, um am Ende mit 31 Zählern auf Rang 15 einzulaufen. Rotiert wurde vor allem in der sportlichen Ebene, wo der ehemalige Nationalspieler Stephan Krebietke neuer Cheftrainer wurde und in die Fußstapfen von Mark Dragunski tritt, der dem Verein aber als Nachwuchstrainer und Jugendkoordinator erhalten bleibt. Auf dem Parkett musste man insgesamt fünf Abgänge verkraften. Mit Marcus Bouali (Neusser HV) René Zobel (HBW Balingen-Weilstetten II), Hannes Lindt (HC Elbflorenz) und David Hansen (Leichlinger TV) gab man gleich vier davon in die dritte Liga ab, zudem entschied sich Rechtsaußen Peter Hornyak zur Rückkehr in seine ungarische Heimat und läuft künftig für den Erstligisten Csurgo auf.

    Bei der Suche nach neuen Kräften musste man keine weiten Wege zurücklegen, „der TUSEM geht seinen Weg der Jugendförderung kontinuierlich weiter und führt auch in der Saison 2015/16 wieder Nachwuchsspieler aus der eigenen Talentschmiede an den Profibereich heran“. Neben Noah Beyer und Björn Heissenberg, die schon in der letzten Spielzeit vermehrt im Kader des Zweitligisten mit trainierten und spielten, werden fortan auch Malte Seidel und Steffen Hahn Teil der ersten TUSEM Mannschaft sein.

    Für die rechte Angriffsseite verstärkte man sich zudem mit dem 20-jährigen Srdjan Predragovic, der letzte Saison vor allem in der Gummersbacher Reserve zum Einsatz kam und dort 108 Tore erzielte, aber auch schon fünf Erstliga-Partien bestritt. Für den linken Rückraum hingegen wurde man im Lipperland fündig. Der 21-jährige Georg Pöhle, ebenfalls schon mit neun Erstliga-Einsätzen und 109 Saisontoren in der 3. Liga West, kommt per Zweitspielrecht aus Lemgo ins Ruhrgebiet.

  • Cheljabinsk will in den Europapokal

    Ambitioniert ist der russische Erstligist Lokomitive Cheljabinsk. Obwohl man mit Azat Valiullin einen Leistungsträger an den ThSV Eisenach verlor, will man das Ergebnis der Vorsaison steigern. Dort reichte es am Ende zu einem sechsten Platz, die angestrebte Qualifikation für den Europapokal wurde aber knapp verpasst. Nachdem man in der Meisterrunde schon früh den Anschluss verloren hatte, begann man schon mit der Vorbereitung auf die neue Saison. So kam es auch, dass der Verein insgesamt 29 Spieler in der abgelaufenen Saison eingesetzt hatte. Die meisten Tore erzielte Stanislav Pshenichnikov (143), der aber wie Valiullin, Jan Kovalev sowie die Torhüter Igor Chuprina und Andrey Golubev und nicht mehr zur Verfügung steht.
    Dafür kann man wohl weiter auf Kreisläufer Dimitri Shalgina (120), den Halbrechten Roman Chichikalo (89), Rechtsaußen Ivan Ratnikov (81) und Linksaußen Maxim Strushinsky (74) zählen. Die Abwehr halten auch weiterhin Andrei Frolov und Fedor Nikiforov zusammen, die gemeinsam die teaminterne Blockstatistik deutlich anführen und insgesamt 59 Torversuche vereitelten.
    Letzterer war auch schon beim letzten internationalen Auftritt der Lokomotive mit an Bord, als man 2007 im europäischen Challenge-Cup das Halbfinale erreicht hatte, sich dort dann aber Drammen HK geschlagen geben musste. Den größten internationalen Erfolg hatte man 1995, als man im Finale des EHF-Pokals gegen BM Granollers verlor. Auch national lagen die Glanzzeiten des 1976 gegründeten Vereins vor allem in den Neunziger Jahren, als man dreimal Vizemeister und zweimal Dritter wurde.

  • MT Melsungen will wieder angreifen

    Die MT-Handballer zeigten in ihrer Jubiläumssaison, sprich der zehnten in der höchsten deutschen Spielklasse, dass der im letzten Jahr erklommene 6. Tabellenplatz keine Eintagsfliege war. Wieder ging die Mannschaft von Trainer Michael Roth direkt hinter den Top-Five durchs Ziel –  trotz einiger widriger Umstände. Ebenfalls für Furore sorgten die Rotweißen auf der erstmalig erklommenen internationalen Bühne. Bei der Premiere im Europapokal schrammte die MT nämlich nur knapp am Einzug ins FinalFour vorbei. Nur ein einziges Tor fehlte, dann wären die Nordhessen ins Endrundenturnier eingezogen.
    Dass man sich bei der MT auf diesen Erfolgen nicht ausruhen will, wird anhand der Personalentscheidungen deutlich. Die Profis zogen mit den beiden Keepern Johan Sjöstrand (THW Kiel, für Mikael Appelgren) und René Villadsen (ThSV Eisenach, für Per Sandström) sowie mit Rückraum-Allrounder Timm Schneider (TBV Lemgo) drei Spieler an Land, die nach Einschätzung der Verantwortlichen das Leistungsniveau des Teams insgesamt verbessern werden. Darüber hinaus soll Youngster Jan Forstbauer, der letzte Saison noch ein Doppelspielrecht in Eisenach besaß, stärker eingebaut werden.
    Michael Roth will den eingeschlagenen Weg konsequent weiter verfolgen. “Wir haben eine gute Besetzung beisammen, die in der kommenden Saison noch etwas eingespielter sein wird und in der einzelne Spieler ganz sicher auch noch zulegen werden. Ich gehe davon aus, dass zum Beispiel Momir Rnic und Marino Maric, die dann im zweiten Jahr bei uns spielen, ihr Potenzial noch besser einbringen können und in ihren Leistungen konstanter werden. Alles in allem also keine schlechte Ausgangssituation, um erneut zum Sprung unter die Top-Five in der stärksten Liga der Welt anzusetzen.

  • TV Emsdetten mit jungen, deutschen Spielern

    Der TV Emsdetten verjüngt seinen Kader mit jungen deutschen Spielern. Als neuer Spielmacher für den nach Eisenach gewechselten Ólafur Bjarki Ragnarsson konnte man Merten Krings vom Ligakonkurrenten Saarlouis ins Saarland locken. „Merten Krings gilt als dynamischer Rechtshänder, der durch seine Spielintelligenz auffällt“, ist man beim TVE von den Qualitäten des Rückraumspielers überzeugt, der am Auftakttag des Sparkassen-Handballcups seinen 26. Geburtstag feiert.
    Für die norwegische Flügelzange mit Steffen Berg Løkkebø und Stian Brevik, die in Emsdetten zu Nationalspielern reiften, sicherte man sich nun die Dienste der aus Minden stammenden Artjom Antonewitsch und Nick Steffen. Antonewitsch, dessen Vater Andrej mit Russland 1993 Weltmeister und 1994 EM-Zweiter war, kann bereits auf Erstligaeinsätze mit GWD verweisen und wird für Yannick Terhaer (Abitur) ins Team rücken. Der 18-jährige Steffen hingegen war zuletzt in der A-Jugend-Bundesliga für den HC Bremen aktiv und hat noch den Isländer Oddur Gretarsson vor sich.
    Aus dem Stadtstaat stößt auch Kreisläufer Tilman Pröhl ins Münsterland. „Ich glaube, dass ich hier beim TVE von Trainer Daniel Kubes und meinen künftigen Kollegen sehr viel lernen kann und will mich weiterentwickeln“, so der 18-Jährige, der hinter Routinier Andre Kropp reifen soll. „Tilman ist für einen 18-Jährigen körperlich schon sehr weit“, freut sich Coach Daniel Kubes, dem klar ist, dass er den nach Schaffhausen wechselnden Johan Koch noch nicht ersetzen kann. „Es wird eine Zeit lang dauern, bis Tilman uns richtig helfen kann“, betont Kubes.
    Vor allem zwischen den Pfosten bestand nach den Abgängen von Stefan Nippes zum Drittligisten Krefeld und Dominik Schnetgöke (Abitur) Handlungsbedarf und man konnte Maurice Behrens, letzte Saison auch im Kader des ASV Hamm-Westfalen, als Gespannpartner für Nils Babin präsentieren. „Maurice war bei uns im Probe-Training. Er ist noch ein sehr junger Torhüter, aber er hat unter all den Kandidaten, die wir getestet haben, einen sehr guten Eindruck hinterlassen“, so Kubes. Die Personalplanungen sind beim TVE, der Ende Juni Holger Kaiser als neuen Geschäftsführer vorstelle, damit  abgeschlossen.

  • Klassenerhalten für Eisenach als Zielvorgabe

    Nach dem Abstieg aus der DKB Handball-Bundesliga hatte der ThSV Eisenach deutliche Startprobleme in der 2. Liga. Velimir Petkovic übernahm den Traditionsverein Mitte Oktober mit negativer Punktebilanz auf Platz zwölf und führte die Thüringer am Ende noch zur Vizemeisterschaft hinter dem SC DHfK Leipzig. Mit den Sachsen kämpft man derzeit noch um die Dienste von Rückraumspieler Aivis Jurdzs, das Arbeitsgericht muss entscheiden, ob der Lette weiterhin für den ThSV auflaufen muss oder wechseln darf.
    Doch auf den Abgang des linken Rückraumspielers scheint man gut vorbereitet zu sein. Die Wartburgstädter nahmen bei den Distanztorschützen fast einen Komplettaustausch vor, denn aus dem Vorjahreskader lediglich zwei Akteure erhalten. Auf halbrechts werden zukünftig die erstligaerfahrenen Bogdan Criciotoui (Friesenheim) und Patri Hruscak (Rostock) agieren. Im zentralen Rückraum wird neben Marcel Schliedermann auch der Isländer Olafur Bjarki Ragnarsson die Fäden ziehen und auf halblinks wird neben Daniel Luther auch der Bosnier Dusko Celica, letzte Spielzeit beim Champions-League-Teilnehmer Zagreb, für die Tore aus der Distanz sorgen. Auf beiden Rechtshänderpositionen im Rückraum soll hingegen zusätzlich noch Azut Valiullin agieren, der letzte Saison bei Lokomotive Cheljabinsk spielte und im Juni in der russischen Nationalmannschaft debütierte.
    Neu aufgestellt hat sich der ThSV auch bei den Torhütern, wo es Rene Villadsen nach Melsungen und Stanislaw Gorobtschuk nach Bietigheim zog. Künftig sollen Eigengewächs Marcus Römer, Jan-Steffen Redwtz (Neuhausen) und Routinier Svetislav Verkic (Presov) die Bälle parieren. Bedarf gab es auch auf den Flügeln, wo Dirk Holzner die Nachfolger von Toptorjäger Bjarki Mar Elisson auf Linksaußen antritt und der Slowake Tomas Urban auf Rechtsaußen für Torgefahr sorgen soll.

  • ASV Hamm-Westfallen mit Pfannenschmidt als neuem Coach

    Nur punktuell verändert hat sich das Gesicht des ASV Hamm-Westfalen. Allen voran auf der Trainerbank, wo der frühere Lemgoer Niels Pfannenschmidt die Nachfolge von Vereinsikone Kay Rothenpieler als Chefcoach antritt.
    Der Kader, der in der letzten Spielzeit den neunten Rang in der 2. Liga erreichte, muss vor allem am Kreis die Abgänge von Routinier Björn Wiegers sowie des Argentiniers Martin Ariel Doldan verkraften. Dafür kehrte unter anderem Jakob Macke nach einem halbjährigen Aufenthalt bei der SG Flensburg-Handewitt als frisch gebackener DHB-Pokalsieger zurück.
    Am Kreis agieren kann auch Allrounder Stephan Just, der gebürtige Eisenacher war zuletzt beim Erstligisten Friesenheim aktiv und soll auch beim ASV im Rückraum die Fäden ziehen. Mit seiner Erfahrung soll er gemeinsam mit Ondrej Zdrahala dafür sorgen, dass auch die Talente Björn Zintel (Zweibrücken) und Savvas Savvas (Hildesheim) sich schnell integrieren.
    „Kay Rothenpieler hat eine super Basis geschaffen. Mein System wird darauf aufbauen. Es muss zu dieser jungen, wilden Mannschaft passen und kreativ sein. Unsere Deckung wird etwas offener sein, aber vor allem wollen wir überraschen. Der ASV Hamm muss schwierig zu spielen sein“, so die Zielsetzung von Niels Pfannenschmidt. Das Vorhaben sei anspruchsvoll, aber er sei sich sicher, dass „die Spieler das umsetzen können“, so der Trainer weiter. Sicher werde es aber länger als nur die Zeit der Vorbereitung dauern, bis alle Abläufe funktionierten.  

  • Ägypten bereitet sich auf Afrikameisterschaften vor

    Kurzfristig stehen 2016 die Afrikameisterschaft im eigenen Land und dann natürlich auch die Qualifikation für die Olympischen Spiele von Rio de Janeiro im Blickfeld der ägyptischen Nationalmannschaft. Die Nordafrikaner müssen aber auch schon den Fokus ein wenig in die nähere Zukunft richten, denn 2021 hofft man erneut auf die Ausrichtung einer Weltmeisterschaft.
    Die Chancen stehen gut, zuletzt fand 2005 eine WM auf dem afrikanischen Kontinent statt, das letzte interkontinentale Großturnier im Land von IHF-Präsident Hassan Moustapha wurde 1999 ausgetragen. Die Spielergeneration von heute wurde damals geprägt, die Routiniers von heute waren damals zwischen 6 und 15 Jahren alt.
    Gegenüber der jüngsten WM hat sich der Kader der Ägypter kaum verändert. Insgesamt zwölf  Akteure waren beim letzten Großturnier im Scheichtum dabei und überraschten damals mit einem Sieg über Tschechien und einem Remis gegen Schweden. Auch gegen Frankreich und Island schlug man sich damals wacker, im Achtelfinale war dann aber Deutschland eine Nummer zu groß und am Ende sprang so nur der 14. Platz heraus.
    Trainer Marwan Ragab greift im Tor auf den starken Rückhalt Karim Hendawy bauen und hat auf dem rechten Flügel mit Mahmoud Radwan und Mohamed Amer ein starkes Duo zur Verfügung. Im Rückraum können sich vor allem der letztjährige Flensburger Ahmed El Ahmar, der sich auf halbrechts die Einsatzzeit mit Mamdouh Abouebaid  teilt sowie der mit auffallendem Haarschopf spielende Mohamed Aly beweisen. Gekonnt in Szene gesetzt  werden diese immer wieder durch die Spielmacher Mohamed Hashem und Mohamed El Basyouni.
    Die körperliche Unterlegenheit (Durchschnittsgröße 1,85 m) gleicht man mit einer aggressiven Abwehr aus, die die Mannschaft bei der WM ans Ende der Fairplay-Wertung brachte. Daraus ergaben sich allerdings auch gute Gegenstoßchancen, die die Ägypter konsequent  nutzten.

  • TBV Lemgo steht vor einem großen Umbruch

    (Vorrundengruppe 1 – Gensungen)

    Großer Umbruch beim TBV Lemgo. Nach einer schwierigen Saison im Abstiegskampf stehen die Lipper nun vor einem großen Neuanfang. Ende des letzten Jahres hatte Florian Kehrmann bereits das Traineramt von Niels Pfannenschmidt übernommen und den Altmeister zum Ligaerhalt geführt.

    Nun muss der Weltmeister von 2007 allerdings zahlreiche Leistungsträger ersetzen.  Acht Neuzugängen stehen insgesamt neun Abgänge gegenüber. Im Tor soll der ehemalige Juniorennationalspieler Jonas Maier die Nachfolge des Österreichers Thomas Bauer und dem zum Jahreswechsel nachverpflichteten Routiniers Dan Beutler einnehmen. Davor soll vor allem Gustav Rydergaard der Abwehr die nötige Stabilität verleihen und damit den Verlust von Kasper Nielsen kompensieren.

    Rydergaard wird offensiv gemeinsam mit dem ehemaligen Melsunger Anton Mansson dafür sorgen, dass der Abgang von Nationalspieler Hendrik Pekeler zu den Rhein-Neckar Löwen nicht allzu sehr ins Gewicht fällt. Auf der linken Außenbahn dürfte Patrick Zieker nach dem Abgang von Jens Bechtloff mehr in die Verantwortung rücken, als neuer Backup wurde Tom Skroblien aus der Nachwuchsschmiede der Füchse Berlin unter Vertrag genommen.

    Doch vor allem auf den Rechtshänderpositionen im Rückraum hat der TBV mehr oder weniger einen Komplettaustausch vorgenommen. Lediglich zwei Youngster sind gegenüber der Vorsaison geblieben, die Stammkräfte Timm Schneider, Finn Lemke, Benjamin Herth und Tim Suton zog es zur Konkurrenz. Dafür sollen nun Andrej Kogut, Erwin Feuchtmann-Perez, Arne Niemeyer und Jonathan Stenbäcken für die nötige Gefahr aus der Distanz sorgen. Konstanz hingegen herrscht beim TBV nur auf den Linkshänderpositionen, wo das Quartett aus dem Vorjahr komplett erhalten blieb.

  • EHV Aue blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück und will daran anknüpfen

    (Vorrundengruppe 2 – Wutha-Farnroda)

    Der EHV Aue kann auf eine erfolgreiche letzte Saison zurückblicken. Am Ende sprang für die heimstarken Sachsen gar der sechste Tabellenplatz heraus. Für das Team aus dem Erzgebirge war es das beste Resultat in 25 Jahren Zweitliga-Zugehörigkeit und vor allem in den fremden Hallen konnte der EHV seine bislang immer dürftige Bilanz deutlich aufpolieren. „In erster Linie durch die Abwehrarbeit, die deutlich besser war als in der Vergangenheit“, sieht Trainer Runar Sigtrygsson den Schlüssel für die um sechs Plätze verbesserte Platzierung, doch der Isländer betont auch: „Der Angriff war variabler, vor allem disziplinierter.“

    Doch die torgefährliche Flügelzange wurde gesprengt, Toptorjäger Marvin Sommer rückte mit 179 Treffern ins Blickfeld von Zweitligameister SC DHfK Leipzig geraten und wagt den Sprung in die 1. Liga. Verzichten müssen die Sachsen zukünftig auf ihren Abwehrchef Hördur Sigthorsson, der in seine Wahlheimat Färöer zurückkehrt sowie den Halbrechten Felix Kempe, der nach insgesamt sechs Jahren und zwei Kreuzbandrissen in Aue künftig beim Drittligisten Bad Blankenburg auflaufen wird.

    Einziger Zugang für die kommende Spielzeit ist hingegen Bengt Bornhorn. Der Kreisläufer stammt aus der Nachwuchsschmiede der Füchse Berlin und spielte mit der Reservemannschaft des EHF-Pokal-Siegers auch eine Saison in der 2. Liga. Der 26-Jährige kam dann über den westfälischen Oberligisten LIT Handball NSM sowie die Drittligisten Oranienburg und Potsdam nun zum EHV.

  • Wutha-Farnroda wird neuer Spielort in Thüringen

    Der 19. Sparkassen-Handballcup wartet ab dem 29. Juli mit einer notwendig gewordenen Neuerung auf. Durch die kurzfristig anberaumte Erweiterung der Werner-Assmann-Halle in Eisenach, mussten die Veranstalter des Sparkassen Handballcups auf die Suche nach einer neuen Spielstätte für die Vorrundengruppe mit dem ThSV Eisenach, EHV Aue, HSC Coburg und dem russischen Erstligisten Lokomotiv Chelyabinsk gehen.
    Mit der Hörselberghalle in Wutha-Farnroda in Verbindung mit dem nun neuen örtlichen Ausrichter SV Petkus Wutha-Farnroda e.V. konnte innerhalb weniger Tage eine Einigung über die Organisation erzielt werden.
    „Wir sind sehr froh, dass wir so kurzfristig einen so engagierten Verein wie den SV Petkus Wutha-Farnroda e.V.“ finden konnten, der sich trotz der Kurzfristigkeit und der bevorstehenden Urlaubszeit dazu bereiterklärt hat, als örtlicher Ausrichter zu fungieren.  Mit Martin Valley sind wir auf einen sehr offenen 1. Vorsitzenden getroffen, der sich sehr verlässlich und motiviert an die Klärung aller wichtigen Fragen gemacht hat“ so Heide Aust, von der Veranstaltungsagentur Sparkassen Handballcup.
    Die handballbegeisterten Thüringer müssen nun nicht auf das große Handballvorbereitungsturnier verzichten und können vor der Haustür Eisenachs in Wutha-Farnroda weiterhin den Spitzenhandball genießen und sich auf die neuen Handballsaison freuen. „Wir sehen dieser Veranstaltung sehr positiv entgegen und freuen uns, dass wir als Standort ausgewählt worden sind. Trotz der Kurzfristigkeit werden wir ein guter Gastgeber für die 4 tollen Teams sein und hoffen auf viele Zuschauer“, freut sich Martin Valley auf die bevorstehende Aufgabe.
    Mit dem Wechsel des örtlichen Ausrichters wird auch eine neue Vorverkaufsstelle für den Sparkassen-Handballcup eingerichtet. Tickets sind ab dem kommenden Montag in der Sparkassen-Filiale in Eisenach, Rennbahn 6 erhältlich.
    Die Vorrundenspiele beginnen jeweils um 18.00 und 20.00 Uhr. Tickets sind zum Preis von 28 Euro (Dauerkarte Erwachsene), 13 Euro (Dauerkarte Jugendliche) und 13 Euro (Tageskarte Erwachsene) und 6 Euro (Tageskarte Jugendliche) erhältlich. Die VIP-Karte kostet für das Finale 55 Euro. Neben den bekannten regionalen Vorverkaufsstellen sind die Tickets auch über die Internetseite www.sparkassenhandballcup.de zu erwerben. Die Veranstalter, Ausrichter und Sponsoren wünschen allen teilnehmenden Mannschaften erfolgreiche Spiele und eine verletzungsfreie Saisonvorbereitung in Hessen und Thüringen.

  • 20 Uhr: Melsungen und Lemgo rehabilitieren sich

    Stefan Just

    Nach Titelverteidiger SC Magdeburg, Frisch Auf Göppingen und dem VfL Gummersbach wahrte auch der ThSV Eisenach seine weiße Weste beim Sparkassen-Handballcup. In deutlich besserer Verfassung als bei den gestrigen Auftaktniederlagen präsentierten sich die MT Melsungen und der TBV Lemgo, die damit weiterhin Chancen auf den Halbfinaleinzug haben.

  • 18 Uhr: Zweitligisten verpassen zweiten Coup

    Marcel Schiller

    Die Favoriten setzten sich am zweiten Spieltag durch. Sowohl Titelverteidiger SC Magdeburg, wie auch Frisch Auf Göppingen und der VfL Gummersbach konnten jeweils gegen Zweitligisten ihre zweiten Siege einfahren und haben nun große Chancen auf den Halbfinaleinzug.

  • TSV Korbach überzeugt als örtlicher Ausrichter - Lob für alle Standorte

    Nach dem ersten Spieltag waren die Mannschaften voll des Lobes über die Unterbringung und Betreuung in den jeweiligen Hotels und auch von der Organsiation in den Spielhallen Korbach, Bad Hersfeld und Eisenach. Während der Standort Eisenach bereits eine lange Tradition hat und die Organsiation des Sparkassen-Handballcups bereits Routine ist, fungiert der TV Hersfeld zum zweiten Mal als Standort einer Vorrunde. Im vergangenen Jahr hatte sich der Verein durch seine engagierte Arbeit für eine weitere Ausrichtung empfohlen. Auch in diesem Jahr ist in der Geistalhalle eine gute Arbeit gemacht worden. Mit der Erfahrung des letzten Jahres liefen die Vorbereitungen ebenfalls bereits mir einer gewissen Routine.
    Neu im Kreise der örtlichen Ausrichter ist der TSV Korbach und stand damit unter einer besonderen Beobachtung. Der erste Spieltag zeigte aber bereits, dass man vor Ort bereits über gute Erfahrung in der Organsiation von Großveranstaltungen verfügt. Flexibel konnten noch kleiner Änderungswünsche des Veranstalters umgesetzt werden, sodass ein reibungsloser Ablauf mit großen Engagement gewährleistet werden konnte. Ein besonderes Lobgeht auch an die Stadt Korbach, die alle Spitzensportler mit einem Gastgeschenk in der Kabine begrüßte.
    Die Veranstaltungsgemeinschaft Sparkassen-Handballcup kann sich freuen, drei hervorragende örtliche Ausrichter in die Großveranstaltung eingebunden zu haben.

  • 20 Uhr: Zweite Überraschung durch Coburg

     

    Der erste Spieltag des Sparkassen-Handballcups hält eine weitere Überraschung parat. Nach dem TV Emsdetten konnte auch der Zweitligaaufsteiger HSC Coburg beim 33:29 über die MT Melsungen einen Erstligisten schlagen. Achtbar schlug sich auch der GSV Eintracht Baunatal, der dem VfL Gummersbach nur knapp mit 28:29 unterlag. Souverän löste der ThSV Eisenach den ligainternen Vergleich und setzte sich gegen den SC DHfK Leipzig mit 29:25 durch.

  • 18 Uhr: Emsdetten sorgt für Überraschung

    Bogdan Criciotoiu

    Unterschiedlicher hätten die Auftaktpartien des Sparkassen-Handballcups nicht verlaufen können. Während der SC Magdeburg im Derby gegen EHV Aue deutlich mit 37:23 triumphierte, musste sich Frisch Auf Göppingen beim 29:25-Sieg über die TSG Friesenheim mächtig strecken. Für die erste Überraschung sorgte dann der TV Emsdetten, der den TBV Lemgo mit 28:26 bezwang.

  • Eintrittskarten an der Tageskasse

    Liebe Sportfreunde,
    die postalische Zusendung der Eintrittskarten wird mit dem heutigen Tag schwierig. Wir können Ihnen aber mitteilen, dass es an allen Tageskassen der einzelnen Spielorte auch noch Karten geben wird. Sie können also einfach in Eisenach, Korbach oder Bad Hersfeld sowie in Melsungen und Rotenburg zur Spielhalle kommen und erhalten vor Ort die entsprechenden Tickets an der Tageskasse.

  • TV Emsdetten steht vor einem kompletten Neuanfang

    (Vorrundengruppe 3 in Korbach)
    Großer Umbruch beim TV Emsdetten. Die Münsterländer müssen nach dem Abenteuer 1. Liga in der kommenden Spielzeit praktisch eine komplett neue Mannschaft inklusive einem neuen Coach ins Rennen schicken. „Wir wollen in der neuen Saison in der 2. Handball-Bundesliga einen Neuanfang starten. Und da passt der Trainer nicht mehr in unser Konzept“, so der Sportliche Leiter Frank Thünemann. Und so wird nach der Trennung von Gennadij Chalepo nun der ehemalige Melsunger Abwehrchef Daniel Kubes das Kommando an der Seitenlinie haben.
    Der Tscheche muss ein neues Team formen, gerade einmal acht Spieler blieben aus dem letztjährigen Erstligakader erhalten. „Wir werden in Emsdetten künftig eine sehr junge Mannschaft mit vielen hungrigen Spielern haben. Ich finde, das ist eine klasse Ausgangs-Position“, so Kubes, der insgesamt sieben Neuzugänge auf dem Parkett zu integrieren hat. Gleich dreimal schlugen die Münsterländer auf dem Transfermarkt in Norwegen zu. Der norwegische Linksaußen Stian Brevik (Oslo), der schwedische Halblinke Tobias Rivesjö (Sandefjord) und der niederländische Halbrechte Iso Sluijters (Elverum) spielten in der vergangenen Saison ebenso in Skandinavien, wie der isländische Spielmacher Anton Runarsson, der vom dänischen Erstligisten Nordsjaelland kommt.
    Den linken Rückraum verstärkt auch noch der Niederländer Jasper Adams (Volendam) und mit Andre Kropp (TUSEM Essen) holte der TVE den besten Kreisläufer des Unterhauses. Komplettiert wird das Septett der Neuzugänge noch durch Stefan Nippes, der schon für den Bergischen HC und TUSEM Essen spielte und zuletzt bei Eintracht Hagen das Tor hütete. Weil sich Thünemann auch „eine engere Zusammenarbeit mit der eigenen TVE Jugend erhofft“ komplettieren Rechtsaußen Yannick Terhaer und Torhüter Dominik Schnetgöke das Team.

  • EHV Aue will sich im Mittelfeld etablieren

    (Vorrundengruppe 2 Eisenach)
    Die Mission Klassenerhalt hatte der EHV Aue frühzeitig geschafft. In ernsthafter Abstiegsgefahr waren die Sachsen im letzten Jahr praktisch nur an den ersten drei Spieltagen, wo man zwar achtbare Ergebnisse, aber noch ohne Punkte geblieben war. Der deutliche 30:18-Erfolg über den TVV Hüttenberg löste damals den Knoten, Aue orientierte sich schnell ins gesicherte Mittelfeld und blieb dort auch bis zum Saisonende.  
    Als einzigen Neuzugang muss Trainer Runar Sigtryggsson Adam Mazur integrieren. Der Slowake, der aus der Schmiede von Serienmeister Tatran Presov stammt und letzte Saison noch mit Sporta Hlohovec im EHF-Pokal für Furore sorgte, soll im linken Rückraum den Abgang von David Hansen (TUSEM Essen) kompensieren. Die Personalplanungen sind aber derzeit noch nicht abgeschlossen, gesucht wird noch ein Kreisläufer. „Männer mit der nötigen Qualität sind zu teuer für uns, und die kostengünstigen helfen uns nicht weiter“, beschreibt der isländische Coach das Dilemma für den EHV.
    Ein Problem, was sich auch durch den Hallenstreit verschärfte. Mit einem Minus von derzeit 17.000 Euro beziffert Manager Rüdiger Jurke die neuen Rahmenbedingungen. Da Stadt und Verein aber buchhalterisch andere Stichtage haben, könnte sich dieser Verlust für 2014 sogar auf 42.000 (17.000 + 25.000 Euro) erhöhen. "Eine Summe, die uns bei der Suche nach einem neuen Kreisläufer fehlen könnte", so Jurke, dem auch das Lizenztheather um den HSV Hamburg und den nachträglichen Klassenerhalt der HG Saarlouis einen Strich durch die Rechnung machte.

  • FrischAuf! Göppingen mit neuem Trainer der viel Arbeit vor sich hat

    (Vorrundengruppe 1 in Bad Hersfeld)
    Eine enttäuschende Spielzeit liegt hinter Frisch Auf! Göppingen. Der Verein trennte sich nach vielen Jahren von Velimir Petkovic und Interimstrainer Aleksandar Knezevic konnte das Team immerhin noch auf den zwölften Rang führen. Seit Juli hat Magnus Andersson das Kommando unter dem Hohenstaufen übernommen.
    Der Kader wurde nur punktuell verändert. Auf der rechten Angriffsseite sollen der Franzose Alix Kevynn Nyokas (Chambery) und der Schwede Anton Halen (Halmstad) für frischen Schwung sorgen, dem stehen die Abgänge von Mitar Markez und Michael Thiede (beide Ziel unbekannt)  gegenüber. Ein Wiedersehen in der Gruppenphase gibt es in Bad Hersfeld mit Momir Rnic. Der Serbe, der in der letzten Saison mit 179/47 Treffern Toptorjäger der Schwaben war, spielt nun bei der MT Melsungen. Seinen Part soll nun sein Landsmann Zarko Sesum übernehmen, der mit den Rhein-Neckar Löwen nur knapp die Deutsche Meisterschaft verpasste.
    „Ich möchte so viel wie möglich für die Mannschaft tun. Für eine erfolgreiche Saison müssen wir uns gut kennen lernen und viel arbeiten. Das hat aber zumindest bis jetzt unter dem neuen Trainer gut angefangen, so dass ich im Moment optimistisch bin“, so der 28-Jährige. Und Trainer Andersson gibt als Marschroute in der Vorbereitung aus: „Wir möchten in der Defensive zwei Systeme spielen können, eine 6:0-Abwehr und eine offensivere Formation. Im Angriff habe ich klare Vorstellungen, das System muss ich aber auch an die Qualitäten der Spieler anpassen.“

  • Leipzig will in den kommenden zwei Jahren aufsteigen

    (Vorrundengruppe 2 in Eisenach)
    In den Personalplanungen hatte der SC DHfK Leipzig bereits frühzeitig die Weichen gestellt. Obwohl man noch mitten im Aufstiegskampf war, hatten die Sachsen ihre Transfertätigkeiten fast schon beendet. Philipp Pöter (TUSEM Essen), Michael Qvist (Eintracht Hildesheim), Felix Storbeck (ASV Hamm-Westfalen) und Marc Pechstein (TV Hüttenberg) sollen der nächste Baustein sein, um den Traum von Liga 1 zu verwirklichen. „Die Verpflichtungen sind ligaunabhängig gemacht worden“, betont Trainer Christian Prokop, „denn es ist genauso schwierig aufzusteigen, wie drin zu bleiben. Bei der Dichte der Liga ist es eine große Aufgabe aufzusteigen.“
    „Meine Philosophie ist es von jeder Position Torgefahr zu besitzen, um schwer auszurechnen zu sein“, stellt Prokop heraus und setzt vor allem auf eine geschlossene Mannschaftsleistung: „Die individuelle Klasse ist in der 1. Liga vielleicht höher einzuschätzen, aber mit Ausgeglichenheit und Teamgeist ist viel möglich.“ „Von Anfang an lossprinten und dann ins Ziel kommen“, blickt der neue Spielmacher Philipp Pöter auf die neue Spielzeit.
    „Natürlich wollen wir uns weiter unter den Topteams der 2. Bundesliga etablieren, der Aufstieg ist allerdings keine Pflicht“, so Coach Prokop. Der 35-Jährige erklärt, dass es innerhalb der nächsten zwei Jahre klappen soll: „Ich habe einen Drei-Jahres-Vertrag. Nun beginne ich meine zweite Saison. Die Ziele sind mit dem Verein klar abgesprochen. Während meiner Amtszeit soll der Sprung in die 1. Bundesliga gelingen.“ 

  • VfL Gummersbach will positive Entwicklung fortsetzen

    (Vorrundengruppe 2 in Korbach)
    Den Klassenerhalt hat sich der VfL Gummersbach in dieser Saison frühzeitiger gesichert, als in der Vorsaison und der neue Co-Trainer Jörg Lützelberger ist nach seinem Karriereende als Bundesligaspieler optimistisch, dass man in der kommenden Spielzeit einen weiteren Schritt nach oben machen kann. „Die Entwicklung als Verein ist positiv, die Mannschaft ist menschlich super“, stellt Lützelberger fest und streicht heraus: „Wir haben eine Situation, das aus der letztjährigen Startformation uns nur ein Spieler verlassen hat.“
    Gemeint ist Barna Putics, der Ungar hat sich für einen Wechsel nach Frankreich entschieden und spielt dort künftig für Tremblay en France. Doch im Rückraum stellen sich die Oberberger künftig breiter auf, über internationale Erfahrung verfügen der Isländer Gunnar Steinn Jonsson (HBC Nantes) und der schwedische Linkshänder Magnus Persson (Halmstad). Hoffnungsvolle Talente sind hingegen Julius Kühn (TUSEM Essen) und Simon Ernst (Bayer Dormagen).
    Fünfter Neuzugang ist Alexander Becker. Der Kreisläufer, zuletzt in Diensten des TV Neuhausen, wird die Lücke schließen, die durch das Karriereende Lützelbergers sowie den Abschied von Michal Kopco entstanden ist. „Ich freue mich richtig auf die kommenden Wochen“, so Trainer Emir Kurtagic beim Trainingsauftakt und verriet: „Die Stärkung der Deckung ist ein primäres Ziel.“ Den Verein verlassen haben auch der dritte Torhüter Lucas Puhl (TuS Ferndorf) und Spielmacher Fredrik Larsson (Ziel unbekannt).

  • HSC 2000 Coburg geht mit Elan an die neue Aufgabe in der 2. Bundesliga

    (Vorrundengruppe 1 in Bad Hersfeld)
    Es ist geschafft. Der HSC 2000 Coburg hat nach einer furiosen Aufholjagd am Ende doch noch die Meisterschaft in der 3. Liga Süd und damit auch die Rückkehr in die 2. Bundesliga geschafft. Die Franken fingen dank einer Serie von 13 Siegen in Serie ab Anfang Februar doch noch den HSC Bad Neustadt ab und wandelten den Rückstand von acht Punkten noch in einen kleinen Vorsprung. „Wir mussten bis zum Schluss zittern. Es dann zu schaffen, ist sehr emotional“, so Ronny Göhl, der schon 2007 beim ersten Aufstieg zum Team gehörte.
    Der Aufstiegskader wurde nur noch punktuell verstärkt. Trainer Jan Gorr konnte gleich zwei erstligaerprobte Neuzugänge in seinem Team begrüßen. Auf der rechten Außenbahn wird Florian Billek (HBW Balingen-Weilstetten) für mächtig Wirbel sorgen. Auch der vom SC DHfK Leipzig kommende Rückraumshooter Matthias Gerlich spielte schon unter Gorr in der DKB Handball-Bundesliga. „Die Neuzugänge haben sich schon gut eingefügt. Wir müssen zwar noch an den Abläufen arbeiten, dennoch sieht man ihre individuellen Stärken, mit denen sie uns weiterhelfen können: Florian Billek beim Konterspiel und Matthias Gerlich als gefährlicher Schütze aus dem Rückraum“, so Jan Gorr in einer ersten Bilanz.
    Torwart-Talent Jonas Faber (eigene Jugend) sowie der frühere Eisenacher Konstantin Singwald (zuletzt Erlangen) runden die Personalplanungen für die neue Spielklasse ab. „20 Mannschaften, viele Teams mit gleichen oder sogar besseren Ressourcen als wir, das beansprucht auf Äußerste. Ich habe das ja schon mitgemacht“, blickt Coach Gorr auf die kommende „Mammutsaison“ in der 2. Liga voraus.

  • TSG Friesenheim freut sich auf das Abenteuer 1. Liga

    (Vorrundengruppe 1 in Bad Hersfeld)
    Die TSG Ludwigshafen-Friesenheim hat eine herausragende Spielzeit absolviert und diese nicht nur mit der Meisterschaft in der 2. Liga und der damit verbundenen Rückkehr in die DKB Handball-Bundesliga gekrönt. Auch persönliche Ehrungen wurden den Eulen zuteil. Spielmacher Andrej Kogut sicherte sich die Auszeichnung als „bester Spieler“, Kevin Klier wurde „bester Torhüter“ der letzten Zweitligasaison. „Das ist schon eine Ehre und eine tolle Geschichte, gerade in einer Mannschaftssportart. Ich gebe die Auszeichnung gerne an die Mannschaft weiter, denn ohne sie wäre das nicht möglich gewesen“, kommentierte Klier die Ehrung.
    51 Zähler reichten am Ende zu Platz 1 und Klier kennt die Faktoren des Erfolgs: „Eine große Stärke des Teams war, dass es sehr konstant gepunktet hat, 25 Zähler in der Hinserie und 26 in Rückrunde belegen das. Unsere Abwehr wurde wesentlich stabiler, wir sind größtenteils verletzungsfrei geblieben und viele junge Spieler haben sich weiterentwickelt. Auch das Mannschaftsgefüge stimmte und passte.“
    Bei der Mission Klassenerhalt sollen insgesamt vier Neuzugänge helfen. Erfahrung in der Beletage haben Kreisläufer Oliver Tesch, der letzte Saison noch in Essen spielte und Rückraumshooter Nico Büdel, der vom TV Neuhausen in die Pfalz kommt. Mit Bogdan Andrei Criciotoiu vom rumänischen Meister HCM Constanta konnte zudem ein Linkshänder von internationalem Format für den rechten Rückraum gewonnen werden. Dazu rückt aus dem eigenen Nachwuchs noch der talentierte Spielmacher Philipp Bauer auf.

  • ThSV Eisenach will in der 2. Liga wieder angreifen

    Vorrundengruppe 2 in Eisenach
    Die Rückkehr in die 1. Bundesliga war nur ein kurzes Unterfangen für den ThSV Eisenach. Mit 13:55 Punkten mussten die Wartburgstädter als Tabellensiebzehnter wieder in die zweite Liga absteigen.  Eine Mischung aus erfahrenen Haudegen, gereiften Mittzwanzigern und jungen Perspektivspielern soll nun dafür sorgen, dass man in der neuen Spielklasse zumindest zum „oberen Drittel“ zählt, das Wort vom sofortigen Wiederaufstieg nimmt offiziell keiner in den Mund. „Wir haben Respekt vor den Konkurrenten in der 2. Liga. Wir werden keinen unterschätzen. In den nächsten zwei Jahren wollen wir allerdings aufsteigen“, erklärt Trainer Adalsteinn Eyjolfsson.
    Mit Peter Pucelj, Faruk Vrazalic und Mike Aguirrezabalaga Garcia haben drei internationale Stars die Thüringer verlassen, Regisseur Tomas Sklenak und Top-Shooter Dener Jaanimaa fehlen derzeit noch aufgrund von Kreuzbandrissen, auch Benjamin Trautvetter musste sich einem Eingriff am Knie unterziehen und fällt die gesamte Vorbereitung aus. „Andere müssen in die Bresche springen, erhalten dadurch die Chance auf  mehr eigene Einsatzzeiten. Sie müssen versuchen, die Ausfälle zu kompensieren“, fordert Manager Karsten Wöhler.
    Stratege Hannes Jon Jonsson bekam zur Unterstützung bei der Spiellenkung Neuzugang Marcel Schliedermann (23 Jahre, vom VfL Bad Schwartau) zur Seite. Den rechten Rückraum wird Jan Forstbauer (22 Jahre) per Zweitspielrecht von der MT Melsungen verstärken und vom LHC Cottbus kommt Tom Seifert für die rechte Außenbahn. Darüber hinaus rücken mit Linksaußen Moritz Rahn, Jonas Richardt und Philipp Hempel drei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in den erweiterten Kader der ersten Mannschaft.

  • TBV Lemgo will gute Saison bestätigen – ohne Florian Kehrmann

    Vorrundengruppe Korbach:
    Der TBV Lemgo war eine der Überraschungsmannschaften der vergangenen Saison. Von einigen Experten als Abstiegskandidat gehandelt beendeten die Lipper in der Premierensaison unter dem neuen Coach Niels Pfannenschmidt die Saison als Tabellenneunter in der oberen Tabellenhälfte.  Diese Leistung gilt es nun im kommenden Spieljahr zu bestätigen. „Die Saisonleistung aus dem letzten Jahr zu bestätigen, wird eine große Herausforderung. Da ist es sehr wichtig, dass wir früh in ruhiges Fahrwasser und verletzungsfrei durch die Saison kommen“, so Der TBV-Coach.
    In der neuen Saison gilt es vor allem den Abgang von Florian Kehrmann zu ersetzen. Der Weltmeister beendete seine aktive Karriere nach 15 Jahren, wird dem Verein aber als Trainer der Drittligamannschaft erhalten bleiben. „Das Team ist dieses Jahr noch jünger. Ohne Flo muss sich erst eine neue Hierarchie herausbilden“, mahnt Pfannenschmidt. Tim Hornke kam vom SC Magdeburg und wird mit Arjan Haenen die rechte Außenbahn beackern.
    Ein weiterer Neuzugang ist der dritte Torhüter. Ebenfalls aus Magdeburg kam Felix Hendrich, um hinter dem Österreicher Thomas Bauer und Nils Dresrüsse an höhere Aufgaben herangeführt werden. Fest in den Profikader rückte zudem Max Höning auf, der schon halbrechte Rückraumspieler hatte allerdings schon letzte Saison in der zweiten Mannschaft gespielt und teilweise mit dem Bundesligateam trainiert.

  • MT Melsungen will Erfolgsgeschichte fortsetzen

    Vorrundengruppe Bad Hersfeld:
    Die neunte Saison in der höchsten deutschen Spielklasse war für die MT Melsungen die erfolgreichste ihrer Vereinsgeschichte. Mit Rang sechs konnte sich das Team von Trainer Michael Roth direkt hinter den Top-Five der Liga platzieren und zudem erstmalig für die Teilnahme am Europapokal qualifizieren.
    Für das bevorstehende Spieljahr hat sich die MT vorgenommen, die sehr erfreulichen Entwicklungen zu bestätigen. Personell sind die Weichen gestellt.  Mit den beiden europapokalerfahrenen Spielern Momir Rnic (Frisch Auf Göppingen, Rückraum links) und Marino Maric (RK Zagreb/Maribor Branik, Kreis) sowie dem pfeilschnellen Jeffrey Boomhouwer (Emsdetten, Linksaußen) erfährt der Kader eine weitere sportliche Aufwertung.
    Bisherige Leistungsträger, wie z.B. die aktuellen deutschen Nationalspieler Felix Danner, Johannes Sellin und Michael Allendorf oder die beiden schwedischen Auswahlakteure Patrik Fahlgren oder Mikael Appelgren, konnten gehalten werden.
    Der Sparkassen Handball Cup ist das sportliche Highlight im Rahmen der sechswöchigen Saisonvorbereitung, die am 12. Juli mit einem Trainingslager im österreichischen Kleinarl begann und mit dem ersten Saisonspiel am 23. August beim TSV Hannover-Burgdorf endet.

  • Eintracht Baunatal

    Eintracht Baunatal (Vorrundengruppe Korbach)

    Souverän und seit dem 2. Spieltag an der Tabellenspitze liegend hat der GSV Eintracht Baunatal die Meisterschaft in der 3. Liga Ost sichergestellt. Die Hessen haben den Aufstieg in die 2. Liga vor allem durch ein cleveres Scouting innerhalb der Region zu verdanken. „Ralf Horstmann hat den richtigen Riecher für Sportler und Menschen, die zusammen passen. Er hat dem Team einen Geist und ein Ideal gegeben“, würdigt Ex-Coach Arnd Kauffeld die Leistung seines Nachfolgers. Und dieser erklärt selbst: „Ich bin kein Handball-Trainer, sondern Trainer dieser einen, sensationellen Mannschaft. Und danach wird es für mich keine andere Mannschaft mehr geben, außer vielleicht in der Jugendarbeit.“

    Auch in der kommenden Spielzeit setzt man bei der Eintracht vor allem auf junge deutsche Spieler. Maximilian Kroll kommt als Torwart von der Drittligamannschaft der Füchse Berlin, der den früheren Melsunger Colin Räbiger ersetzen wird. Auf dem rechten Flügel wird Philipp Botzenhardt (Wallau) das Team verstärken und den Abgang von Konstantin König (Rosdorf/Grone) kompensieren. Zudem wirbelt am Kreis künftig Marius Fuchs (Kirchzell) anstelle von Marek Werner.

    Zu ersetzen gilt es in der Defensive aber auch noch Florian Ochmann. Der Kapitän hängt nach sieben Jahren die Schuhe noch nicht ganz an den Nagel, sondern wird Spielertrainer bei seinem Heimatverein TSV Korbach. „Fabian Struif und Phil Räbiger könnten meine Position in der Abwehr übernehmen“, meint der Routinier: „Aber vielleicht ist ja auch die Umstellung auf eine 5:1-Deckung eine neue, gute Perspektive zur Steigerung des Tempospiels. Wenn keiner mehr da ist wie der alte Ochmann, der immer erst zum Wechseln zur Bank schlurfen musste.“

  • SC Magdeburg

    SC Magdeburg (Titelverteidiger) Vorrundengruppe Eisenach:

    Hauchdünn hat der SC Magdeburg die Rückkehr auf das internationale Parkett in der letzten Saison verpasst. Trotz der sensationellen Heimerfolg über den Champions-League-Sieger SG Flensburg-Handewitt und den späteren Meister THW Kiel fehlte am Ende ein Zähler, um sich noch an der MT Melsungen vorbeizuschieben. Der Altmeister hatte vor allem in der Hinrunde mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen, umso bemerkenswert war damals das 34:31 über den Deutschen Rekordmeister.

    Bereits im Januar hatten die Bördestädter die erste Weichenstellung für die kommende Saison vorgenommen. Nach der Demission von Frank Carstens hatte zunächst Uwe Jungandreas das Training übernommen, seit Juli ist der Isländer Geir Sveinsson aus Bregenz weggelotst. „Geir steht für die attraktive skandinavische Handballphilosophie, das Erreichen ambitionierter Ziele, aber auch für die Entwicklung junger Nachwuchsspieler“, charakterisiert Sportdirektor Steffen Stiebler den neuen Coach.

    Die Handschrift des neuen Coaches zeigt sich schon bei der diesjährigen Transferpolitik. Mit dem Gewinn der französischen Meisterschaft wird der Norweger Espen Lie Hansen (US Dunkerque) die Nachfolge von Nationalspieler Stefan Kneer (Rhein-Neckar Löwen) antreten. Im Tor und am Kreis setzt man künftig auf dänische Nationalspieler. Jannick Green Krejberg (Bjerringbro-Silkeborg) wird im Tor Gerrie Eijlers (Minden) ersetzen, am Kreis kommt Jacob Bagersted vom dänischen Vizemeister Aalborg als Ersatz für Kjell Landsberg (Karriereende) und Marco Oneto (Minden). Komplettiert wird der Kader mit Eigengewächs Andre Czech, der auf der rechten Außenbahn Tim Hornke (Lemgo) ersetzt.

  • Teams und Gruppeneinteilung auf Pressekonferenz vorgestellt


    Die Premiere des vergangenen Jahres mit einem auf 12 Teams reduzierten Teilnehmerfeld hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. Somit wird der Veranstalter auch in diesem Jahr mit einem 12er Feld an den Start gehen und in drei Vorrundengruppen die Halbfinalisten ermitteln. Insgesamt werden sechs Erstligisten und sechs Zweitligisten versuchen, den Sparkassen-Handballcup zu gewinnen. Darunter ist neben Titelverteidiger SC Magdeburg auch die heimische MT Melsungen, die endlich einmal das Turnier vor der eigenen Haustür gewinnen möchte. Eintracht Baunatal als Aufsteiger in die 2. Bundesliga wird erstmalig an diesem großen Vorbereitungsturnier teilnehmen.

    Es ist gute Tradition beim Sparkassen-Handballcup, dass die Mischung aus der 1. Bundesliga für hochklassige Leistungsvergleiche unter Wettkampfbedingungen herangezogen werden kann und dass ambiti-onierte Vereine aus der 2. Liga ihre Chance nutzen wollen. In diesem Jahr werden vom 30. Juli bis 03. August in insgesamt 21 Partien die „Stars des Handballs“ hautnah zu bestaunen und zu erleben sein.

    Die Organisatoren freuen sich auf die Teilnahme der Zweitligisten aus Eisenach, Coburg, Baunatal, Leipzig, Aue und Emsdetten. Emsdetten und Eisenach mussten leider in der abgelaufenen Saison den Abstieg aus der 1. Bundesliga verkraften. Als Erstligisten können die Zuschauer die MT Melsungen, den VfL Gummersbach, TBV Lemgo, den SC Magdeburg, FischAuf! Göppingen und die Aufsteiger der TSG Friesenheim begrüßen.
    Insgesamt 21 hoffentlich spannende und hochwertige Begegnungen stehen in den fünf Arenen in Bad Hersfeld (Gruppe 1: Göppingen, Melsungen, Friesenheim, Coburg,), Eisenach (Gruppe 2: Eisenach, Leipzig, Magdeburg, Aue), Korbach (Gruppe 3: Lemgo, Gummersbach, Emsdetten, Baunatal), Melsungen (Halbfinalpartien) und in Rotenburg an der Fulda (Finale) vom 30. Juli bis 3. August auf dem Programm des Mammutturniers.

    Die Vorrundenspiele beginnen jeweils um 18.00 und 20.00 Uhr, die beiden Halbfinalspiele am Samstag werden um 17.30 und um 19.30 Uhr und das Finale am Sonntag um 17.00 Uhr angepfiffen.
    Unser ganz besonderer Dank gilt der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen gemeinsam mit den Sparkassen vor Ort als Titelsponsor sowie den Co-Sponsoren Göbel Hotels, RhönSprudel und Salming ohne deren Engagement die Durchführung des Traditionsturniers in dieser Form nicht möglich gewesen wäre. Ein ganz großes Dankeschön auch den vielen ehrenamtlichen Helfern in den Reihen der örtlichen Ausrichter. Wir freuen uns auf packende Spiele beim 18. Sparkassen-Handballcup 2014.

    Eintrittskarten sind zum Preis von 28,- Euro (Dauerkarte Erwachsene), 13,- Euro (Dauerkarte Jugendliche) und 13,- Euro (Tageskarte Erwachsene) sowie 6,- Euro (Tageskarte Jugendliche) erhältlich. Die VIP-Karte für das Finale kostet 55,- Euro.
    Neben den bekannten nachstehend aufgeführten regionalen Vorverkaufs-stellen sind die Tickets ab dem 4. Juli auch online über die Internetseite www.sparkassenhandballcup.de sowie telefonisch unter 06677 / 9180199 zu erwerben.

    Die Veranstalter, Ausrichter und Sponsoren wünschen allen teilnehmenden Mannschaften erfolgreiche Spiele und eine verletzungsfreie Saisonvorbereitung in Hessen und Thüringen. Und den Fans natürlich begeisternden Handballsport und viele Tore der Extraklasse.

    Vorverkaufsstellen:


    Eisenach:
    • Geschäftsstelle des ThSV Eisenach, Sportpark 1, 99817 Eisenach
    Telefon: 03691 / 72 36 – 0

    • HEM Tankstelle Eisenach
    Adresse: Langensalzaer Str, 99817 Eisenach

    Bad Hersfeld:

    • Brillenschmiede, Johannesstraße 18, 36251 Bad Hersfeld, Tel.06621/ 919205

    • Modezentrum Sauer - Sportabteilung -, Breitenstraße 9, 36251 Bad Hersfeld

    Melsungen:

    • Geschäftsstelle der MT Melsungen, Mühlenstraße 14, 34212 Melsungen
    Tel: 05661 / 9260–0

    Felsberg:

    - Geschäftsstelle der Stadtsparkasse Felsberg

    Korbach:

    • Intersport Kettschau , Arolser Landstr. 36a, 34497 Korbach, 05631-97180

    • Buchhandel Schreiber, Prof.-Bier Str. 3, 34497 Korbach, 05631-97480

    Rotenburg:

    • Göbel's Hotel Rodenberg, Heinz-Meise-Str. 98, 36199 Rotenburg a.d. Fulda
    Tel. 06623 / 88-1100

    Kassel:

    • Reisebüro Stöter GmbH, Poststraße 1, 34117 Kassel, Tel.: 05 61 / 10 27 45

Testimonial 2017