14 | 12 | 2018
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Tag 2, Zusammenfassung 20 Uhr

6 Tore: Yves Kunkel - Foto: Hartung

Die MT Melsungen und der SC Magdeburg bestreiten am morgigen Sonntag (18 Uhr) das Finale um den diesjährigen Sparkassen-Handballcup. Melsungen besiegte am Abend die TSV Hannover-Burgdorf mit 33:30 (16:15). Der SC Magdeburg setzte sich hingegen in einer Partie auf Augenhöhe gegen den TBV Lemgo Lippe mit 30:28 (17:16) durch.

 

MT Melsungen – TSV Hannover-Burgdorf 33:30 (16:15)

Eines der besten Spiele in der Geschichte des Sparkassen-Handballcups sahen die Zuschauer in der Melsunger Stadthalle. Am Ende triumphierte die gastgebende MT gegen die TSV Hannover-Burgdorf mit 33:30 (16:15) und zieht damit ins Finale ein. Für die aufopferungsvoll kämpfenden Recken bleibt hingegen nur das Spiel um Platz 5. Die Neuzugänge Yves Kunkel und Domagoj Pavlovic waren mit je sechs Toren die erfolgreichsten Torschützen der Nordhessen, bei Hannover-Burgdorf trafen die Linkshänder Timo Kastening und Kai Häfner je sechsmal.

Die Ausgangslage war für beide Mannschaften klar. Durch den hohen Sieg Erlangens brachte nur ein Sieg die Teilnahme am Endspiel, eine Niederlage wäre gleichbedeutend mit dem Spiel um den fünften Platz. Entsprechend motiviert traten beide Teams auf und überzeugten trotz der hohen Temperaturen mit hohem Tempo. Die Recken konnten beim 1:2 zwar einmal vorlegen, doch ansonsten waren die Hausherren dank eines gut aufgelegten Johan Sjöstrand mit bis zu zwei Toren (6:4) vorne. Kurz vor dem Seitenwechsel konnte die MT gar auf vier Tore wegziehen, doch Hannover-Burgdorf kämpfte sich noch bis zur Pause wieder auf ein Tor heran.

Auch in Halbzeit zwei blieb es ein Duell auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für Melsungen. Das zwischenzeitliche 21:18 hatte das Team des Spaniers Antonio Carlos Ortega direkt wieder ausgeglichen. Aber Melsungen konnte vor heimischer Kulisse noch ein paar mehr Kraftreserven mobilisieren, verschaffte sich immer wieder Luft. Nach dem 26:22 kämpften sich die Niedersachsen ebenso auf zwei Tore heran, wie nach dem 32:27 (55.). Am Ende konnte aber Melsungen den Finaleinzug bejubeln.

Melsungen: Sjöstrand 1, Simic
Maric 2, Kühn 2, Lemke 4, Reichmann 1, Ignatow 2, Kunkel 6, Mikkelsen, Danner 1, P. Müller, Schneider 5, Birkefeldt 2, M. Müller 1, Pavlovic 6

Hannover-Burgdorf: Ziemer, Lesjak
Cehte 5, Patrail 2, Thiele, Pevnov 2, Lehnhoff, Häfner 6, Böhm 2, Ugalde 5, Krone 1, Olsen 1, Brozovic, Feise, Kastening 6

TBV Lemgo Lippe – SC Magdeburg 28:30 (16:17)

Der SC Magdeburg hat sich nach packenden sechzig Minuten gegen den TBV Lemgo Lippe mt 30:28 (17:16) knapp durchgesetzt und das Finale um den Sparkassen-Handballcup erreicht. Für die Lipper reicht es hingegen aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber dem punktgleichen SC DHfK Leipzig nur zur Teilnahme am Spiel um Platz 5. Die meisten Tore für die Elbestädter erzielten Matthias Musche (7) und Christian O´Sullivan (6). Bei Lemgo traf Robin Hübscher fünfmal.

In der Auftaktphase stand Magdeburgs Keeper Jannick Green im Brennpunkt. Er meisterte bis zur 5. Minute gleich fünf Bälle und war der Rückhalt zur 3:1-Führung seines Teams durch einen von Matthias Musche verwandelten Siebenmeter (7.). Tim Suton bekam das Angriffsspiel der Lipperländer zunehmend besser unter Kontrolle, brachte seine Nebenleute in Wurfposition (4:4, 11.). Geburtstagskind Tim Hornke per Strafwurf am SCM-Keeper Jannick Green (14.) und per Gegenstoß trafen die Elbestädter wenig später zum 6:8 (15.). Beim TBV Lemgo übernahm der Ex-Magdeburger Fabian von Olphen die zentrale Aufbauposition. Tonangebend blieben jedoch die Bördestädter mit ihren Angriffszügen zur Linksaußenposition. Matthias Musche traf mit seinem 5. Treffer zum 7:11 (19.). TBV-Torhüter Peter Johannesson steigerte sich, seine Vorderleute schalteten blitzschnell auf Angriff um und Andrej Kogut netzten zum 11:11 ein (23.). Magdeburgs Tranier Bennet Wiegert wechselte kräftig durch. Die Elbestädter legten einen Treffer vor, die Lipperländer egalisierten postwendend. Mit einem knappen 16:17 wurden die Seiten gewechselt.

Mit neuem Elan kam der TBV Lemgo Lippe aus den Kabinen, netzte drei Bälle ein zur eigenen 19:17-Führung (34.). Der zur Halbzeit eingewechselte Keeper Dario Quenstedt stachelte mit seinen Paraden seine Vorderleute an, die blitzschnell auf Angriff umschalteten, Mads Christiansen vollendete zum 19:20 (37.). Der bis dahin so treffsichere Matthias Musche scheiterte beim Stand von 21:20 am eingewechselten TBV-Keeper Timon Mühlenstedt (40.). Mit Tim Suton als Spielgestalter blieb der TBV Lemgo auf Augenhöhe (23:23, 46.) und konnte sich gar auf 26:24 (51.) absetzen. TBV-Keeper Peter Johannesson wurde nun ein wichtiger Faktor. Selbst Robert Weber scheiterte von rechtsaußen (52.), versenkte aber dann per Gegenstoß zum 26:26 (55.). Dem TBV fehlte die Kaltblütigkeit beim Torwurf. Nach einer Balleroberung von Robert Weber traf Zeljko Musa zum 27:28 (58.). Als Geburtstagskind Tim Hornke von Rechtsaußen das Leder über den Magdeburger Kasten jagte war der Weg frei zum 27:29 und Matthias Musche traf mit der Sirene zum 28:30-Endstand.

Lemgo: Johannesson, Mühlenstedt
Kogut 2, Guardiola, Ebner 2, van Olphen 1, Theuerkauf 3, Hornke 1, Hübscher 5, Carlsbogard 2, Suton 2, Bartok6, Klimek 2, Zieker 2

Magdeburg: Green, Quenstedt
Musa 1, Chrapkowski 3, Musche 7, Kluge, Pettersson 1, de la Pena, Molina, Christiansen 5, Lagergren 3, O´Sullivan 6, Bezjak 1, Weber 1, Kalarasch 2, Damgaard

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