23 | 10 | 2018

Steinert führt Torjägerliste an

10 Tore: Christoph Steinert - Foto: HartungChristoph Steinert vom HC Erlangen führt nach dem ersten Spieltag die Torjägerwertung beim Sparkassen-Handballcup an. Der Linkshänder erzielte bei der 23:27-Niederlage gegen die MT Melsungen als einziger Spieler zehn Treffer.

Dicht auf dem Fersen sind dem Erlanger mit Magdeburgs Matthias Musche, Leipzigs Philipp Weber und Lemgos Tim Hornke mit neun bzw. acht und sieben Treffern drei weitere deutsche Spieler.

Dahinter ist das Feld dann noch dicht beeinander. Mit den beiden Gummersbachern Stanislav Zhukov
und Pouya Norouzi, den Hannoveranern Morten Olsen und Timo Kastening sowie den Melsungern Marino
Maric und Tobias Reichmann, dem Eisenacher Adrian Wöhler und dem Leipziger Franz Semper teilen sich gleich acht Spieler den derzeit fünften Rang.

Mit Robert Weber (Magdeburg), Nico Büdel (Erlangen), Dominik Ebner und Robin Hübscher (beide Lemgo) kommen vier weitere Spieler auf fünf Treffer.

1. Christoph Steinert (HC Erlangen) 10
2. Matthias Musche (SC Magdeburg) 9
3. Philipp Weber (SC DHfK Leipzig) 8
4. Tim Hornke (TBV Lemgo Lippe) 7
5. Stanislav Zhukov (VfL Gummersbach) 6

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Tag 1, Zusammenfassung 20 Uhr

6 Tore: Stanislav Zhukov - Foto: HartungDie TSV Hannover-Burgdorf und der SC Magdeburg sind in den beiden Abendspielen des Sparkassen-Handballcups ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Die Recken erkämpften sich gegen den VfL Gummersbach ein 26:24 (12:12) und treffen somit morgen nun auf die MT Melsungen. Gummersbach spielt zuvor gegen Erlangen, das gegen den Gastgeber mit 23:27 verloren hatte. In Eisenach konnte der SC Magdeburg den gastgebenden ThSV mit 29:24 (16:11) bezwingen. Der SCM spielt somit morgen gegen Lemgo, das Leipzig nach Siebenmeterwerfen mit 31:29 bezwungen hatte. Eisenach hingegen trifft auf die Sachsen.

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Tag 1, Zusammenfassung 18 Uhr

6 Tore: Tobias Reichmann - Foto: Hartung

MT Melsungen – HC Erlangen 27:23 (16:10)

Die MT Melsungen ist mit einer starken Leistung in den Sparkassen-Handballcup gestartet. In eigener Halle besiegte das Team von Heiko Grimm am Ende den HC Erlangen mit 27:23 (16:10). Bester Schütze der Partie war Erlangens Christoph Steinert mit 10/5 Toren. Bei Melsungen trafen Tobias Reichmann und Marino Maric je sechsmal.

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Online VVK ist beendet!

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MT Melsungen - mit neuem Trainer unter die "Top-Five" der Liga kommen

MT MelsungenSchon in der letzten Saison hatten viele Experten die MT Melsungen in der Spitzengruppe der HBL gesehen. Die Nordhessen hatten allerdings mit den namhaften Neuzugängen wie den Europameistern Finn Lemke und Julius Kühn ein paar Anlaufschwierigkeiten, am Ende reichte es mit einer Bilanz von 41:27 Zählern zum siebten Platz und damit nicht zu einem internationalen Startplatz.

Anfang April erfolgte die überraschende Trennung vom langjährigen Chefcoach Michael Roth und Heiko Grimm übernahm. Der frühere Nationalspieler hat schon in der Schweiz erste Erfahrungen als Chefcoach gesammelt, trainierte insgesamt vier Jahre lang schon den HC Kriens-Luzern, ehe er dann in der vergangenen Saison nach Melsungen kam und dort zunächst als Co-Trainer neben Roth agierte.

Melsungens Kader erhielt noch einmal eine Aufwertung, für den Niederländer Jeffrey Boomhouwer kam Yves Kunkel vom SC DHfK Leipzig auf der linken Außenbahn. International auf dem Transfermarkt aktiv waren die Nordhessen im Rückraum, wo Simon Birkelfeldt (TTH Holstebro) und Domagoj Pavlovic (RK Zagreb) hinzustoßen. Linkshänder Birkefeldt soll vor allem Michael Müller entlasten, Pavlovic hingegen auf den Rechtshänderpositionen für weiteren Druck sorgen.

Keinen Ersatz gab es hingegen für Johannes Golla, der zum Meister SG Flensburg-Handewitt wechselte. Dort müssen Marino Maric und Felix Danner sich nun die Einsatzzeiten teilen. Trainer Grimm ließ an den Ambitionen der Nordhessen keine Zweifel aufkommen. „Wir wollen unter die Top-Five in dieser starken Liga“, so der frühere Nationalspieler, der augenzwinkernd hinzufügte: „Top-Five kann natürlich auch bedeuten, besser als Platz fünf.“

TSV Hannover-Burgdorf - Die Überraschungsmannschaft der letzten Saison reagiert auf die Doppelbelastung

TSV Hannover-Burgdorf Die TSV Hannover-Burgdorf gehörte in der vergangenen Spielzeit zu den Überraschungsmannschaften. Der neue Cheftrainer Antonio Carlos Ortega hat die Recken aus dem Tief der vergangenen Rückrunde herausgeholt. In der Saison 2016/17 nach siebzehn Spieltagen noch Rang 5 (20:14 Punkte) belegt, am Ende  war man mit insgesamt 24:44 Zählern bis auf Rang 11 abgerutscht. Unter Ortega und Co-Trainer Iker Romero stabilisierte sich die TSV hingegen, 47:21 Zähler reichten für Rang 6 und die Qualifikation zum EHF-Pokal.

Personell gab es nur eine Feinjustierung. Für Olympiasieger Casper Ulrich Mortensen, der als bester Torjäger der vergangenen Saison und 230 Saisontoren zum FC Barcelona wechselte, kommt Cristian Ugalde aus Veszprem. Der Spanier konnte in seiner Zeit für Barca schon die Champions League gewinnen, holte EM-Silber 2016 sowie WM-Bronze 2011 und EM-Bronze 2014.

Auch bei zwei weiteren Positionen musste man auf Abgänge reagieren. Während Torhüter Malte Semisch sich den Füchsen Berlin anschließt, sorgt der Isländer Runar Karason in Dänemark für Ribe-Esbjerg HH für Torgefahr im rechten Rückraum. Verstärkung gab es in beiden Fällen aus Slowenien, wo Urban Lesjak von Meister Celje und Nejc Cehte von Vize Gorenje Velenje nach Niedersachsen kamen.

Kurz vor dem Start in die Vorbereitung konnte der neue Sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen dann praktisch auch noch den eigenen Ersatz auf dem Parkett präsentieren. Vom ungarischen Erstligisten Oroshazi FKSE kommt Abwehrspezialist Domagoj Srsen.

„Obwohl die Belastungen mit dem EHF Cup erst im November auf uns zukommen, müssen wir dies in der Trainingssteuerung frühzeitig berücksichtigen. Wir haben intensive Wochen vor uns“, sagt Trainer Antonio Carlos Ortega mit Blick auf die Vorbereitung und der Spanier kann nach Vereinsangaben aus dem Vollen schöpfen. Auch die zum Ende der vergangenen Saison angeschlagenen Profis wie Pavel Atman und Torge Johannsen konnten den Leistungstest zum Start der Vorbereitung beschwerdefrei absolvieren. „Wir werden einen starken und breiten Kader brauchen“, so Ortega.

VfL Gummersbach - Mit Rückkehrer Drago Vukovic und ohne Verletzungspech erfolgreicher spielen

VfL GummersbachDie abgelaufene Spielzeit zerrte beim VfL Gummersbach kräftig an den Nerven. Bis kurz vor Schluss mussten die Oberberger um den Klassenerhalt zittern, erst am vorletzten Spieltag hatte die Mannschaft von Denis Bahtijarevic mit einem 23:22-Auswärtserfolg beim TV Hüttenberg den Abstieg abgewendet.

Großes Problem des Traditionsvereins waren auch die Verletzungssorgen, so fiel mit Nationalspieler Simon Ernst ein Leistungsträger monatelang aus. Der Spielmacher wechselt nun zur kommenden Saison zu den Füchsen Berlin, auch der Schwede Josef Pujol (GOG Gudme) und der Chilene Erwin Feuchtmann (Istres HB) werden den Verein verlassen, der zentrale Rückraum entsprechend komplett umgebaut. Die Hoffnungen liegen unter anderem auf Rückkehrer Drago Vukovic (Füchse Berlin) und den Iraner Pouya Norouzinezhad, der zuletzt bei den Kadetten Schaffhausen spielte.

Auf der rechten Außenbahn ersetzt Eigengewächs Pierre Busch den Abgang von Florian von Gruchalla zum HC Erlangen. Nicht nur Tobias Schroeter, sondern auch Florian Baumgärtner bekommt auf der rechten Angriffsseite künftig Entlastung von einem Linkshänder. Musste dort in der vergangenen Spielzeit aufgrund der schweren Verletzung des Österreichers Maximilian Hermann mit Marko Matic immer wieder ein Rechtshänder aushelfen, so kommt nun mit dem Kroaten Ivan Martinovic ein frisch gebackener österreichischer Meister von seinem Stammverein Fivers WAT Margareten in die Bundesliga. „Er ist kein normaler 20-jähriger Handballer“, verspricht VfL-Geschäftsführer Christoph Schindler.

Der HC Erlangen will sich in der Liga langfristig nach oben orientieren

HC Erlangen Der HC Erlangen hat in der vergangenen Saison früh die Reißleine gezogen. Nachdem Robert Andersson mit 5:11 Zählern gestartet war, trennten sich die Franken vom Schweden und Adalsteinn Eyjolfsson kam aus Hüttenberg. „Wir haben eine extreme Leistungsfähigkeit, ein großes Talent im Team, das aber nicht mehr auf die Platte gebracht werden kann“, so HCE-Geschäftsführer Rene Selke. Der Isländer schaffte eine Bilanz von 20:28 Zählern, führte das Team zumindest fern aller Abstiegssorgen auf Platz 13.

Für die neue Saison hat man den Kader noch einmal ganz genau unter die Lupe genommen. Ebenfalls aus Hüttenberg kommt Dominik Mappes als neuer Spielmacher neben Weltmeister Michael Haaß, auf der linken Außenbahn muss Rückkehrer Martin Murawski (HG Saarlouis) gemeinsam mit Christopher Bissel die Lücke füllen, die Martin Stranovsky (Tatran Presov) hinterlässt. Auf Rechtsaußen wird Florian von Gruchalla (VfL Gummersbach) neben Maximilian Lux und dem letzte Saison lange verletzten Johannes Sellin eine weitere Alternative sein.

Am Kreis bekommt Jonas Thümmler neue Konkurrenz. Nachdem im Januar bereits Jan Schäffer aus Rimpar anheuerte und den Slowenen Uros Bundalo ersetzte, wird nun künftig auch der Schwede Petter Överby als aktueller Vizeweltmeister viel internationale Erfahrung mitbringen. „Wir wollen uns langfristig nach oben orientieren“, verrät Selke die Ziele der Franken, die zwar offiziell mit einem Etat von fünf Millionen Euro arbeiten, davon aber etwas weniger als die Hälfte nur für das spielende Personal ausgeben und sich so nach Aussage von Selke: „im unteren Drittel der Tabelle bewegen“.

Der SC Magdeburg startet mit einem stabilen Mannschaftsgefüge in die Saison

SC MagdeburgTrainer Bennet Wiegert dürfte mit Blick auf die neue Saison kaum Magenschmerzen bekommen. Mit 50:18 Zählern hat der SC Magdeburg am Ende Platz 4 belegt und im Gegensatz zur Konkurrenz konnte der Verein aus Sachsen-      Anhalt den Großteil seiner Mannschaft zusammenhalten. Lediglich im rechten Rückraum hat man sich personell verändert, für den Serben Nemanja Zelenovic, der zu Frisch Auf Göppingen geht, kommt der Schwede Albin Lagergren von IFK Kristianstad.

„Wäre er zehn Zentimeter länger gewesen, hätte er in Barcelona oder PSG gespielt“, meint sein bisheriger Trainer Ola Lindgren über den gerade einmal 1,86 Meter großen Rückraumspieler. „Ich habe mich für den SCM entschieden, weil mir die attraktive Spielweise des SCM mit viel Tempo aus einer starken Abwehr heraus sehr liegt“, so der Linkshänder, der sich schon im Oktober des letzten Jahres und vor dem Gewinn der Vizeweltmeisterschaft für seinen neuen Verein entschied.

Mit dabei ist auch Justus Kluge, der Youngster feierte in der vergangenen Spielzeit sein Debüt und soll in der bevorstehenden Saison als Ersatz für den am Kreuzband verletzten Lukas Mertens die Linksaußenposition hinter Matthias Musche absichern.

„Oberste Priorität hat das erste Pokalspiel gegen Schwartau. Darauf werden wir in der Vorbereitung hinarbeiten“, verrät SCM-Trainer Bennet Wiegert, der schon ab dem 16. Juli mit einem Trainingslager in Halberstadt „in die Vollen“ gegangen ist und hat am Mittwoch noch gegen Japan sowie am Donnerstag gegen den USV Halle und den Dessau-Roßlauer HV gespielt.

SC DHfK Leipzig Trainer Michael Biegler soll das Team am Anschlag ständig weiterentwickeln

SC DHfK LeipzigDie vergangene Spielzeit war beim SC DHfK Leipzig vom Umbruch geprägt. Nachdem Christian Prokop seinen Cheftrainerposten mit dem Wechsel zur Männernationalmannschaft geräumt hatte, hatte für eine Halbserie Andre Haber übernommen. Ab Januar folgte dann der geplante Wechsel zu Michael Biegler, der im Dezember noch mit den DHB-Frauen die Heim-WM bestritten hatte. Haber kam auf eine Bilanz von 25:13 Zählern, Nachfolger Biegler sicherte mit 22:18 Punkten am Ende den achten Rang hinter Melsungen und vor Lemgo ab.

Zur neuen Saison hat sich nicht viel getan, nachgelegt haben die Sachsen vor allem auf den Außenbahnen, wo Patrick Wiesmach mit der Empfehlung einer dänischen Meisterschaft 2017 aus Aalborg und Raul Santos vom THW Kiel als neue Flügelzange gelockt werden konnten und somit Yves Kunkel (Melsungen) und Peter Strosack (Lübbecke) ersetzen.

Kreisläufer Benjamin Meschke musste hingegen seinen Platz für Maciej Gebala räumen. Der ehemalige Magdeburger kommt vom polnischen Vizemeister Wisla Plock und hat wie Wiesmach und Santos in der abgelaufenen Spielzeit in der EHF Champions League gespielt. Für Rückraumspieler Tobias Rivesjö, der wieder ins norwegische Sandefjord zurückkehrt, gab es hingegen keinen weiteren Ersatz.

„Wir haben noch einiges vor, wollen uns ständig weiterentwickeln und das geht nur, wenn man am Anschlag arbeitet“, meint Leipzigs Manager Karsten Günther mit Blick auf die fehlende Sommerpause. Auch den ersten Rückschlag mussten die Sachsen bereits verkraften, Lucas Krzikalla zog sich gleich im ersten Testspiel einen Bruch des fünften Mittelfußknochens zu und fällt den Rest der Vorbereitung und zum Saisonstart aus.

ThSV Eisenach- mit Trainer-Routinier Hasanefendic den sofortigen Wiederaufstieg anvisieren

ThSV EisenachMit großen Ambitionen war der ThSV Eisenach in die vergangene Spielzeit gestartet, wollte eigentlich trotz eines geringeren Budgets am Ende einen Platz unter den Top 6 erreichen. Doch am Ende war der Frust groß bei den Thüringern, nach über 60 Jahren Zugehörigkeit in den obersten beiden Spielklassen stand der Sturz in die Drittklassigkeit.

„Viele Leistungsträger spielten nicht konstant genug und zeigten zu große Leistungsschwankungen. Uns haben die erhofften Leistungen auf der Torhüterposition, im Rückraum Links und Mitte sowie am Kreis gefehlt, teilweise auch aus vielen Verletzungsgründen“, erklärte Manager Karsten Wöhler, der vor der neuen Saison seinen Hut nehmen musste, während Trainer Arne Kühr vor seinem Abschied bilanzierte: „Alles nette Jungs, doch das Team war einfach falsch zusammengestellt, passte weder charakterlich noch menschlich zusammen.“  

„Zum Glück ist es uns gelungen, trotz schwieriger Situation, viele Leistungsträger für die 3. Liga zu behalten. Mit Alexander Saul, Willy Weyhrauch, Marcel Schliedermann, Daniel Luther, Duje Miljak, Adrian Wöhler, Justin Mürköster und Stani Gorobtschuk haben wir ein personell gutes Fundament für den sofortigen Wiederaufstieg“, freut sich Präsident Shpetim Alaj.

Neuer Chef an der Seitenlinie ist Sead Hasanefendic, der seit dieser Woche nun 70-Jährige hat in seiner Vita unter anderem Europapokalsiege mit Gummersbach oder auch Meistertitel und Pokalsiege aus Frankreich zu Buche stehen. Mit dem Slowaken Martin Potisk (HO Slovan Modra) und dem Österrereicher Mladan Jovanovic (SG Insignis Westwien) wurde vor allem im Rückraum noch einmal personell nachjustiert.

TBV Lemgo mit starker Entwicklung

TBV LemgoLangjähriger Gast beim Sparkassen Handballcup ist der TBV Lemgo. Bei der 21. Auflage des Traditionsturniers tritt Lemgo im Spielort Eisenach an und trifft in der ersten begegnung am 3. August um 18:00 Uhr auf den Ligakonkurrenten aus Leipzig.

Unter Trainer Florian Kehrmann hat der TBV Lemgo Lippe in der vergangenen Spielzeit eine starke Entwicklung genommen. Großen Anteil am neunten Tabellenplatz und den 34:34 Punkten hatte auch die Verpflichtung des Niederländers Fabian van Olphen, der die Abwehr stabilisierte. Mit dem Abstieg hatten die Lipper nichts zu tun, der Traditionsverein pendelte sich im gesicherten Mittelfeld ein und ließ namhafte Teams wie Göppingen und Wetzlar hinter sich.

Mit Jonathan Carlsbogård kommt ein hoffnungsvolles Rückraumtalent von Redbergslids IK Göteborg ins Lipperland. „Wir verfolgen Jonathans Entwicklung schon seit fast zwei Jahren und sind überzeugt, dass er ein sehr großes Potential und viel Qualität mitbringt. Das zeigt schon allein die Tatsache, dass er in seinem jungen Alter bereits der zweiterfolgreichste Feldtorschütze der schwedischen Liga ist und in seinem bisherigen Verein viel Verantwortung sowohl im Angriff als auch in der Abwehr übernimmt“, äußert sich TBV-Geschäftsführer Jörg Zereike zur Verpflichtung des 23-Jährigen.

Zweiter Neuzugang ist Jugendnationalkeeper Finn Zecher, der vom TV Großwallstadt kommt und den früheren Bundesligatorwaert Zereike „absolut überzeugt“ hat. „Er hat in Großwallstadt unter Manfred Hofmann schon eine sehr gute Ausbildung erfahren, an die wir jetzt anknüpfen. Wir werden ihn jetzt Schritt für Schritt an den Profi-Bereich heranführen“, meint Jugendkoordinator Christian Plesser, denn der noch 17-Jährige wird hinter den international erfahrenen Schlussleuten Piotr Wyszomirski und Peter Johannesson vor allem in der 3. Liga und der Jugend-Bundesliga zum Einsatz kommen.

Sparkassen-Handballcup 2018

Sparkassen-Handballcup 2018 mit neuer Ausrichtung und Spitzenbesetzung
Mit einem neuen Konzept geht der 21. Sparkassen Handballcup in diesem Jahr an den Start. In Abstimmung - insbesondere mit den Spitzenteams der Handball Bundesliga - wurde das Turnier auf 3 Tage verkürzt, um dadurch allen Teilnehmern eine bessere Planungssicherheit zu gewährleisten und die Belastung für die Spieler in der Saisonvorbereitung besser steuern zu können. „In zahlreichen Gesprächen mit den Spitzenteams, die wir natürlich gerne hier in der Region präsentieren wollen und unserem Titelsponsor, dem Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen und den regionalen Sparkassen haben wir uns auf die neue Struktur geeinigt und sehen der Turnierzukunft jetzt sehr optimistisch entgegen“, freut sich Veranstalter Thomas Giesler auf die 21. Auflage des Traditionsturniers.

Dass sich die Bundesligateams mit dem neuen Konzept der Veranstaltungsgemeinschaft gut anfreunden können, zeigen die Zusagen der Teams für den diesjährigen Sparkassen Handballcup, der vom 3. – 5. August stattfinden wird. Als Spielorte werden für die zweitägige Vorrunde Melsungen und Eisenach fungieren. Alle 8 teilnehmenden Mannschaften werden am Sonntag zu einem großen Handballfest nach Rotenburg an der Fulda kommen und dort noch alle Platzierungen ausspielen. Damit werden sich alle Teilnehmer auf 3 Spiele in drei Tagen einrichten können. In der Vorrundengruppe in Melsungen treten die 4 Erstligisten HC Erlangen, VfL Gummersbach, TSV Hannover-Burgdorf und die MT Melsungen an. Wer hier am ersten Vorrundenspieltag gegeneinander antritt, entschied das Los auf der Pressekonferenz am 07.06.2018. Als „Losfee“ fungierte hier Michael Allendorf von der MT Melsungen. Die weiteren Begegnungen ergeben sich aus den Spielergebnissen des ersten Spieltages.

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Vorverkauf 21. Sparkassen-Handballcup 2018

Der VVK für den 21. Sparkassen-Handballcup 2018 startete am 13.06.2018 unter der Hotline 06677 91 80 199
und online unter: www.sparkassenhandballcup.de

Testimonial 2018

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