15 | 08 | 2018

Tag 1, Zusammenfassung 18 Uhr

6 Tore: Tobias Reichmann - Foto: Hartung

MT Melsungen – HC Erlangen 27:23 (16:10)

Die MT Melsungen ist mit einer starken Leistung in den Sparkassen-Handballcup gestartet. In eigener Halle besiegte das Team von Heiko Grimm am Ende den HC Erlangen mit 27:23 (16:10). Bester Schütze der Partie war Erlangens Christoph Steinert mit 10/5 Toren. Bei Melsungen trafen Tobias Reichmann und Marino Maric je sechsmal.

 

In der ersten Halbzeit erwischte die MT Melsungen den besseren Start. Die Nordhessen profitierten unter anderem von ihrer 5:1-Abwehrformation, mit der sie das Erlanger Offensivspiel störten und fanden gleichzeitif Lösungen gegen die kompakte 6:0-Formation der Franken. Nach dem 7:3 von Marino Maric nach HCE-Trainer Adalsteinn Eyjolfsson seine erste Auszeit, doch die Abwehrformation mit dem vorgezogenen Marino Maric konnten die Gäste kaum überwinden. Bis zur 20. Minute hatte Christoph Steinert alle Treffer des HCE gesetzt. Mit Nikolas Katsigiannis setzte Erlangen dann einen weiteren Impuls zwischen den Pfosten. Der Schlussmann kam in den verbleibenden vierzig Minuten auf zwölf Paraden und war damit auf Augenhöhe mit Melsungens Nejbosa Simic, der über 60 Minuten achtzehn Paraden für sich verbuchen konnte.

Die MT spielte die erste Hälfte souverän zu Ende, nach dem Seitenwechsel wurde dann der Vorsprung mit vier weiteren Treffern zum 20:10 (34.) früh zweistellig. Erlangen kam mit einem Dreierpack von Steinert ein wenig zurück und profitierte auch von Melsungens nun defensiver 6:0-Formation. Bis auf sechs Tore (24:18) konnten die Franken noch einmal verkürzen, spätestens mit Kühns 27:20 (56.) dann aber die Partie entschieden und Erlangen gelang noch ein wenig Ergebniskosmetik.

Melsungen: Sjöstrand, Simic
Maric 6, Kühn 1, Lemke, Reichmann 6, Ignatow, Kunkel 2, Mikkelsen 4, Danner 1, P. Müller, Schneider, Birkefeldt 1, M. Müller 2, Pavlovic 4, Haenen

Erlangen: Skof, Katsigiannis
Theilinger 1, Sellin, Överby 2, Lux, Haaß, Büdel 5, Bissel, Mappes 1, Murawski 1, Schäffer, Link 1, von Gruchalla 2, Steinert 10, Thümmler

SC DHfK Leipzig – TBV Lemgo Lippe 31:29 (26:26, 13:13) nach 7-Metern

Gleich im ersten Spiel des Abends in der Eisenacher Werner-Aßmann-Halle musste ein Siebenmeterwerfen die Entscheidung über Sieg und Niederlage bringen. Der SC DHfK Leipzig und der TBV Lemgo Lippe hatten sowohl nach dreißig wie auch nach sechzig Minuten gleichauf gelegen. Am Ende stand ein 31:29 (26:26, 13:13) nach Siebenmeterwerfen für die Lipper zu Buche. Damit trifft das Team von Florian Kehrmann am morgigen Abend (20 Uhr) auf den Sieger der Partie zwischen dem SC Magdeburg und dem ThSV Eisenach. Leipzig hingegen spielt bereits um 18 Uhr gegen den Verlierer dieses Ostduells. Erfolgreichste Torjäger beim TBV waren Tim Hornke (7), Robin Hübscher und Dominik Ebner (je 5). Bei Leipzig trafen Philipp Weber (8) und Franz Semper (6) am häufigsten.

Der Auftakt ging an das furios startende Team des TBV Lemgo. Die Leipziger schienen nicht richtig wach. Donat Bartok und Tim Hornke trafen für den TBV zum 6:2 (8.). Dann war es Philipp Weber, der bei den Leipzigern die Segel auf Sturm setzte, mit drei Treffern in Folge zur Aufholjagd blies. Leipzigs Keeper Jens Vortmann traf aus dem eigenen Kreis in den verwaisten Kasten zum 7:6 für die Sachsen (13.). Mit dem Ex-Eisenacher Aivis Jurdzs blieb der SC DHfK auf den Vormarsch. Jonas Hellmann versenkte ein Zuspiel von Philipp Weber zum 9:7 (17.), auch Jens Vortmann steigerte sich. Spielzüge zum Kreis führten zum 11:7 durch Roscheck (20.). Das Angriffsspiel der Lipper bekam durch Tim Suton mehr Schärfe und Torgefahr, auch sie netzten nun über den Kreis ein. Nach einem Zuspielfehler der Leipziger versenkte Dominik Ebner zum 12:12 (28.) und beim Stand von 13:13 wurden die Seiten gewechselt.

Der Auftakt der zweiten Halbzeit ging an die Leipziger, die zielstrebiger abschlossen. Jurdzs wuchtete zum 19:16 (41.) ein. Die Lipper nun mit Routinier Fabian van Olphen als Spielgestalter liefen einem Rückstand hinterher - Franz Semper versenkte mit seinem 5. Treffer zum 20:17 (44.). Abschütteln ließ sich der TBV Lemgo jedoch nicht. Robin Hübscher markierte von Linksaußen den Treffer zum 22:22-Gleichstand (52.). Bei Spielzügen über die Außenpositionen sah die Leipziger Abwehr alt aus. Binnen zehn Minuten war die Partie gekippt vom 20:17 (44.) zum 22:24 (54.). Die Leipziger antworteten Franz Semper und Philipp Weber zum 26:25 (58.). Mit Spannung pur ging es in die Schlussphase. Der TBV Lemgo hatte die Ausgleichschance doppelt auf der Hand doch eine Freiwurfablage landete über dem Tor und bei einem Gegenstoß verloren sie überhastet das Leder. Der letzte Angriffszug gehörte dennoch dem TBV Lemgo. Avis Jurdzs stoppte diesen rüde, sah folgerichtig Rot - Tim Hornke verwandelte zum 26:26- Ausgleich, so dass es ins Siebenmeterwerfen ging. Die besseren Werfer hatte der TBV Lemgo, der diese Partie mit 31:29 nach Siebenmeterwerfen für sich entschieden hat.

Leipzig: Vortmann 1, Putera

Semper 6, Wiesmach 1, Jurdzs 1, Krzikalla, Binder 1, Janke, Pieczkowski, Roscheck 3, Weber 8, Baumgärtel, Gebala, Milosevic 3, Löser, Hellmann 2, Santos 3

Lemgo: Johannesson, Mühlenstedt

Kogut 1, Guardiola, Ebner 5, van Olphen 2, Theuerkauf 1, Hornke 7, Hübscher 5, Carlsbogard 2, Suton 1, Bartok 3, Klimek 2, Zieker 2

Testimonial 2018

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