25 | 06 | 2018

18 Uhr: Zweitligisten verpassen zweiten Coup

Marcel Schiller

Die Favoriten setzten sich am zweiten Spieltag durch. Sowohl Titelverteidiger SC Magdeburg, wie auch Frisch Auf Göppingen und der VfL Gummersbach konnten jeweils gegen Zweitligisten ihre zweiten Siege einfahren und haben nun große Chancen auf den Halbfinaleinzug.

 

 

Frisch Auf Göppingen bleibt beim Sparkassen-Handballcup weiter ungeschlagen. Das Team von Magnus Andersson feierte beim 33:26 über den Zweitligisten HSC Coburg den zweiten Sieg. Die Franken, die in Matthias Gerlich (6) ihren besten Torschützen hatten, mussten die erste Niederlage einstecken. Für Frisch Auf trafen die Linkshänder Kevynn Nyokas und Christian Schöne (je 5) am häufigsten.

Die Partie zwischen Coburg und Göppingen war unerwartet das Spitzenspiel der Gruppe 1. Der HSC startete nach dem gestrigen Überraschungserfolg über die MT Melsungen (33:29) erneut aggressiv in die Partie und zeigte die Bereitschaft auch den nächsten Favoriten zu ärgern. Die Vestestädter überzeugten in der Offensive vor allem über ihren Shooter Matthias Gerlich.

Der erstligaerprobte Halblinke erzielte schon in der ersten Halbzeit vier Tore, konnte aber nicht verhindern, dass sich die Göppinger langsam absetzten. Durch ihre Deckung kam Coburg allerdings ein wenig besser ins Spiel und konnte nach zwei Gegenstößen von Billek ausgleichen. Göppingens neuer Trainer Magnus Andersson nahm eine Auszeit und die Württemberger nahmen eine knappe Führung (15:13) in die Pause.

Frisch Auf erwischte auch einen guten Start in die zweite Hälfte und vor allem die Flügelzange mit Christian Schöne und Marcel Schiller stach nun. Coburg spielte zwar gut mit und ließ den Klassenunterschied kaum spürbar sein, aber die höhere individuelle Klasse sprach nun für den Erstligisten. Am Ende konnte Frisch Auf sich dann doch mit sieben Treffern Vorsprung durchsetzen.

Göppingen: Nyokas 5, Schöne 5, Sesum 4, Späth 4, Schiller 3, Fontaine 3, Kneule 3, Oprea 3, Halen 2, Beljanski 1

Coburg: Gerlich 6, Andersson 5, Billek 4, Seitle 4, Coßbau 3, Kelm 2, Göhl 1, Riehn 1

 

Der SC Magdeburg hatte viel Mühe, um den zweiten Sieg beim Sparkassen-Handballcup einzufahren. Der Erstligist setzte sich erst am Ende gegen den SC DHfK Leipzig mit 33:28 (15:14) durch. Robert Weber (8/1) und Matthias Musche (6) erzielten die meisten Treffer für den SCM, bei den Sachsen traf der frühere Magdeburger Philipp Weber (7/3) am häufigsten.

Das Endresultat täuscht über den Spielverlauf hinweg, der SC DHfK Leipzig agierte über weite Strecken auf Augenhöhe. Leipzig präsentierte sich gegenüber dem Vortag wie ausgewechselt, bot leidenschaftlichen Handball und führte nach 19 Minuten mit 12:10.

Zu pomadig agierten die Elbestädter, auch im zweiten Abschnitt blieben die Leipziger zunächst auf Tuchfühlung und hielten die Partie offen (21:21, 46.). Erst im Schlussgang setzten sich die Magdeburger kraftvoll durch, kamen über Tempogegenstöße (vor allem durch Musche) zu ihren Treffern und vor knapp 400 Zuschauern zum letztlich standesgemäßen Endergebnis.

Magdeburg: Weber 8, Musche 6, Natek 5, Jurecki 5, Rojewski 2, van Olphen 2, Haaß 2, Lie Hansen 2, Bezjak 1

Leipzig: Weber 7, Semper 5, Krzikalla 5, Binder 3, Milosevic 3, Greß 2, Qvist 1, Roschek 1, Pechstein 1

 

Der VfL Gummersbach geht mit 4:0 Punkten in den dritten Spieltag des Sparkassen-Handballcups in Korbach. Die Oberberger besiegten das Überraschungsteam des ersten Spieltags, den TV Emsdetten mit 30:24. Raul Santos für den VfL und Oddur Gretarsson für Emsdetten waren mit jeweils fünf Toren die erfolgreichsten Torschützen ihres Teams.

Im zweiten Turnierspiel tat sich der Zweitligist Emsdetten deutlich schwerer als noch gegen Lemgo. Gummersbach hatte sich deutlich besser auf das Spiel eingestellt, als einen Tag zuvor der TBV. Nachdem Raul Santos und Julius Kühn mit ihren Treffern in Führung brachten (2:0), gelang dem TVE erst durch Oddur Gretasson das erste Tor per Siebenmeter (2:1). Gummersbach nutzte die Fehler des Gegners sowie seine Chancen konsequent und baute die Führung auf 9:5 in der 15. Minute aus. Emsdetten blieb immer wieder in der Abwehr des VfL hängen und auch das Rückzugsverhalten der Münsterländer war zu langsam. Florian von Gruchalla erzielt in der 21 Minute die Sieben-Tore-Führung für Gummersbach. Emsdetten kämpfte, war aber oft einen Schritt zu langsam. Gummersbach konnte den TVE bis zur Pause mit fünf Toren auf Abstand halten (16:11).

Auch in der zweiten Hälfte erwischte Gummersbach einen guten Start. Bereits nach sieben Minuten hatte der VfL seine Führung auf 20:12 ausgebaut. Über die gesamte Spielzeit hatte Gummersbach das Spiel in der Hand und hielt wie in Hälfte eins konstant eine sieben-Tore-Führung. Emsdetten konnte zwar durch Einzelaktionen Akzente setzen, in Gefahr geriet der VfL-Sieg aber nie. Am Ende ein auch in der Höhe verdienter Erfolg.

Gummersbach: Santos 5, Schindler 4, Kühn 4, Bult 4, Larsson 3, Schröder 3, Predragovic 2, von Gruchalla 2, Heyme 1, Becker 1

Emsdetten: Gretarsson 5, Løkkebø 4, Sluiters 4, Rivesjo 3, Adams 3, Kropp 3, Koch 3

Testimonial 2018

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