15 | 08 | 2018

18 Uhr: Emsdetten kann auf Halbfinale hoffen

Dominik Kelm

Von den Mannschaften, die am letzten Vorrundenspieltag des Sparkassen-Handballcups um 18 Uhr spielten, kann lediglich noch der TV Emsdetten auf den Einzug ins Halbfinale hoffen. Die Münsterländer schlugen Eintracht Baunatal mit 25:19 und benötigen nun Schützenhilfe vom VfL Gummersbach, dem SC Magdeburg und Frisch Auf Göppingen, um bester Gruppenzweiter zu werden.

Der HSC Coburg hat mit einer 28:30-Niederlage gegen die TSG Friesenheim die letzte Möglichkeit auf einen Einzug in das Halbfinale des Sparkassen-Handballcups verspielt. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gestalteten beide Mannschaften in der Folge eine spannende Partie. Erst in der Schlussphase hatten die Friesenheimer den längeren Atem und setzten sich durch. Beste Torschützen der Begegnung waren Bogdan Andrej Criciotoiu (Friesenheim) sowie Dominic Kelm (Coburg) mit acht Treffern.

Zunächst begann der Zweitligist aus Coburg druckvoll und dominierte die Anfangsminuten. Friesenheim hatte noch nicht vollständig in das Spiel hineingefunden, viele Fehler im Abschluss produziert und geriet somit ins Hintertreffen. Die Schwächen in der Vorwärtsbewegung des Erstligisten nutzten die Coburger mit erfolgreichen Gegenstößen aus. Erst eine Auszeit von Friesenheims Trainer Thomas König sorgte für die Initialzündung, wodurch sich eine ausgeglichene Partie entwickelte.

Bis zur Schlussphase konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen, immer wieder wurde der Spielstand egalisiert. Einen wesentlichen Anteil am Erfolg der TSG Friesenheim hatte der in der Schlussphase eingewechselte Torhüter Maximilian Bender, der mit zahlreichen Paraden dem HSC Coburg entnervte. Darüber hinaus entschied in den letzten Minuten die individuelle Klasse der Friesenheimer die Begegnung. Coburg verpasste somit den Einzug in das Halbfinale des 18. Sparkassen-Handballcups, hinterließ aber dennoch einen mannschaftlich geschlossenen Eindruck.

Friesenheim: Criciotoiu 8, Grimm 7, Büdel 4, Schmidt 4, Claussen 2, Kossler 2, Kogut 1, Schwenzer 1, Tesch 1

Coburg: Kelm 8, Gerlich 4, Coßbau 4, Roth 4, Billek 3, Riehn 2, Göhl 1, Andersson 1, Seitle 1

Der SC DHfK Leipzig hat nach zwei Niederlagen einen versöhnlichen Abschluss beim Sparkassen-Handballcup gefeiert. Im Sachsenderby besiegte man den Ligakonkurrenten EHV Aue am Ende deutlich mit 33:25 (17:10).

Bis auf die Anfangsphase, in der Aue mit 3:1 (3.) führte, dominierten die Leipziger das Geschehen vor rund 450 Zuschauern in der Werner-Aßmann-Halle überaus deutlich. Das Team von Christian Prokop punktete mit einer aggressiven Abwehrarbeit und strahlte von allen Positionen im Angriff Torgefahr aus. Der SC DHfK ging schnell mit 7:3 (8.) in Führung und baute dieser auf 16:8 (23.) aus.

Leipzig hatte in Philipp Weber (13 Tore) seinen überragenden Spieler. Der EHV Aue, ohnehin schon mit schmalem Kader im Turnier, musste ab der 28. Minute auch noch auf Marcel Schäfer (dritte Zeitstrafe) verzichten. Überhaupt, die Partie wurde von beiden Seiten zunehmend bissiger geführt, woraus auch 22 Strafminuten resultierten.

Im zweiten Abschnitt hielt die Dominanz der Leipziger, die zu einem ungefährdeten Sieg kamen, an. Bei 18:28 (47.) war der Vorsprung erstmals zweistellig. Für Aue trafen Neuzugang Adam Mazur (8) sowie Felix Kempe (6) am häufigsten.

Aue: Mazur 8, Kempe 6, Faith 4, Roch 3, Meinhardt 2, Sommer 1, Paraschiv 1

Leipzig: Weber 13, Semper 5, Binder 3, Roschek 3, Pechstein 3, Krikalla 2, Qvist 1, Streitenberger 1, Greß 1, Milosevic 1

Der TV Emsdetten hat beim 18. Sparkassen-Handballcup den zweiten Sieg in der Gruppe 3 eingefahren. Gegen den Ligakonkurrenten aus Baunatal gewannen die Münsterländer mit 25:19 (9:7). Bester Torschütze der Partie war Emsdettens Anton Runarsson mit neun Treffern, für den Eintracht Baunatal traf Andreas Bornemann mit fünf Toren am häufigsten.


Beide Mannschaften starteten hektisch in eine Begegnung, welche in der ersten Halbzeit an eine Abwehrschlacht erinnerte. Tobias Rivesjö erzielt den ersten Treffer für Emsdetten, für das zweite Tor des Abends mussten sich die 300 Zuschauer in Korbach allerdings einige Minuten gedulden. Der Zweitliga-Aufsteiger aus Baunatal schloss mehrmals überhastet ab oder biss sich in der Abwehr des TVE fest. Der TV Emsdetten tat sich zwar ebenfalls schwer, allerdings führten die Westfalen nach zehn Minuten mit 3:0. Erst drei Minuten später konnte Phil Räbiger den ersten Treffer für Baunatal verbuchen. Dieser gab den Nordhessen deutlich mehr Selbstvertrauen, sodass sie kurz darauf durch Andreas Bornemann zum 4:4 ausgeleichen konnten.

Weiterhin agierten beide Mannschaften äußerst defensiv, Emsdetten konnte sich allerdings des Öfteren mit zwei Toren absetzen. Zwei Minuten vor der Pause erzielten André Kropp und Steffen Løkkebø die beiden Treffer zum 9:7 Halbzeitstand für Emsdetten. Im zweiten Durchgang startete Emsdetten deutlich besser und konnte sich beim 15:10 erstmals mit fünf Toren absetzen. Doch das Spiel war bis dahin noch nicht entschieden, denn mit zwei Treffern in Folge brachte Felix Gessner die Eintracht wieder heran, bevor Phil Räbiger der 14:15 Anschlusstreffer gelang (40.).

Beide Mannschaften kämpfen um jeden Ball und spielten nun deutlich aggressiver, auch wenn die Fehlerquote weiterhin hoch blieb. Gerade gegen Ende der zweiten Hälfte hagelte es Zeitstrafen auf beiden Seiten. Baunatal hielt zwar weiterhin mit, doch in der Schlussphase drehte Emsdetten nochmals auf. Mit dem Schlusspfiff versenkte der neunfache Torschütze Anton Runarsson einen Siebenmeter zum 25:19 Endstand.

Emsdetten: Runarsson 9, Kropp 5, Løkkebø 3, Sluijters 3, Rivesjö 3, Adams 1, Koch 1

Baunatal: Bornemann 5, Räbiger 4, Gessner 4, Fuchs 3, Buhre 1, Struif 1, Gabriel 1

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