15 | 08 | 2018

Cheljabinsk will in den Europapokal

Ambitioniert ist der russische Erstligist Lokomitive Cheljabinsk. Obwohl man mit Azat Valiullin einen Leistungsträger an den ThSV Eisenach verlor, will man das Ergebnis der Vorsaison steigern. Dort reichte es am Ende zu einem sechsten Platz, die angestrebte Qualifikation für den Europapokal wurde aber knapp verpasst. Nachdem man in der Meisterrunde schon früh den Anschluss verloren hatte, begann man schon mit der Vorbereitung auf die neue Saison. So kam es auch, dass der Verein insgesamt 29 Spieler in der abgelaufenen Saison eingesetzt hatte. Die meisten Tore erzielte Stanislav Pshenichnikov (143), der aber wie Valiullin, Jan Kovalev sowie die Torhüter Igor Chuprina und Andrey Golubev und nicht mehr zur Verfügung steht.
Dafür kann man wohl weiter auf Kreisläufer Dimitri Shalgina (120), den Halbrechten Roman Chichikalo (89), Rechtsaußen Ivan Ratnikov (81) und Linksaußen Maxim Strushinsky (74) zählen. Die Abwehr halten auch weiterhin Andrei Frolov und Fedor Nikiforov zusammen, die gemeinsam die teaminterne Blockstatistik deutlich anführen und insgesamt 59 Torversuche vereitelten.
Letzterer war auch schon beim letzten internationalen Auftritt der Lokomotive mit an Bord, als man 2007 im europäischen Challenge-Cup das Halbfinale erreicht hatte, sich dort dann aber Drammen HK geschlagen geben musste. Den größten internationalen Erfolg hatte man 1995, als man im Finale des EHF-Pokals gegen BM Granollers verlor. Auch national lagen die Glanzzeiten des 1976 gegründeten Vereins vor allem in den Neunziger Jahren, als man dreimal Vizemeister und zweimal Dritter wurde.

Testimonial 2018

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