22 | 10 | 2018

Spieltag 1, Zusammenfassung 18 Uhr

Zuschauer in Wutha-Farnroda

Zuschauer in Wutha-FarnrodaMit letztlich deutlichen Auftaktsiegen an den Spielorten Gensungen, Wutha-Farnroda und Korbach ist der Sparkassen-Handballcup gestartet. Während der TBV Lemgo schon früh für klare Verhältnisse sorgte, taten sich der TuS N-Lübbecke und der EHV Aue zunächst schwer.


Ägyptische Nationalmannschaft – TBV Lemgo 22:33 (6:18)

Gelungener Turnierstart für den TBV Lemgo. Das Team von Trainer Florian Kehrmann besiegte zum Auftakt in Gensungen die ägyptische Nationalmannschaft mit 33:22 (6:18).


Vor rund 550 Zuschauern führte der Bundesligist durch Rolf Hermann (2) und Patrick Zieker schnell mit 3:0 (4.). Bis zum 4:2 (7) hielten die Nordafrikaner die Partie offen, dann scheiterte das Team mehrmals am starken TBV-Torhüter Nils Dresrüsse. Unzulänglichkeiten, die die Lemgoer über ihre starken Außen Zieker und Arjen Haenen bestraften. Beim 14:4 durch Marcel Niemeyer war eine Vorentscheidung gefallen.

Nach Wiederanpfiff verkürzten die Ägypter zunächst auf 18:8 (32.), dann leistete sich das Team jedoch mehrere technische Fehler und vergab einige klare Torchancen, so dass der Bundesligist die klare Führung trotz schwacher Angriffsleistung behaupten konnte. Die Nordafrikaner kämpften verbissen und versuchten durch eine offene Deckung in der letzten Viertelstunde noch zur Kehrmann-Sieben aufzuschließen. Bis zum 20:28 durch Mohamed Ibrahim konnten das Nationalteam verkürzen. Dann fehlte dem Team die Kraft, während Lemgo durch Tempogegenstoß-Spezialist Zieker davonzog.

Ägypten: El Wakil 2, Tamer 1, Yassin 1, Hesham 2, El Sayed 4, Khorshed 1, Amer 3, Bechir 2, Helmy 2, Ibrahim 2, Nawar 2

Lemgo: Feuchtmann 3, Stenbäcken 3, Hermann 2, Haenen 8, Höning 2, Zieker 13, M. Niemeyer 2

Zuschauer: 550


ASV Hamm- Westfalen - TuS N-Lübbecke 24:33 (12:13)

Bis zur Halbzeit sah es fast so aus, als könnte der ASV Hamm einen Sieg einfahren. Zu Beginn der Partie in Gruppe 3 legte der  Zweitligist ein ordentliches Tempo vor und ging schnell mit 3:0 in Führung. Lübbecke tat sich etwas schwer und traf erst einmal nur das Gehäuse. Nach acht Minuten erzielte der TuS den ersten Treffer durch Tim Remer zum 1:3. Nationalspieler Jens Schöngarth sowie abermals Remer gelang dann der Ausgleich zum 3:3. Aber Hamm steckte nicht auf und hielt die Lübbecker weiter auf Abstand. In der 21. Minute drehte das Team von Goran Suton erstmals die Partie zum 10:8. Aber auch davon ließ sich der ASV nicht sonderlich beeindrucken und kam bis zur Pause auf ein Tor heran (12:13).

Auch in Hälfte zwei machten die Westfalen da, weiter, wo sie in der ersten Halbzeit begannen. Schnell fielen die Tore zum 13:13 und 14:13, ehe Gabor Langshans den 14:14-Ausgleich durch einen Treffer ins leere Hammer Tor erzielte. Lübbecke kämpfte sich zurück ins Spiel und machte sich vor allem die schwindenen Kräfte des ASV zu nutzen und erzielte die Treffer häufig über Tempogegenstöße. Am Ende fuhren der TuS N einen deutlichen 33:24 Sieg ein.


Hamm: Blohme 5, Brosch 1, Fuchs 5, Macke 2, Just 5, Wiencek 2, Possehl 2, Savvas 2

Lübbecke: Herth 2, Bechtloff 4, Langhans 2, Tauabo 2, Lazovic 3, Schagen 3/1, Schöngarth 6, Borozan 7, Klimek 1, Remer 3

Zuschauer: 150

Lokomotive Cheljabinsk – EHV Aue 19:25 (9:9)

Der EHV Aue ist erfolgreich in den Sparkassen-Handballcup gestartet. Der Zweitligist besiegte in seiner Auftaktpartie den russischen Erstligisten Lokomotive Cheljabinsk mit 25:19 (9:9). Janar Mägi (7) und Eric Meinhardt (6) erzielten die meisten Tore für die Sachsen, bei den Russen traf Andrei Bespalov siebenmal.

Mit ein wenig Verspätung aufgrund eines hohen Verkehraufkommen um Eisenach wurde die erste Begegnung im Spielort Wutha-Farnroda angepfiffen. Beide Mannschaften tasteten sich in der ersten Halbzeit ein wenig ab und die Führung wechselte mehrfach. Aue führte zwischenzeitlich mit drei Toren (3:6), doch der russische Erstligist konterte postwendend mit vier Treffern. Zur Halbzeit war dann beim 9:9 noch alles offen, doch direkt nach Wiederanpfiff zogen die Erzgebirgler auf vier Tore (10:14) davon. Cheljabinsk schaffte noch einmal den Anschluss (16:17), doch dann zog Aue dank der Paraden von Keeper Radek Musil auf und davon.

Cheljabinsk: Shalgin 3, Bespalov 7, Kochan 2, Ratnikov 4, Koshmann 1, Strushinski 2

Aue: Meinhardt 6, Roch 1, Bornhorn 1, Mägi 7, Sigtryggsson 1, Faith 4, Mazur 1, Paraschiv 4

Zuschauer: 600

Testimonial 2018

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