23 | 10 | 2018

Alle Halbfinalisten mit Turnier zufrieden

Timm SchneiderZufriedene Gesichter nach den Halbfinalpartien des Sparkassen-Handballcups in Melsungen am gestrigen Tage. Auch die unterlegenen Teams Coburg und Hannover-Burgdorf zogen durchaus eine positive Bilanz nach dem Turnier, während sich bei Lemgo und Melsungen schon der Blick in Richtung Finale richtete.

Zufriedene Gesichter nach den Halbfinalpartien des Sparkassen-Handballcups in Melsungen am gestrigen Tage. Auch die unterlegenen Teams Coburg und Hannover-Burgdorf zogen durchaus eine positive Bilanz nach dem Turnier, während sich bei Lemgo und Melsungen schon der Blick in Richtung Finale richtete. 

„Die erste Viertelstunde war es ein Abtasten, dann haben wir aber besser gedeckt und den Klassenunterschied deutlich gemacht“, fasst Lemgos Coach Florian Kehrmann die erste Halbzeit aus Sicht seiner Mannschaft zusammen. Bis zum 7:8 (15.) hatte der Zweitligist noch das Spiel offen gehalten, geriet dann aber immer mehr ins Hintertreffen. „Heute haben wir in zehn Minuten das Spiel aus der Hand gegeben. Wir haben wohl der Belastung Tribut gezollt, denn da ging gar nichts“, so die Sicht von Coburgs Rückraumshooter Matthias Gerlich, dessen Team zur Pause schon mit 9:18 im Hintertreffen war.

 

„In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann wieder mit unserem wahren Gesicht präsentiert. Wir haben diese gewonnen und gehen mit einem guten Gefühl aus dem Turnier“, so Gerlich angesichts der 29:36-Niederlage. „Wie haben in der zweiten Halbzeit viel gewechselt und auch unserem Drittligatorwart Felix Hendrich 30 Minuten Einsatzzeit gewährt“, so Florian Kehrmann. „Wir haben viel probiert, aber immer wieder rechtzeitig den Schalter umgelegt.“

 

Auch im zweiten Halbfinale waren die Fronten am Ende deutlich zu Gunsten der MT Melsungen geklärt. „Wir wollten nichts riskieren“, so Recken-Trainer Jens Bürkle über die Ausfälle von Lars Lehnhoff (Kopftreffer) und Torge Johannsen (Erkältung). Die Nordhessen dominierten das Geschehen schon früh, führten mit 8:2 (12.) und 11:5 (19.), ehe dann die Niedersachsen auf vier Tore (16:12) zur Pause verkürzten.

 

In Halbzeit zwei dann aber wieder das gleiche Bild, Melsungen erzielte die ersten vier Treffer nach der Pause und war beim 24:14 (41.) dann gar auf zehn Tore enteilt. Hannover-Burgdorf stabilisierte sich auch dank der Konterstärke von Youngster und Lehnhoff-Ersatz Lars Hoffmann (8 Tore) und unterlag mit 24:31. „Wir konnten wettkampforientiert testen und auch Kai Häfner und Sven-Sören Christophersen ihre ersten Einsatzminuten geben“, so Jens Bürkle, der mit seinem kleinen Kader „auch morgens viel trainiert“ hatte. „Wir müssen auch die Lehren aus diesem Spiel ziehen. Ein Topteam wie Melsungen hat uns heute gezeigt, woran wir noch arbeiten müssen.“

 

„Wir konnten viel probieren und jeder kriegt pro Partie seine dreißig Minuten Einsatzzeit. Noch geht das. Es ist bisher alles positiv. Es gibt, vor allem auch bei mir, noch ein oder zwei Dinge in der Abwehr zu verbessern“, so MT-Neuzugang Timm Schneider, der noch mitten im Umzugsstress steckt. „Wenn dann am Dienstag erstmal alle Möbel da sind, dann kann ich mich auch komplett auf den Handball konzentrieren.“

 

Im Finale trifft der Allrounder nun schon zum zweiten Mal beim Sparkassen-Handballcup auf seinen Ex-Verein TBV Lemgo. „Wir müssen gegen Lemgo eine gute Abwehr stellen und müssen die Angriffe diszipliniert auf den Punkt spielen. Wir dürfen dem TBV keine Gegenstöße erlauben“, so Schneider mit Blick aufs heutige Finale. „Wir kommen bislang super durch das Turnier. Ich konnte alle spielen lassen und gehe auch davon aus, dass im Finale alle dabei sind“, so Lemgos Florian Kehrmann, der abschließend erklärte: „Wenn wir da ohne Verletzung durchkommen,dann bin ich unabhängig vom Ergebnis mit dem Turnier sehr zufrieden.“

 

Zweitligist Coburg konnte hingegen schon mit dem Turnier abschließen. „Der Sparkassen-Handballcup ist eine gute Möglichkeit uns auf hohem Niveau einzuspielen. Wir haben sechs neue Spieler zu integrieren und waren schon super erfolgreich in der Vorrunde“, so Gerlich abschließend, während sein Trainer Jan Gorr zur Integration der Neuzugänge feststellte: „Das Zusammenspiel funktioniert schon erfreulich gut.“

 

Foto: Angela Grewe

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