24 | 06 | 2018

EHV Aue will sich im Mittelfeld etablieren

(Vorrundengruppe 2 Eisenach)
Die Mission Klassenerhalt hatte der EHV Aue frühzeitig geschafft. In ernsthafter Abstiegsgefahr waren die Sachsen im letzten Jahr praktisch nur an den ersten drei Spieltagen, wo man zwar achtbare Ergebnisse, aber noch ohne Punkte geblieben war. Der deutliche 30:18-Erfolg über den TVV Hüttenberg löste damals den Knoten, Aue orientierte sich schnell ins gesicherte Mittelfeld und blieb dort auch bis zum Saisonende.  
Als einzigen Neuzugang muss Trainer Runar Sigtryggsson Adam Mazur integrieren. Der Slowake, der aus der Schmiede von Serienmeister Tatran Presov stammt und letzte Saison noch mit Sporta Hlohovec im EHF-Pokal für Furore sorgte, soll im linken Rückraum den Abgang von David Hansen (TUSEM Essen) kompensieren. Die Personalplanungen sind aber derzeit noch nicht abgeschlossen, gesucht wird noch ein Kreisläufer. „Männer mit der nötigen Qualität sind zu teuer für uns, und die kostengünstigen helfen uns nicht weiter“, beschreibt der isländische Coach das Dilemma für den EHV.
Ein Problem, was sich auch durch den Hallenstreit verschärfte. Mit einem Minus von derzeit 17.000 Euro beziffert Manager Rüdiger Jurke die neuen Rahmenbedingungen. Da Stadt und Verein aber buchhalterisch andere Stichtage haben, könnte sich dieser Verlust für 2014 sogar auf 42.000 (17.000 + 25.000 Euro) erhöhen. "Eine Summe, die uns bei der Suche nach einem neuen Kreisläufer fehlen könnte", so Jurke, dem auch das Lizenztheather um den HSV Hamburg und den nachträglichen Klassenerhalt der HG Saarlouis einen Strich durch die Rechnung machte.

Testimonial 2018

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