23 | 05 | 2018
FFH - Sparkassen-Handballcup 2017

Funkspot Sparkassen Handballcup 2017

Spieltag 2 Zusammenfassung 20 Uhr

Nicolai HansenBeim Sparkassen-Handballcup gibt es in den Gruppen 1 und 3 jeweils ein direktes Duell um den Gruppensieg. Sowohl Melsungen und Lemgo wie uch Lübbecke und Hannover sind noch mit weißer Weste im bisherigen Turnier und stehen sich jeweils um 20 Uhrdirekt gegenüber. In der Gruppe 2 könnte der HSC Coburg hingegen mit einem Punktgewinn über Schlusslicht Cheljabinsk (Anwurf 18 Uhr) als erste Mannschaft das Halbfinalticket lösen.

 

TBV Lemgo – TUSEM Essen 35:26 (19:16)

Weiterhin ungeschlagen bleibt auch Bundesligist TBV Lemgo. Das Team von Trainer Florian Kehrmann feierte gegen Tusem Essen einen ungefährdeten 35:26-Erfolg. Dabei hatten die Lipper vor allem in der ersten Halbzeit große Probleme mit dem frech aufspielenden Zweitligisten. Bis zum 2:2 (3.) verlief die Partie ausgeglichen, dann zog Essen durch Tore von Lasse Seidel, Simon Keller und Srdjan Predragovic auf 5:2 davon (6.). In der Folge bestimmte das Team von Trainer Stephan Krebietke die Partie. Bis zum 16:15 durch L. Seidel (26.) lag der Tusem in Führung, dann drehte Lemgo die Partie binnen vier Minuten durch den starken Kreisläufer Marcel Niemeyer (2) und zwei Siebenmetertreffer von Neuzugang Tim Hornke zum 19:16-Halbzeitstand.

Nach Wiedernapfiff entwickelte sich eine ausgeglichene Partie,doch hatte Essen vor allem Probleme das Zusammenspiel des TBV-Rückraums mit den Kreisläufern Marcel Niemeyer und Anton Mansson zu unterbinden. Beim 22:26 durch Justin Mürköster war der Zweitligist noch in Reichweite des Erstligisten, dann zogen die Lipper - angetrieben von Hornke und Mansson - auf 33:23 (55.) davon. Tusem-Keeper Sebastian Bliß verhinderte mit seinen Paraden noch einen höheren Rückstand.

Lemgo: Mansson 6, Feuchtmann 2, Kogut 1, Hornke 8, Hermann 4, Skroblien 3, A. Niemeyer 4, Höning 2, M. Niemeyer 5

Essen: Keller 2, Hegemann 4, Hahn 1, Predragovic 7, L. Seidel 6, Ridder 1, Trodler 1, Mürköster 3, Pöhle 1

 

ThSV Eisenach – Lokomotive Cheljabinsk 38:34 (18:14)

In einem überaus dynamischen und unterhaltsamen Spiel konnte der Bundesliga-Aufsteiger ThSV Eisenach gegen Lokomotive Chelyabinsk mit großem Kraftaufwand einen 38:34 (18:14)-Sieg erringen.

Teilweise hitzig ging es auf dem Parkett zu, vor allem weil bei Eisenach der frühere Lokomotive-Spieler und achtmalige Torschütze Azat Valiullin auflief und sich einiges gegen seinen ehemaligen Verein vorgenommen hatte. Zu Beginn der Partie konnte sich Chelyabinsk zunächst mit einer Zwei-Tore-Führung behaupten, ehe dann ein starker Nicolai Hansen die Eisenacher wieder heranführte und diese sich nach einer Viertelstunde von einem 7:7 auf 10:7 absetzten. Bis zur Halbzeitpause konnten die Thüringer diesen Vorsprung sogar auf ein 18:14 ausbauen.

Trotz eines guten Starts nach dem Seitenwechsel für Eisenach zum 21:14 ließ Lokomotive Chelyabinsk nicht locker und hielt das Tempo hoch. Beide Mannschaften hatten kaum Zeit zur Pause, auf einen Angriff folgte der nächste. Besonders eine geschlossene und couragierte Mannschaftsleistung von Chelyabinsk brachte den Erfolg. Andrei Bespalov war mit sieben Treffern der offensive Aktivposten bei den Russen und verkürzte nach 47 Minuten auf 27:25.

In der zweiten Halbzeit waren neun Zeitstrafen bezeichnend für das umkämpfte Spiel. Selbst als sich Eisenach wieder leicht absetzte, war diese Begegnung noch lange nicht entschieden. Denn bis zum Schluss blieb das hohe Tempo im Spiel erhalten, sodass den Russen auch wenige Minuten vor dem Ende noch ein Punktgewinn zuzutrauen war. Doch Als sich der ThSV durch einen 5:0-Lauf auf 36:29 absetzte, war die Hypothek für Chelyabinsk letztendlich zu hoch geworden, um noch einmal die Wende herbeizuführen.

Eisenach: Wöhler 3, Luther 1, Celica 7, Schliedermann 2, Hansen 4, Urban 5, Holzner 3, Koloper 3, Valiullin 8, Criciotou 2

Cheljabinsk: Kokxan 2, Yargychov 1, Shalgin 5, Ratnikov 4, Bespalov 7, Kochergin 4, Koshman 4, Chychykalo 5, Strushinskii 1, Demakov 1

 

ASV Hamm-Westfalen – TSV Hannover-Burgdorf 26:28 (14:14)

Ganz knapp hat der ASV Hamm an seinem ersten Sieg verpasst. Wie bereits am Vortag bot der Zweitligist Hamm eine starke Leistung und hielt bis kurz vor Ende der Partie mit. Von Beginn drehten die Westfalen auf und machten es der TSV alles andere als leicht. Das Spiel entwickelte sich in der ersten Hälfte zum offenen Schlagabtausch. Hamm legte vor und Hannover zog nach. In der 29. Minute gelang dem Team von Niels Pfannenschmidt erstmals eine Zwei-Tore-Führung (14:12). In der letzten Minute gelang dem TSV jedoch durch zwei Treffer von Morten Olsen der Ausgleich zum 14:14-Halbzeitstand.

Auch in der zweiten Halbzeit knüpften beide Mannschaften nahtlos an die erste Hälfte an. In der 32. Minute erzielte Hannover erstmals die Führung zum 16:15 und zog darauf hin weiter bis 25.20 davon. Dass diese Führung nicht höher ausfiel, hatte der ASV seinem Torhüter Dennis Doden zu verdanken, der seine Mannschaft mit glänzenden Paraden weiterhin im Spiel hielt. Das gab der Mannschaft nochmals neue Kraft und Hamm kämpfte sich nochmals auf 23:25 (53.) heran. In der Schlussphase hatte Hannover mehr Kraftreserven und setzte sich, wenn auch knapp mit 28:26 durch.

Hamm: Blohme 4, Brosch 2, Fuchs 1, Macke 2, Just 6, Gaubatz 5, Zintel 1, Possehl 3, Savvas 2

Hannover: Johannsen 1, Hykkerud 2, Lehnhoff 8, Szücs 1, Gudmundsson 2, Karason 5, Schmidt 2, Olsen 4, Pollex 2, Hoffmann 1

Testimonial 2017